• 24. Oktober 2018

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Der ehemalige Bundespräsident Heinz Fischer schreibt ein Mal im Monat für die "Wiener Zeitung". - © APA/HELMUT FOHRINGER

Gastkommentar

"Gut und böse, richtig und falsch"4

  • Je mehr Menschen akzeptieren, dass das Gute stets auch mit dem Bösen einhergeht, umso reifer ist eine Demokratie.

Böses in der Politik entsteht in der Welt nicht, weil es allzu viele böse Menschen gibt, die Böses wollen. So einfach ist das nicht. Böses in der Politik entsteht viel eher, weil allzu viele Menschen glauben, im alleinigen Besitz der Wahrheit, des Guten und des Richtigen zu sein, und sich daher berechtigt - vielleicht sogar verpflichtet -fühlen... weiter




- © stock.adobe.com/cil86

Gastkommentar

"Österreich und Europa im nationalistischen Gegenwind?"18

  • Österreich wird in wenigen Tagen zum dritten Mal seit unserem Beitritt zur Europäischen Union turnusmäßig den EU-Vorsitz übernehmen. Zum ersten Mal war das 1998 zur Zeit der Regierung Klima-Schüssel der Fall.

Wien. Unsere drei Vorsitzperioden liegen also 20 Jahre auseinander und es ist faszinierend, wie viel sich in diesen 20 Jahren verändert hat. Die globale Machtverteilung zwischen USA, Europa, China und Russland hat sich deutlich verschoben. Die Digitalisierung hat in diesen 20 Jahren nicht nur die Wirtschaft und die Produktionsprozesse... weiter




Der ehemalige Bundespräsident Heinz Fischer schreibt ein Mal im Monat für die "Wiener Zeitung". - © APA/HELMUT FOHRINGER

Völkerrecht

Gerechter Krieg?6

  • Wenn eine humanitäre Intervention ohne vorherige Prüfung der Vorwürfe erfolgt, ist das ein Rückschritt auf dem Weg vom nationalen Rechtsstaat zum internationalen Rechtsstaat.

Wien. Krieg und Gewalt gibt es wahrscheinlich seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte, als konsequenter Ausdruck des sogenannten "Rechtes des Stärkeren". Nicht viel jünger sind wohl die Versuche, Kriege (und Gewalt) zu vermeiden beziehungsweise wenigstens bestimmten Regeln zu unterwerfen: Frauen und Kinder sollten geschont... weiter




Alexander der Große gilt als größter Eroberer der Geschichte. - © benjaminec/fotolia

Gastkommentar

Die Rolle der Persönlichkeit4

  • Große Persönlichkeiten schaffen und lenken nicht den Strom der Geschichte, sondern werden von ihm getragen.

Wien. Eine spannende und schwer zu beantwortende Frage, die mich immer schon interessiert hat, ist die Frage nach der Rolle der Persönlichkeit in der Geschichte. Lange Zeit war eine "personalistische" Geschichtsauffassung dominierend, und zwar dahingehend, dass die Geschichte von großen Persönlichkeiten "gemacht" bzw... weiter




Der Großglockner mit der Pasterze. - © getty/Frank Bienewald

Gedenkjahr 2018

Zwischen Vergangenheit und Zukunft2

  • Heinz Fischer zu den Ereignissen, die heuer im Mittelpunkt des Gedenkjahres stehen.

Wien. Das Burgtheater hatte zu einer Matinee zum Thema "Wie wird Österreich in 100 Jahren aussehen?" gebeten. Natürlich kann niemand diese Frage auch nur annähernd exakt und aussagekräftig beantworten - so wie man auch vor hundert Jahren, also im Februar 1918, keine Ahnung hatte, wie Österreich und Europa in hundert Jahren aussehen werden... weiter




AM ABDULLAH BIN ZAYED AL NAHYAN BEI BP FISCHER - © APA/BUNDESHEER/PETER LECHNER

Gastkommentar

1918 - 1938 - 20188

  • Gastkommentar des Bundespräsidenten a.D. zum Auftakt des heurigen Gedenk- und Erinnerungsjahres.

Der anstehende 100. Geburtstag der Republik Österreich ist ein idealer Anlass, um sich mit der Geschichte und dem Wesen unseres Landes, mit der Befindlichkeit seiner Demokratie und mit seiner europäischen Verantwortung zu beschäftigen. Die Befassung mit der Geschichte eines Landes dient auch der Schärfung des Blickes auf zukünftige Entwicklungen... weiter




Heinz Fischer kritisiert auch die Installierung von neuen Generalsekretären in den Ministerien. - © APAweb, Helmut Fohringer

Alt-Bundespräsident

Heinz Fischer übt scharfe Kritik an Regierung59

  • Fischer rügt Umgang der FPÖ mit Datenschutz. Massenquartiere für Flüchtlinge seien "inhuman".

Wien. Der ehemalige Bundespräsident Heinz Fischer übt scharfe Kritik an der neuen Bundesregierung. Die Installierung von Generalsekretären mit Weisungsrecht in den Ministerien bringe "Misstrauen gegenüber der Beamtenschaft zum Ausdruck und will hoch qualifizierte Mitarbeiter an die kurze Leine nehmen"... weiter




Van der Bellen und Fischer (r.) empfingen Ban (M.). - © apa/Peter Lechner

Ban Ki-moon Centre for Global Citizens

Ex-UNO-Generalsekretär in Wien5

  • Eröffnung des "Ban Ki-moon Centre for Global Citizens".

Wien. Bundespräsident Alexander Van der Bellen und sein Amtsvorgänger Heinz Fischer haben am Dienstag den früheren UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon in Wien empfangen. Grund für Bans Besuch war die Eröffnung des neuen "Ban Ki-moon Centre for Global Citizens" in Wien, das am Mittwoch mit einem Festakt im Bundeskanzleramt aus der Taufe gehoben wird... weiter




Jerusalems Status - hier Blick auf die Klagemauer und die Al-Aksa Moschee - muss durch Verhandlungen gelöst werden. - © afp/Tomas Coex

Die geteilte Stadt

Jerusalem ist heilig42

  • Im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern sind einseitige Teilungsvorschläge nicht hilfreich.

Wien. Ich bin traurig und zornig darüber, dass ein US-Präsident, der eine Leitfigur der demokratischen und an Menschenrechten orientierten Welt sein sollte, so leichtfertig und bedenkenlos eine weitreichende, einseitige, völkerrechtswidrige, mit Freunden und Verbündeten nicht abgesprochene und im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen rundum... weiter




- © Parlamentsdirektion/Johannes Zinner

Gastkommentar

Plebiszitäre Demokratie?22

  • Das Bundes-Verfassungsgesetz sieht zu Recht vor, dass das Primat über Gesetzesbeschlüsse beim Nationalrat liegt.

In jeder Gemeinschaft müssen Entscheidungen getroffen werden; und Entscheidungen treffen heißt Macht ausüben. In einer kleinen Gruppe, im Freundeskreis ist es relativ leicht, Macht gerecht zu verteilen, weil man alle Betroffenen an Entscheidungen beteiligen kann... weiter




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