• 13. November 2018

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Schlagwortsuche

- © APA/FRANZ NEUMAYR/LEO

Salzburger Festspiele

Der Aufklärung gefräßige Kinder16

  • Philipp Blom plädiert bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele für eine neue, mutige Aufklärung.

Salzburg. Wir sind Kinder der Aufklärung - so rühmt sich Europa an der Schwelle der digitalen Revolution immer noch gerne. Aus ihren Errungenschaften glauben wir unsere Weltsicht abgeleitet zu sehen, auf sie stützen wir unseren mitunter bedrohlich wankenden und dadurch erst echt viel beschworenen Wertekanon... weiter




Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Präsidentengattin Doris Schmidauer und Portugals Staatpräsident Marcelo Rebelo de Sousa vor der Eröffnung der Salzburger Festspiele. - © APAweb / Franz Neumayr / Leo

Salzburger Festspiele

Freundliches "Hallo" am Residenzplatz

  • Bundespräsident Van der Bellen und der portugiesische Präsident wurden vom Landeshauptmann empfangen.

Salzburg. Mit einem freundlichen "Hallo" und "Guten Morgen" haben Bundespräsident Alexander Van der Bellen und seine Frau Doris Schmidauer die Zaungäste am Freitag am Residenzplatz vor der offiziellen Eröffnung der Salzburger Festspiele begrüßt. Van der Bellen und sein Staatsgast, der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa... weiter




Konzertkritik

Lauterkeit allein ist nicht genug3

Von protestantischer theologischer Erbsenzählerei zu sinnlich erlebbarem Katholizismus: So könnte man den Eindruck der Aufführung von Bachs h-Moll-Messe bei den Salzburger Festspielen beschreiben. Ob’s aber so gemeint war? Das Collegium Vocale Gent, 1970 von Philippe Herreweghe gegründet... weiter




"Ich habe früh wahrgenommen, dass da Klänge sind in mir. Erst später habe ich die Techniken gelernt, um ihnen eine Form zugeben." - © David FurrerInterview

Salzburger Festspiele

Klänge einer fremden Sonne9

  • Die Salzburger Festspiele werden heute mit einem Festakt eröffnet. Einer der zentralen Künstler dieses Jahr ist Beat Furrer. Der Komponist und Dirigent im Gespräch über dämmernde Sprachlosigkeiten und Ideenlosigkeit im Musikgeschäft.

Wien. Als Weltflucht möchte er es nicht sehen, auch Eremitentum soll es nicht sein. Allerdings: Beat Furrer braucht Ruhe zum Komponieren. Und einen Raum der Stille im positivsten Sinn. Der Komponist zieht sich dafür in ein altes Bauernhaus im Gesäuse zurück... weiter




Trostspender Dirigent Philippe Herreweghe. - © Sbg.Festsp./M. Borrelli

Salzburger Festspiele

Mit roher Macht, in voller Pracht9

  • Sakrale Musiken von Schütz und Ustwolskaja bei den Salzburger Festspielen.

"Ich kann mir ihre Aufführung am besten in einer Kirche vorstellen", sagte Galina Ustwolskaja über ihre eigenen Kompositionen. Es durchzöge sie nämlich ein spiritueller Geist. Wie sehr ein Kirchenraum die Musiken von Ustwolskaja verändert, ja auf welche Weise die Kollegienkirche selbst zu einem prägenden Mitaufführenden dabei wurde... weiter




Jeanne d’Arc: Renée Falconetti in Carl Dreyers Stummfilm aus dem Jahr 1928. - © Sbg.Festsp./Marco Borrelli

Salzburger Festspiele

Einsame Erkundungen der Polspitzen3

  • Mit Galina Ustwolskaja stand eine außergewöhnliche Komponistin im Zentrum der ersten Salzburger Festspieltage.

Salzburg. Als "Musik aus dem schwarzen Loch" hat Galina Ustwolskaja ihre Kompositionen beschrieben. Sie haben keine Verbindung zu anderen Musiken, stehen nur für sich. Wie sehr die Werke der 2006 verstorbenen russischen Komponistin diese Beschreibung einlösen, zeigte am Wochenende ein ihr gewidmeter Schwerpunkt bei den Salzburger Festspielen... weiter




Kluge und gefasste Verbindung: Tobias Moretti und Buhlschaft Stefanie Reinsperger. - © apa/Gindl

Theaterkritik

Und Gott sprach vom Band19

  • Michael Sturmingers zweiter Anlauf bei den Salzburger Festspielen zu Hofmannsthals "Jedermann".

Regen statt Wettersegen über Salzburg. Auch im zweiten Anlauf verfehlte der neue "Jedermann"-Regisseur Michael Sturminger bei der Premiere die Domfassade. Im Großen Festspielhaus leiden Hofmannsthals altertümelnde Knittelverse unter einer Tonverstärkung von Wanderkinoqualität... weiter




- © Smileus/stock.adobe.com

Salzburger Festspiele

Mit weit aufgerissener Seele3

  • Die Salzburger Festspiele starten heute mit ihrer Ouverture spirituelle. Die Passion und damit klingende Kreuzwege stehen heuer im Zentrum - von Bach bis in die Gegenwart. Doch wessen Leiden sind es, die hier nachzuhören sind?

"Was ist ein Dichter?" fragt Sören Kierkegaard in seinem philosophischen wie poetischen Erstlingswerk "Entweder - Oder": "Ein unglücklicher Mensch, der heiße Schmerzen in seinem Herzen trägt, dessen Lippen aber so geartet sind, dass, während Seufzer und Geschrei ihnen entströmen, diese dem fremden Ohr wie schöne Musik ertönen... weiter




Erregt bei ihrer Ankunft in Algerien einiges Aufsehen: Cecilia Bartoli als Rossinis "L’italiana in Algeri". - © Salzburger Festspiele/Monika Rittershaus

Oper

Die Italienerin in Salzburg3

  • Cecilia Bartoli punktet mit einem burlesken Rossini bei den Pfingstfestspielen in Salzburg.

Es ist auch eine hohe Form der Kunst: ein Werk aus dem Jahr 1813 optisch nach 2018 zu verlegen, aber dabei jeglichen tieferen Bezug zur Gegenwart auszusparen. Gioachino Rossinis "L’italiana in Algeri" ist damit heutig, aber absolut unpolitisch. Das Aufeinanderprallen der Kulturen... weiter




Konzert

Klage der Menschheit4

  • Brahms’ Requiem als exzellentes Kammerkonzert.

"Herr, lehre mich, dass es ein Ende mit mir haben muss, und mein Leben ein Ziel hat, und ich davon muss." Es ist der markanten Eindringlichkeit des Baritons von Andrè Schuen zu verdanken, dass diese Worte das Publikum des Großen Mozarteum-Saales bis ins Mark erschütterten... weiter




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