• 15. November 2018

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Das kultische Theater der Antike erweckt Ulrich Rasche mit modernen Mitteln zu Leben. - © Festspiele/Uhlig

Theaterkritik

Schreiten im endlosen Dreh4

  • Die Salzburger Festspiele zeigen "Die Perser" von Aischylos im Landestheater.

90 Minuten reichten Michael Thalheimer für Aischylos’ Nachspiel nach den von König Xerxes verlorenen Schlachten von Salamis und Plataiai 480/89 v. Chr. Das Akademietheater behält seine "Perser" als routiniert intimes Vater-Mutter-Kind-Trauerspiel noch im Angebot... weiter




Der Männerchor, Darsteller der Boten und der Armee des Xerxes. - © APAweb Barbara GindlKritik

Salzburger Festspiele

Schreiten im endlosen Dreh9

  • "Die Perser" von Aischylos bei den Salzburger Festspielen im Landestheater.

Neunzig Minuten reichten Michael Thalheimer für Aischylos’ Nachspiel nach den von König Xerxes verlorenen Schlachten von Salamis und Plataiai 480/89 v. Chr. Das Akademietheater behält seine "Perser" als routiniert intimes Vater-Mutter-Kind-Trauerspiel noch im Angebot... weiter




Dirigierte Bruckner: Daniel Barenboim. - © Festspiele/Marco Borrelli

Konzertkritik

Heimat - gefunden und verloren2

  • Das West-Eastern Divan Orchestra unter Daniel Barenboim in Salzburg.

Najla Said ist die in den USA aufgewachsene Tochter des Literaten Edward W. Said. Mit ihm zusammen hat Daniel Barenboim 1999 das West-Eastern Divan Orchestra gegründet. "Looking for Palestine" heißt Najla Saids Autobiographie, und so heißt auch das Stück von David Robert Coleman... weiter




Blutiges Ende: Agaue (Tanja Ariane Baumgartner) hat ihren Sohn ermordet. - © Salzburger Festspiele/Uhlig

Opernkritik

Zwei Kübel Königsfleisch4

  • Ein schauriges, großes Festspiel-Finale: "The Bassarids" in Salzburg.

"Das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang", hat Rainer Maria Rilke einmal geschrieben. Er hat das zwar in Bezug auf Engel gedichtet. Der Satz lässt sich aber auch auf den Gott Dionysos münzen. Man darf sich diesen Patron des Rausches nicht als gemütliches Pendant zur Wiener Reblaus vorstellen... weiter




Extrem-Dirigent Teodor Currentzis. - © Salzburger Festspiele/M. Borelli

Konzertkritik

Die "Neunte" - ohne Zweifel grenzgenial20

  • Faszinierende Bruchlandungen: Currentzis interpretiert Beethoven in Salzburg.

Teodor Currentzis ist nicht zuletzt deshalb Senkrechtstarter in der Szene, weil der Außenseiter mit seinen Ensembles "musicAeterna" (im Grundstock nach wie vor von der Oper im sibirischen Perm) das Unorthodoxe zum Markenzeichen erklärt hat. Keine Currentzis-Interpretation, die nicht Potenzial zum Polarisieren in sich trüge... weiter




Konzertkritik

Schumann ganz nahe

  • Bariton Matthias Goerne bei den Salzburger Festspielen.

Im Eichendorff-Liederkreis op. 39 fasst Robert Schumann die Motive der Romantik wie für ein tönendes Lexikon zusammen. Ein jedes Lieder ist gleichsam Spiegel für die Befindlichkeit einer Epoche, die sich im Individuum niederschlägt. Oder ist es genau umgekehrt, geht es um den Menschen als Solitär... weiter




Konzertkritik

Dem Kirchenraum weit entwachsen6

Eigentlich verwunderlich: Warum wird Franz Schuberts geistlicher Schwanengesang, die Messe Es-Dur D 950, gar so selten gespielt? Sie ist neben Mozarts c-Moll-Messe und der Missa solemnis von Beethoven ein herausstechendes Beispiel für Musik, die Kirchenraum und Liturgie weit hinter sich lässt. Und sie ist ein Solitär ihrer Gattung im 19... weiter




Gewagt - gewonnen: Einspringer Philipp Hochmair prägt auf eigene Weise den "Jedermann". - © apa/Gindl

Theaterkritik

Jedermann ist ein Partytiger22

  • Das Salzburger Festspielpublikum bejubelt den Titelrollen-Einspringer Philipp Hochmair.

Schafft er’s, oder schafft er’s nicht? Erst einmal, 1932, ist es in der Geschichte der Salzburger Festspiele passiert, dass Ersatz für einen Jedermann gefunden werden musste. Damals sprang Raul Lange für Paul Hartmann ein. Am Donnerstagabend war der historische Einzelfall notgedrungen Geschichte: Philipp Hochmair sprang für Tobias... weiter




Von Ersatz konnte da nicht die Rede sein, Hochmairmachte die Figur zum Lebemann par excellence. - © APAweb, Barbara GindlVideo

Salzburger Festspiele

Umjubelter Hochmair als Jedermann17

  • Philipp Hochmair zeigte eine flotte und erfrischende Interpretation der Titelrolle.

Salzburg. Schafft er's, oder schafft er's nicht? Erst einmal, 1932, ist es in der Geschichte der Salzburger Festspiele passiert, dass Ersatz für einen Jedermann gefunden werden musste. Am Donnerstagabend war der historische Einzelfall jedoch notgedrungen Geschichte: Philipp Hochmair sprang für den erkrankten Tobias Moretti ein - und drückte dem... weiter




Wenn die Psyche in Schieflage gerät: Samuel Finzi und Mavie Hörbiger. - © Salzburger Festspiele/Bernd UhligVideo

Theaterkritik

Kampf gegen Windmühlen3

  • Samuel Finzi verzettelt sich in David Grossmans "Kommt ein Pferd in die Bar".

Während das Publikum die Plätze im Republic einnimmt, einer Nebenspielstätte der Salzburger Festspiele, erklingt Barmusik. "Que será, será". Am Bühnenrand steht ein Pianino ohne Verschalung, man blickt in das Innenleben, die nackte Mechanik, symptomatisch für die bevorstehende Innenschau des Stand-up-Comedian Dov Grinstein aus David Grossmans Roman... weiter




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