• 20. November 2018

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Schlagwortsuche

Nicht immer war Stanislaw Lem derart heiter gestimmt - weder was die Zukunft unseres Planeten, noch was die eigene Kritikfähigkeit anbelangte. . . - © dpa/Forum/B3565 Forum Krzysztof Wojcik

Literatur

Intergalaktischer Pessimist5

  • Vor zehn Jahren starb mit Stanisław Lem einer der bekanntesten polnischen Schriftsteller und meistgelesenen Science-Fiction-Autoren Europas.

Ein wenig sah er selbst wie ein Außerirdischer aus. Was wohl an den großen Augen, die sich hinter dicken Brillengläsern verbargen, lag, der hohen Stirn und den auffällig abstehenden Ohren. Und auch daran, dass ihm die irdische Kleiderordnung eher egal war... weiter




Literatur

Kindermund2

  • "Das gelbe Buch" von Andreas Unterweger

Die Kindheit ist ein sagenumwobenes Gebiet - besonders dann, wenn sie von einem mythischen Großvater beherrscht wird, der mit seinen sieben Enkeln in einem gelben Haus in der Ebene der sieben Flüsse wohnt. Die Sommer dieser Kindheit sind groß wie nie, und die Welt bietet noch enormen Platz für Wunder und Entdeckungen... weiter




Literatur

Aasfresser und Philosoph1

  • Eine lebensbejahende und außergewöhnliche Geschichte: "Trauer ist das Ding mit Federn" von Max Porter.

Ein paar Tage nach dem Tod seiner Frau sind Freunde und Verwandte, die dem jungen Witwer und seinen zwei Söhnen zur Seite gestanden waren, wieder in ihre Leben zurückgekehrt. Nachdem der Vater seine Buben ins Bett gebracht hat, klingelt es. In Erwartung einer weiteren Geste der Hilfsbereitschaft öffnet er die Tür, hört einen Knall... weiter




Literatur

Der Wind vom Atlantik1

  • Colum McCanns spannende Erzählung "Verschwunden".

"Sie passte gut in das kleine Dorf, auch wenn sie scharf von der auffallenden Blondheit ihres Sohns abstach. Die gälische Sprache, das wechselhafte Wetter, das harte Licht, der Wind, der vom Atlantik wehte - sie genoss all das." Colum McCann hat ihn, den Atlantik... weiter




Literatur

Abgründe am Sterbebett2

  • "Die Auferstehung" von Karl-Heinz Ott ist ein kluger Roman, der die Freunde philosophischer Höhenflüge ebenso bedient wie die Verehrer salopper Streitkultur.

Die Ausgangssituation von Karl-Heinz Otts Roman "Die Auferstehung" ist so ungewöhnlich nicht: Man findet sich am Bett eines Toten ein, der einem nahe stand, nun aber, obwohl noch leibhaftig präsent, in kalte Ferne entrückt wurde, von der niemand weiß, ob sie die Fortsetzung des irdischen Betriebs mit anderen Mitteln bedeutet... weiter




Literatur

"Entschlossener Wille zur Weltfremdheit"4

  • Peter Handke erhielt Würth-Preis.

Stuttgart. Der österreichische Autor Peter Handke hat am Mittwochabend in der Liederhalle von Stuttgart den mit 25.000 Euro dotierten Würth-Preis für Europäische Literatur entgegen genommen. Geehrt wurde der 73-Jährige für "seinen besonderen Blick auf ein Europa der kulturellen Vielfalt"... weiter




Literatur

The Great Gorsky

  • Vesna Goldsworthys eleganter Milieu-Roman "Gorsky".

Schon auf der ersten Seite von Vesna Goldsworthys Roman "Gorsky" ist klar: Hier wird große erzählerische Eleganz geboten, wie man sie gern vor die Lesebrille bekommt. Ebenso elegant ist der Hauptprotagonist dieser Geschichte, die großteils im Londoner Stadtteil Chelsea spielt... weiter




20160318guse - © S. Fischer

Literatur

Szenarien der Auslöschung

  • Der deutsche Autor Juan S. Guse entwirft in seinem imposanten Debütroman die Vision eines anarchisch-gewalttätigen Zusammenbruchs der Gesellschaft.

Wenn bereits am Romananfang der liebenswerte Familienhund stirbt, ist das kein gutes Omen für alles Folgende. Und just mit der Vorahnung auf das finale Unglück, auf welches sich die Handlung von Kapitel zu Kapitel zubewegt, spielt der gelungene Debütroman des 1989 geborenen Juan S. Guse... weiter




20160318ruge - © Rowohlt

Literatur

Temporeiches Potpourri

  • "Annäherung" - Eugen Ruges Klagen über den Verlust von Vielfalt.

Eine Portion Vorschuss-Vertrauen bekommt ein preisgekrönter Literat schon mit, wenn ihm der Leser auf Reisen um die halbe Welt folgt. Umso mehr, wenn der Autor bescheiden bekennt: "Ich bin alles andere als ein notorischer Weltenbummler." 2011 wurde Eugen Ruge für "In Zeiten des abnehmenden Lichts" über den Schwund sozialistischer Utopien mit dem... weiter




20160318bechtle - © Frankfurter Verlagsanstalt

Literatur

Untergrund

Der deutsche Jurastudent Steffen fährt im Herbst 1965 von Stuttgart nach Paris, um die Aufnahmeprüfung für die Elite-Universität Sciences Po zu absolvieren und später für die Europäische Gemeinschaft arbeiten zu können. Sein Weg scheint vorgezeichnet, doch dieses Mal ist in der Rue de Grenelle bei seinem französischen Freund André alles anders... weiter




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