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Salzburger Festspiele

Das Programm 2012

(irr) Kleinlaut startet der Intendant nicht: Am Beginn seines ersten Festspielsommers (20. Juli 2012) lässt Alexander Pereira Haydns "Die Schöpfung" erschallen. Damit startet auch das neue Mini-Festival "Ouverture spirituelle", bei dessen erster Ausgabe Dirigenten wie Zubin Mehta und Claudio Abbado christliche und jüdische Werke konfrontieren... weiter




Der neue Mann in Salzburg: Alexander Pereira präsentierte am Freitag sein erstes Programm. - © APA/BARBARA GINDL

Salzburger Festspiele

Kampf gegen den Kollaps

  • Der Intendant über Kritik an seinem Kurs und die neue Premierenvielfalt.

"Wiener Zeitung":Ihre Wahl zum Festspiel-Intendanten wurde nicht zuletzt mit Ihren guten Kontakten in die Wirtschaft argumentiert. Das Vorwort zu Ihrem ersten Programm beginnt nun auch mit einem finanziellen Zahlenwerk, das . . . Alexander Pereira: Finden Sie das schlecht? Nein... weiter




Der Intendant der Salzburger Festspiele Alexander Pereira forciert einen "ziemlichen Paradigmenwechsel". - © APA/FRANZ NEUMAYR

Salzburger Festspiele

Ein Wiener in Salzburg

  • Pereirafolgt amSamstag auf Interims-Intendanten Markus Hinterhäuser.
  • Verlängerung des Festspielsommer 2012 um zehn Tage.

Salzburg. Ab Samstag haben die Salzburger Festspiele einen neuen Intendanten: Der 63-jährige Wiener, Alexander Pereira, ist für fünf Jahre bestellt und übernimmt von Markus Hinterhäuser, der die Festspiele ebenso kurz wie erfolgreich geleitet hat. Pereira bleibt parallel zu seiner Intendanz in Salzburg bis zum Ende der laufenden Saison... weiter




Rechnungshof

Das Kuratorium schlägt zurück

  • Die Salzburger Festspiele kritisieren den Rechnungshof.

Wien. (irr) Bereits im Sommer tadelte Salzburgs Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler den Rechnungshof, nun stößt das Kuratorium des Festivals in das gleiche Horn: Entschieden weist das Gremium die Kritik des Rechnungshofes zurück, der die kaufmännische Struktur der Festspiele als "nicht den Richtlinien der Unternehmungsführung entsprechend"... weiter




Simon Rattle. - © APAweb/epa/Javier del Real/Teatro Real/Handout

Berliner Philharmoniker

Getöse, Geklingel, Gehauche

Mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle ist der Konzertreigen der diesjährigen Salzburger Festspiele zu Ende gegangen. Am letzten Abend (am Montag, 29. August) ein Apercu zu den Mahler-Szenen: Benjamin Britten hat seinen Liederzyklus "Nocturne" (1958) der damals 80-jährigen Alma Mahler gewidmet... weiter




Salzburger Festspiele

Kerosinverbrauch und Noten

Lautstärke ist auch eine Lösung. Die beste vielleicht nicht, aber immerhin ein Weg, um sich respektablen Beifall zu sichern. Da wurde einem also im großen Festspielhaus "Danza Petrificada" um die Ohren geballert: Eine Komposition, die ein gewisser Bernard Rands im Vorjahr für seinen Freund Riccardo Muti und das Chicago Symphony Orchestra... weiter




Kritik

Hinter dem Tanzschritt

Wie tanzte man im biedermeierlichen Wien? Das kann man an Schuberts "Arpeggione" ablesen. Der "Tango Nuevo" in Buenos Aires? Dafür ist Astor Piazzolla allemal ein Kronzeuge. Und ein erzwungener, polit-konformer Tanz in Moskau zur Stalin-Zeit? Nachzuhören bei Schostakowitsch... weiter




Preis

Theaterdonner

  • Konfliktgeladene YDP-Preisvergabe.

Salzburg. Die diesjährige Preisverleihung beim Young Directors Project (YDP) verlief nicht friktionsfrei. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis ging an Christer Lundahl und Martina Seitl für die Performance "Symphony of a Missing Room". Für Diskussionen sorgten indes die Jury-Mitglieder Klaus Maria Brandauer und Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler... weiter




Bilanz

Großes Spiel mit wechselndem Mut

  • Gute Schlussbilanz für die letzte Saison von Schauspiel-Chef Thomas Oberender.

Im anschwellenden Stampfschritt Gabriela Maria Schmeide als Chorführerin in Peter Handkes "Immer noch Sturm"; Sebastian Rudolph und Philipp Hochmair im lippensynchronen Jenseitston, wenn Faust und Mephisto ihren Pakt besiegeln; Lina Beckmanns lustblinde Liebe... weiter




Bester Zuhörer: Markus Hinterhäuser. - © APA/ROLAND SCHLAGER

Salzburger Festspiele

Ein sanfter Zwang zur Konzentration

  • Klug erdacht, brillant absolviert:
  • Die Festivalkonzerte.

Was zeichnet ein typisches Konzertprogramm von Markus Hinterhäuser aus? "Lang . . ." Stimmt schon: Charles Ives’ Zweite Klaviersonate, umrahmt von späten Beethoven-Streichquartetten, das will erst abgesessen sein. Aber wo sonst als in einem profilierten Festspiel-Programm sollten solche Versuche Platz haben... weiter




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