• 21. Juni 2018

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Schlagwortsuche

Erregt bei ihrer Ankunft in Algerien einiges Aufsehen: Cecilia Bartoli als Rossinis "L’italiana in Algeri". - © Salzburger Festspiele/Monika Rittershaus

Oper

Die Italienerin in Salzburg2

  • Cecilia Bartoli punktet mit einem burlesken Rossini bei den Pfingstfestspielen in Salzburg.

Es ist auch eine hohe Form der Kunst: ein Werk aus dem Jahr 1813 optisch nach 2018 zu verlegen, aber dabei jeglichen tieferen Bezug zur Gegenwart auszusparen. Gioachino Rossinis "L’italiana in Algeri" ist damit heutig, aber absolut unpolitisch. Das Aufeinanderprallen der Kulturen... weiter




Konzert

Klage der Menschheit4

  • Brahms’ Requiem als exzellentes Kammerkonzert.

"Herr, lehre mich, dass es ein Ende mit mir haben muss, und mein Leben ein Ziel hat, und ich davon muss." Es ist der markanten Eindringlichkeit des Baritons von Andrè Schuen zu verdanken, dass diese Worte das Publikum des Großen Mozarteum-Saales bis ins Mark erschütterten... weiter




Stehen vor ihrer zweiten Saison: Schauspiel-Chefin Hering, Intendant Hinterhäuser, Präsidentin Rabl-Stadler und Finanzdirektor Crepaz (v.l.) - © apa/Barbara Gindl

Salzburger Festspiele

"Kunst kennt keine Moral"1

  • "Passion, Ekstase und Leidenschaft": Markus Hinterhäuser und sein zweites Salzburger Programm.

Salzburg. (jubel/apa) Seine erste Salzburger Festspiel-Saison erwies sich als künstlerisch wie finanziell erfolgreich. Die von Markus Hinterhäuser selbst gelegt Latte liegt hoch. Die 2017 geschürten Erwartungen will der Intendant im kommenden Sommer mit "Passion, Ekstase und Leidenschaft" erfüllen - so das Festspielmotto 2018... weiter




Konzertkritik

Eine Schöpfung und ein Ende der falschen Götter

Der Soloflöte und der Celesta gehören die ersten Töne, keck greifen Fagott und Trompete die motorisch-angriffslustige Melodie auf, die nach einigem Hin und Her unvermutet in die wie parodistisch hereinplatzende Gassenhauer-Melodie aus Rossinis "Wilhelm Tell"-Ouvertüre mündet: die "Fünfzehnte" von Schostakowitsch... weiter




Salzburger Festspiele

Das Publikum macht sich seine Festspiele2

  • Das letzte Festspiel-Wochenende brachte Anne-Sophie Mutter, die Wiener Philharmoniker und eine konzertante Donizetti-Oper.

Nicht nur die Musik muss einem ein bisserl leid tun, schon auch ihre Interpretin. Seit vier Jahrzehnten hechelt Anne-Sophie Mutter jenem Ruhm nach, den ihr als Dreizehnjährige Herbert von Karajan eingebrockt hat. Dabei ist Anne-Sophie Mutter beileibe nicht jene Klassik-Pop-Hochglanz-Artistin, für die sie ihre Fangemeinde hält... weiter




Festspielfreuden: Hinterhäuser hinter Rabl-Stadler. - © apa/Neumayr

Salzburger Festspiele

Weichenstellung4

  • Salzburger Festspiele: Überschuss von 1,6 Millionen bei 97 Prozent Auslastung.

Salzburg. Spätestens wenn die Salzburger Festspiele zur Bilanz-Pressekonferenz laden, ist der Sommer unwiederbringlich vorbei. Sonnig verlief auch die erste Saison unter Intendant Markus Hinterhäuser: Bei einem Budget von 61,7 Millionen Euro wurden 29,9 Millionen Bruttoeinnahmen erwirtschaftet und ein Überschuss von 1,6 Millionen netto erzielt... weiter




Martha Argerich

Das altersweise Duo und der junge Präsident2

Wie man sich die lästige Klavierüberei sparen kann und trotzdem zu sehr viel Beifall kommt? Statt Pianist einfach französischer Staatspräsident werden! Wie auf Kommando Standing ovations und Handy-Fotos zu Hunderten, als Emmanuel Macron und seine Frau in Salzburg im Großen Festspielhaus aus der Loge winkten... weiter




Konzertkritik

Schicksalswerk im Sonnenschein1

  • Das West-Eastern Divan Orchestra bei den Salzburger Festspielen.

Es stimmt schon: Daniel Barenboim ist ein verdienter Mann, und er war am Freitagabend glänzend in Form. Dennoch kein Grund, den 74-jährigen Dirigenten noch vor der letzten Note mit Applaus zu überschütten. Die Euphorie ging mit mangelnder Werkkenntnis Hand in Hand: Was manche Gäste im Großen Salzburger Festspielhaus als Ende von Tschaikowskis... weiter




Konzertkritik

Stürmen und Sinnieren5

  • Der Pianist Maurizio Pollini in Salzburg.

Man hat Maurizio Pollini nicht unbedingt einen Gefallen getan, als man ihn zum "Klavier-Aristokraten" ernannte. Gewiss: Der Ehrentitel untermauert die pianistische Exzellenz des Italieners. Er ebnete aber auch, im Verbund mit mancher glatten Studio-Einspielung, den Weg zu einem Negativ-Bild - vom kühlen Kunst-Blaublütler Pollini... weiter




Lulu im Sturm der Gender-Debatte: Die dreifache Lulu Ariane Labed, Isolda Dychauk und Anna Drexler bedrängt Christian Friedel als Alwa. - © Monika Rittershaus

Theaterkritik

Die Überdosis Sex3

  • Eine ambitionierte "Lulu" versandet auf der Perner-Insel in Hallein in Harmlosigkeit.

Plastikkugeln. Riesige Plastikkugeln. Die gewaltige Bühne der Perner-Insel in Hallein ist voll mit Kugeln im XL-Format. Am Beginn der Aufführung schweben sie zur Bühnendecke, geben eine leere, tiefschwarze Bühne frei (Bühnenbild: Florian Lösche). Tiergeräusche sind zu hören, man wähnt sich in einem Zoo... weiter




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