• 21. November 2018

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Schlagwortsuche

Erregt bei ihrer Ankunft in Algerien einiges Aufsehen: Cecilia Bartoli als Rossinis "L’italiana in Algeri". - © Salzburger Festspiele/Monika Rittershaus

Oper

Die Italienerin in Salzburg3

  • Cecilia Bartoli punktet mit einem burlesken Rossini bei den Pfingstfestspielen in Salzburg.

Es ist auch eine hohe Form der Kunst: ein Werk aus dem Jahr 1813 optisch nach 2018 zu verlegen, aber dabei jeglichen tieferen Bezug zur Gegenwart auszusparen. Gioachino Rossinis "L’italiana in Algeri" ist damit heutig, aber absolut unpolitisch. Das Aufeinanderprallen der Kulturen... weiter




Konzert

Klage der Menschheit4

  • Brahms’ Requiem als exzellentes Kammerkonzert.

"Herr, lehre mich, dass es ein Ende mit mir haben muss, und mein Leben ein Ziel hat, und ich davon muss." Es ist der markanten Eindringlichkeit des Baritons von Andrè Schuen zu verdanken, dass diese Worte das Publikum des Großen Mozarteum-Saales bis ins Mark erschütterten... weiter




Stehen vor ihrer zweiten Saison: Schauspiel-Chefin Hering, Intendant Hinterhäuser, Präsidentin Rabl-Stadler und Finanzdirektor Crepaz (v.l.) - © apa/Barbara Gindl

Salzburger Festspiele

"Kunst kennt keine Moral"1

  • "Passion, Ekstase und Leidenschaft": Markus Hinterhäuser und sein zweites Salzburger Programm.

Salzburg. (jubel/apa) Seine erste Salzburger Festspiel-Saison erwies sich als künstlerisch wie finanziell erfolgreich. Die von Markus Hinterhäuser selbst gelegt Latte liegt hoch. Die 2017 geschürten Erwartungen will der Intendant im kommenden Sommer mit "Passion, Ekstase und Leidenschaft" erfüllen - so das Festspielmotto 2018... weiter




Konzertkritik

Eine Schöpfung und ein Ende der falschen Götter

Der Soloflöte und der Celesta gehören die ersten Töne, keck greifen Fagott und Trompete die motorisch-angriffslustige Melodie auf, die nach einigem Hin und Her unvermutet in die wie parodistisch hereinplatzende Gassenhauer-Melodie aus Rossinis "Wilhelm Tell"-Ouvertüre mündet: die "Fünfzehnte" von Schostakowitsch... weiter




Festspielfreuden: Hinterhäuser hinter Rabl-Stadler. - © apa/Neumayr

Bilanz 2017

Weichenstellung4

  • Salzburger Festspiele: Überschuss von 1,6 Millionen bei 97 Prozent Auslastung.

Salzburg. Spätestens wenn die Salzburger Festspiele zur Bilanz-Pressekonferenz laden, ist der Sommer unwiederbringlich vorbei. Sonnig verlief auch die erste Saison unter Intendant Markus Hinterhäuser: Bei einem Budget von 61,7 Millionen Euro wurden 29,9 Millionen Bruttoeinnahmen erwirtschaftet und ein Überschuss von 1,6 Millionen netto erzielt... weiter




Martha Argerich

Das altersweise Duo und der junge Präsident2

Wie man sich die lästige Klavierüberei sparen kann und trotzdem zu sehr viel Beifall kommt? Statt Pianist einfach französischer Staatspräsident werden! Wie auf Kommando Standing ovations und Handy-Fotos zu Hunderten, als Emmanuel Macron und seine Frau in Salzburg im Großen Festspielhaus aus der Loge winkten... weiter




Intensive Machtdramen in der Salzburger Felsenreitschule: Golda Schultz im "Titus" (l.), Gerald Finley und Anna Prohaska in "Lear" (r.). - © apa/Barbara Gindl

Nachlese 2017

Glanzlichter aus der Dunkelheit7

  • Auf Markus Hinterhäuser lasteten große Erwartungen - der neue Salzburg-Intendant hat sie weitgehend erfüllt. Eine Bilanz.

So unauffällig Markus Hinterhäuser für gewöhnlich durch die Salzburger Altstadt schleicht: Die Brust des Neo-Intendanten dürfte in den Vortagen geschwollen sein. Niemand geringerer als "The New Yorker", ein Prestigeblatt aus dem Big Apple, attestierte ihm eine Glanzleistung: In seinem ersten Leitungsjahr würde Hinterhäuser die "europäische Elite... weiter




Jedermann: Stefanie Reinsperger, Tobias Moretti. - © apa/Barbara Gindl

Nachlese 2017

Behutsame Ambitionen2

  • Die Bilanz des Schauspielprogramms der Salzburger Festspiele fällt durchwachsen aus: Hohe Ansprüche, nicht ganz geglückte Umsetzungen.

Salzburg. Die größte Überraschung des diesjährigen Schauspielprogramms war der "Jedermann". Hofmannsthals Knittelversdrama, das seit Beginn der Salzburger Festspiele anno 1920 alljährlich über den Domplatz (bzw. Festspielhaus) lärmt, wurde in diesem Jahr grundlegend erneuert... weiter




Verursacht Flurschäden: Gerald Finley als König Lear. - © apa/Barbara Gindl

Nachlese 2017

Im Blumenbeet des Bösen1

  • Grandioses Finale für den Premierenreigen in Salzburg: "Lear", ein Opernschocker von Aribert Reimann.

Zwischen all den Schrecken, Martern, Unbilden und Grässlichkeiten gönnt die Regie dem Publikum zumindest in einer Hinsicht mildernde Umstände. Wenn jemand auf der Bühne stirbt - und das passiert recht oft -, geschieht es symbolisch. Die Opfer werden in eine breite Blutlache getunkt, mitunter besudeln sie sich selbst. Sehr dezent also... weiter




Konzertkritik

Schicksalswerk im Sonnenschein1

  • Das West-Eastern Divan Orchestra bei den Salzburger Festspielen.

Es stimmt schon: Daniel Barenboim ist ein verdienter Mann, und er war am Freitagabend glänzend in Form. Dennoch kein Grund, den 74-jährigen Dirigenten noch vor der letzten Note mit Applaus zu überschütten. Die Euphorie ging mit mangelnder Werkkenntnis Hand in Hand: Was manche Gäste im Großen Salzburger Festspielhaus als Ende von Tschaikowskis... weiter




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