• 16. Dezember 2018

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Theodor Herzl reist mit zionistischer Delegation nach Palästina (Okt. 1898). - © Friedrich/Interfoto/picturedesk.com

Staatsgründung

Israel entstand in Österreich22

  • Theodor Herzl schrieb mit "Der Judenstaat" eine erste theoretische Basis für den Staat Israel, der - nach seiner Gründung - den von Lueger Diffamierten und von Hitler Verfolgten ein Stück Sicherheit bot.

Am 19. April 1948 entfiel der Five o’Clock Tea des British High Commissioners für Palästina, General Sir Alan Cunningham. Er hatte bereits in aller Früh in voller Gala-Uniform das Regierungsgebäude in Jerusalem verlassen, sich von den letzten fünfzig britischen Soldaten verabschiedet und war dann in der Nacht mit dem Kreuzer "Euryalus" von... weiter




Israels Flagge und ein Chanukkaleuchter in Jerusalem. - © T. Stankiewicz/Lookphotos/picturedesk.com

Zeitgeschichte

Was für eine Geschichte!19

  • Ein einzigartiges Land mit einzigartigen Problemen: Vor 70 Jahren wurde der Staat Israel gegründet.

In diesem Jahr feiert Israel seinen 70. Geburtstag. Vor 70 Jahren, am Nachmittag des 19. April 1948 (das ist das Datum nach dem jüdischen Kalender; nach gregorianischer Zeitrechnung ist dies der 14. Mai), verkündete der Führer der Zionisten, David Ben-Gurion, die Unabhängigkeit Israels... weiter




Durch diese Lücke südlich der Stadt Yatta werden palästinensische Arbeiter nach Israel eingeschmuggelt. - © Andreas Hackl

Palästina

Der Spalt in der Mauer9

  • 50 Jahre israelische Besatzung haben den palästinensischen Arbeitsmarkt im Westjordanland von Israel abhängig gemacht. Ein Blick in die harte Welt der Wanderarbeiter.

Wie eine Schlinge legt sich die israelische Mauer um die palästinensische Stadt Qalqiliyah. Durch einen nach Osten geöffneten Hals führt die einzige Verbindungstraße aus dem Westjordanland in das Stadtinnere. Es ist drei Uhr morgens, und obwohl Qalqiliyah noch im Tiefschlaf liegt... weiter




Jesus-Puppe neben Palästina-Fahne: Fundstücke in den Wühlkörben arabischer Shoppingcenters. - © Spreitzhofer

Bethlehem

Kein Ort der Stillen Nacht1

  • Im Westjordanland ist Weihnachten nur eine kurze Pause im konfliktgeladenen Alltag. Eine Spurensuche in Bethlehem.

Nach Bethlehem zu kommen war für Joseph und Maria wahrscheinlich einfacher als für Pilger heute. Denn der für über zwei Milliarden Christen weltweit überlieferte Geburtsort von Jesus Christus liegt zwar eigentlich im Staate Israel, aber zugleich in Palästinas Westjordanland, das sie hier Westbank nennen... weiter




Israels Premier Jitzchak Rabin (links), PLO-Vorsitzender Jassir Arafat (rechts) und US-Präsident Bill Clinton 1993 nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens in Washington. - © Foto: Reuters/Hary Hershorn

PLO

Kein Friede in Sicht10

Zwanzig Jahre nach dem Osloer Abkommen zwischen Israel und der PLO ist ein friedliches Zusammenleben oder gar eine Versöhnung der beiden einstigen Verhandlungspartner kaum denkbar. Eines der Kernprobleme des Nahostkonflikts liegt nicht in der Hand von Israel: Keine Regierung in Jerusalem kann die arabische Welt dazu zwingen... weiter




Um solch stolze Exemplare wie diesen Olivenbaum auf einem Hügel im Westjordanland gibt es Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und israelischen Siedlern. - © Foto: Hackl

Olivenernte

Kampf um jeden Ölbaum3

  • Die palästinensische Olivenernte ist zu einem Akt des Widerstands gegen die israelische Besatzungspolitik geworden. Auch österreichische und deutsche Aktivisten helfen dabei mit - und geraten buchstäblich zwischen die Fronten.

Es ist stockdunkel im nördlichen Westjordanland. Nur die grellen Lichter der israelischen Siedlung Kedumim sind zu sehen. Bis hierher hat das Navigationssystem funktioniert, doch nicht weiter. Denn das GPS erkennt hier nur israelische Orte. Die palästinensischen Dörfer existieren im System der Satellitennavigation scheinbar nicht... weiter




Die Überlebenden von damals gedenken ihrer toten Kollegen auf dem Olympiagelände. - © Foto Gert Krautbauer für THE BIOGRAPHY CHANNEL

Terrorismus

"Ich hätte alles ändern können"

  • 40 Jahre nach dem Attentat bei den Olympischen Spielen 1972 sind überlebende israelische Sportler nach München zurückgekehrt - und erinnern sich an die traumatischen Ereignisse von damals.

40 Jahre können eine Ewigkeit sein. 40 Jahre können aber auch eine Kleinigkeit sein. "Jedes Mal, wenn ich hierher komme, bin ich für einige Sekunden erstaunt. Weil ich nicht genau weiß, ob ich es wieder erleben werde", sagt Gad Tsabary. Er nahm 1972 in München für Israel als Ringer an den Olympischen Sommerspielen teil... weiter





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