• 24. September 2018

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Schlagwortsuche

Zeruya Shalev wollte eigentlich nie über das Attentat schreiben, bei dem sie verletzt wurde. - © Heike Steinweg

Zeruya Shalev

Verwundbare Liebe, verletztes Leben8

  • Die israelische Autorin Zeruya Shalev über ihr Buch "Schmerz", den Einfluss der Bibel und die Spiritualität von Jerusalem.

Lange braune Haare, braungrüne Augen, eine grazile Gestalt, filigraner Schmuck, dezent geschminkte Lippen: Zeruya Shalev, die Grand Dame der israelischen Literatur wirkt elegant, aber nicht unnahbar. In ihrem jüngsten Buch "Schmerz", das als ihr persönlichster Roman gilt, lotet sie auf ihre charakteristische Weise die Untiefen der Liebe aus... weiter




Sie erlebte die "Ausradierung der Menschlichkeit": Greta Klingsberg. - © M. Greuling

Zeitzeugin

"Auschwitz wurde zur Routine"8

  • Zeitzeugin Greta Klingsberg hat das KZ überlebt und berichtet unermüdlich davon.

Greta Klingsberg will erzählen, was ihr in ihrem Leben widerfuhr. Auch, wenn sie einräumt, sich an viele Dinge aus ihrer Zeit in Theresienstadt und Auschwitz nur noch durch Erzählungen zu erinnern. 1929 wurde sie in Wien geboren, 1938 floh sie mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Trude illegal über die Grenze in die Tschechoslowakei... weiter




Eine Demonstration in Berlin am 25. Juli 2014 wandte sich gegen Hass auf Israel. - © apa/dpa

Sachbuch

Die Dämonisierung Israels18

  • Was auch immer der Judenstaat macht oder nicht macht, die veröffentlichte Meinung im deutschen Sprachraum drischt auf Israel ein. Den Ursachen dafür gingen nun zwei Journalisten auf den Grund.

Wenn im Nahen Osten wieder einmal etwas schiefläuft, dann ist für die öffentliche Meinung des deutschen Sprachraums meist blitzschnell geklärt, wer schuld an der jeweiligen Katastrophe ist: Israel, wer sonst. "Wenn Israel den Raketenterror aus Gaza erduldet, ist das keine Schlagzeile wert... weiter




Ultraorthodoxe Juden lehnen den Staat Israel ab (Demo in Jerusalem, 2015). - © Mahmoud illean/Demotix/corbis

Nahostkonflikt

Die Israel-Story2

  • Ari Shavit beleuchtet die Entwicklung des jüdischen Staates in einer vielfach feindlichen Umgebung.

Wie kein anderer westlicher Staat hält Israel Territorium eines anderen Volkes besetzt. Israel ist aber auch das einzige westliche Land, das in seiner Existenz bedroht ist. Besetzung und Bedrohung machen zusammen die Seinsbedingung aus, unter der Israel existiert... weiter




Geburtstagsfeier 2001 in Jerusalem (v.r.n.l.): Teddy Kollek, gerade 90 geworden, seine Frau Tamar und der langjährige Wiener Bürgermeister Helmut Zilk. - © apa/Sahm Ulrich

Teddy Kollek

Ein legendärer Bürgermeister1

  • Amos Kollek setzt in seiner Autobiographie seinem Vater Teddy und seiner Mutter Tamar ein Denkmal.

Von beiden Eltern habe er eine große Nase geerbt und eine sehr helle Haut, vom Vater die Ungeduld, von der Mutter die Neigung zur Depression. Aber eigentlich seien seine Eltern ziemlich perfekt gewesen, er könne auch nicht völlig daneben sein, schreibt der israelische Filmemacher und Schriftsteller Amos Kollek in seiner - wie er es selbst nennt  - ... weiter




Etkar Keret beim Interview. - © Philipp Lichterbeck

Nahostkonflikt

"Der Holocaust ist kein Argument"12

  • Der Schriftsteller Etgar Keret über den falschen Krieg in Gaza, Israels aggressive Rechte und notwendige Kritik an der Regierung Netanjahu.

Etgar Keret trägt kurze Hosen und ein verwaschenes T-Shirt, als er wippend über den Innenhof des prächtigen Kolonialbaus kommt. Erst vor wenigen Stunden ist der israelische Schriftsteller in Paraty eingetroffen, einem pittoresken Städtchen aus dem 17. Jahrhundert an der brasilianischen Atlantikküste. Hier findet das 12... weiter




Cartoon: Daniel Jokesch

Israel

Gepriesen sei die Doppelmoral20

  • Regelmäßig kommt der Vorwurf, irgendjemand würde mit "zweierlei Maß" messen. Die Frage ist nur: Was ist so schlecht daran?

Da ist sie wieder: Die Formel, dieser oder jener würde mit "doppelten Standards" messen. Jetzt natürlich im Zusammenhang mit dem Gaza-Konflikt, aber es ist auch bei sonstigen Anlässen gerne zu hören: der Vorwurf, ungerecht, nicht mit gleichem Maße zu urteilen... weiter




Zur Synagoge dürfen Juden nicht mit Schirm gehen. - © Harrington/corbis

Religion

Jude werden ist "wie eine Reise"10

  • Eliyah Havemann beschreibt eine schwierige, langwierige und für Männer schmerzhafte Angelegenheit.

Gemessen daran, dass es manchmal nicht ganz unkompliziert ist, außerhalb Israels Jude zu sein, bemühen sich derzeit verblüffend viele Menschen, Juden zu werden: In manchen jüdischen Gemeinden Deutschlands bewerben sich zehnmal so viele Menschen um den Beitritt, wie diese Gemeinden Mitglieder haben (für Österreich gibt es leider keine Zahlen)... weiter




Sachbuch

Für ein offenes und demokratisches Israel

Es besteht kaum Zweifel, dass der erneute Anstieg der Judenfeindlichkeit unter radikalen Muslimen eng mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt verbunden ist. Der israelische Historiker Shlomo Sand stellt in seinem neuen Buch fast schon ketzerisch anmutende Reflexionen zu seinem Verhältnis zum Judentum... weiter




"Nichts ist schwarz-weiß": Assaf Gavron. - © Philippe Matsas/Agence Opale

Auf fremdem Land

"Es ist wie der Wilde Westen"5

  • Assaf Gavron über Selbstmordattentate und das literarische Potenzial des Nahost-Konflikts.

"Wiener Zeitung": Am Beginn Ihres Buches "Ein schönes Attentat" scherzen Sie über die Paranoia, dass manche Tel Aviver nicht den Bus nehmen wollten aus Angst vor Attentaten. Assaf Gavron: "Ein schönes Attentat" habe ich vor zehn Jahren geschrieben. Heute ist es ganz anders in Israel... weiter




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