• 18. Juli 2018

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Schlagwortsuche

Christine Nöstlinger, eine Ikone der österreichischen Literatur, starb 81-jährig in Wien.  - © APAweb / Georg Hochmuth

Literatur

Aufmüpfig, nicht getröstet!63

  • Sie hat Generationen von Kindern ermutigt: Die Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger ist tot.

Wien. "Speziell kinderlieb", sei sie nicht, versicherte Christine Nöstlinger immer wieder. Manche Kinder seien ihr geradezu unsympathisch. Ein Umstand, der sie auf den ersten Blick als Kinderbuchautorin zu disqualifizieren schien. Auf den zweiten machte jedoch genau das ihre wahre Qualifikation aus: dass sie Kinder ernst nahm... weiter




Literatur

Geschenkte Augenblicke

  • Die Sprachmalerin Angelika Overath beschert uns literarische Häppchen von Glück.

Gibt es in unserer digitalen Bilderflut noch Raum für ein feineres Sensorium des Sehens, und die entsprechende Transformation in Sprache? Angelika Overath hat es in Romanen, literarischen Reportagen und Essays so subtil wie überzeugend bewiesen. Bei "Der Blinde und der Elephant" wurde auf eine Genrebezeichnung verzichtet: es wäre schwierig... weiter




Sprachlich zart: Die in St. Pölten geborene Halbjapanerin Milena Michiko Flašar. - © Helmut Wimmer

Literatur

Das Herz schlägt noch

  • Die österreichische Autorin Milena Michiko Flašar legt einen leisen Roman über die Neuorientierung nach der Pensionierung vor.

Den Kollegen hatte er erzählt, er wäre mit seiner Frau nach Paris gefahren. In Wahrheit hat er zwar Reiseführer zerlesen und alleine häufig und intensiv von Paris geträumt, aber seine Frau und er verreisen nie. Der Erzähler in Milena Michiko Flašars Roman "Herr Kato spielt Familie" ist ein älterer Herr... weiter




Literatur

Alte Geheimnisse11

  • Sinnlich und packend: Thomas de Padovas Erzählung "Nonna".

Sie trägt immer Schwarz, den Trauerflor der ehrbaren Witwe. Doch sie hatte ihn bereits angelegt, als ihr Mann noch unter den Lebenden weilte. Warum nur? "Sie kam mir wie ein Relikt aus der Vergangenheit vor, eine Frauenfigur, die mir unbekannte Zeiträume durchlebt hatte, eine Hüterin dunkler Erinnerungen... weiter




Entwickelt einen dramatischen Vergeltungsreigen: Tanja Paar. - © Pamela Rußmann

Literatur

Rasende Rachegöttinen3

  • Die österreichische Journalistin und Autorin Tanja Paar arrangiert moderne Beziehungsknoten als antike Tragödie.

Schon der Titel "Die Unversehrten" lässt den Leser argwöhnen, dass ihm hier Protagonisten entgegenleben werden, die besonders versehrt sind. In der Tat weckt bereits das Präludium die Ahnung einer Tragödie, weil hier von einem ertrinkenden Kleinkind erzählt wird... weiter




Literatur

Das absurde Detail im Alltäglichen

  • "Wie man es vermasselt" - das gelungene Buchdebüt des amerikanischen Rappers George Watsky.

Als Vokalist ist George Watsky mit seinen Stakkato-Raps über den American Way Of Life und die Unabwägbarkeiten der zwischenmenschlichen Kommunikation ein Mann der schnellen Zunge. Als Schreiber ist er ein Mann der flotten Feder. In 13 Episoden erzählt er aus seinem Leben, vornehmlich von seiner Adoleszenz: von der Schule, seinen Reisen als Student... weiter




Taucht den Leser wortgewandt und stilsicher in ein Wechselbad der Gefühle: Gunnar Kaiser. - ©Fabian Jansen Photography

Literatur

Obsessive Bibliophilie

  • Der deutsche Autor, YouTuber und Literaturblogger Gunnar Kaiser legt mit seinem Romandebüt "Unter der Haut" ein so gelehrtes wie packendes Schwergewicht vor.

Was für ein Debüt! Der aus Köln stammende Autor, YouTuber und Literaturblogger Gunnar Kaiser (41) hat mit seinem ersten Roman, "Unter der Haut", ein 520 Seiten starkes literarisches Schwergewicht vorgelegt, das bei der Lektüre Erinnerungen an die oberste Klasse von Bestsellererfolgen weckt: Kaisers Buch ist opulent und gelehrt wie Umberto Ecos "Der... weiter




Corinna T. Sievers’ Text wurde als "Männerfantasie" abqualifiziert. - © apa/Eggenberger

Literatur

Provokation, Stakkato und Meeresfrösche

  • Die Bachmann-Preise werden am Sonntag vergeben. Tanja Maljartschuk und Bov Bjerg dürfen sich Hoffnungen machen.

Klagenfurt. Der zweite Lesetag beim Bachmann-Wettbewerb begann am Freitag mit einem Besuch beim Zahnarzt. In ihrem Text "Der Nächste, bitte!" ließ Corinna T. Sievers eine erotomane Zahnärztin ihrer Obsession nachgehen. Sex am Behandlungsstuhl, das war neu für die Tage der deutschsprachigen Literatur. Und der Jury doch zu wenig radikal... weiter




Literatur

Durchs Mikroskop

  • Barbara Schiblis Debütroman "Flechten".

Seit der letzten Vernissage hat die Zürcherin Anna Mühe, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Ihre Zwillingsschwester Leta, deren liebstes Motiv wiederum Anna ist, hat in einer Fotoinstallation das einzige Merkmal, das sie beide unterscheidet, wegretuschiert... weiter




Literatur

Der Zauber der Existenz

  • Der Schweizer Schriftsteller Peter Stamm treibt ein Vexierspiel mit all den trügerischen Projektionen, die wir von uns und den anderen anfertigen.

Der Titel taugt als Programm für alle Bücher des Schweizer Schriftstellers Peter Stamm. Der sanften Gleichgültigkeit der Welt begegnen seine Protagonistinnen und Protagonisten seit jeher mit leisen Auflehnungstendenzen. Sie gehen fort, weit weg, gehen manche Umwege - und kommen doch nie bei sich an... weiter




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