• 19. September 2018

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- © WZ-Illustration: Quelle: Adobe Stock/Micha Klootwijk Photography

Tag des Briefes

Liebe Leserinnen und Leser,8

  • Ein Brief ist ein Teil von seinem Autor. Ein Brief will aufbewahrt werden.

Heraus jetzt mit Papier unf Füllfeder. Oder mit dem Bleistift, dem Kugelschreiber, der Schreibmaschine. Oder meinetwegen mit Griffel und Wachstafel. Irgendetwas zur Hand nehmen, womit man schreiben kann, und zwar richtig, also auf Papier oder Wachs oder Papyrus oder auf was auch immer, nur, bitte, nicht auf Bildschirm. Gefragt ist nämlich ein Brief... weiter




Chateaubriands Grabmal auf der Insel Grand Bé vor Saint-Malo. Anne-Louis Girodet-Trioson porträtierte den Autor in meditativer Pose. - © Katharina Hirschmann (li.), Wikimedia/public domain (re.)

Literatur

Großer Pfau, großer Pan2

  • François-René de Chateaubriand gilt als Vater der französischen Romantik. Am 4. September jährt sich sein Geburtstag zum 250. Mal.

Wenn man Simone de Beauvoir in ihren Memoiren Glauben schenken will, hätte Sartre, um sie zu beeindrucken, auf das Grab von Chateaubriand gepinkelt. Damit wollte er wohl seine pauschale Verachtung sowohl für das literarische Werk des Memorialisten und Gründers der französischen Romantik als auch für dessen politisches Engagement (Karriere als... weiter




Literatur

Schauen, wo man bleibt5

  • Marie Gamillschegs Debütroman "Alles was glänzt" ist ein vielstimmiges Porträt einer Schicksalsgemeinschaft.

Marie Gamillschegs Debütroman "Alles was glänzt" beginnt mit dem unerwarteten Tod des jungen Dorfbewohners Martin, der bei einem Autounfall auf etwas rätselhafte Art und Weise ums Leben kommt. Was wie ein Provinzkrimi startet, verwandelt sich im Laufe der Lektüre aber sehr rasch zu einer ebenso stimmungsvollen wie mysteriösen Geschichte einer... weiter




Literatur

Ein Haus als Mikrokosmos4

  • Über das gelungene Romandebüt von Doris Fleischmann.

Es ist ein schmaler Band, das Romandebüt der in Wien lebenden Autorin Doris Fleischmann: "Alles, was bleibt oder Ein Haus in Wien" lautet der Titel, in dem leise Wehmut anklingt. Mehrere (fiktive) Existenzen werden präsentiert - die Bewohner besagten Hauses... weiter




Literatur

Unterwegs auf der Wehmutsbahn1

  • Die deutsche Autorin Anne Reinecke besticht mit ihrem fein-ironischen Romandebüt "Leinsee", das vom Künstlerbetrieb erzählt - und von einer ungewöhnlichen Liebe.

Kunst und Künstlern, gerne auch Literaten und Literaturkritikern, trauen wir, die wir uns für Normalsterbliche, ohne Anspruch auf Nachruhm, halten müssen, noch immer nicht so recht über den Weg. Das liegt wohl vor allem am Betrieb, in dem die Künste, die nicht immer schöne Künste sind, zelebriert werden; etwas Bemühtes... weiter




Setzt auf philosophische Märchen für Erwachsene: Barbara Frischmuth. - © Christian Jungwirth

Literatur

Überwindung der Grenzlinien3

  • Barbara Frischmuths phantasievolle Kindergeschichte ohne Altersgrenze entstand unter dem Eindruck des jugoslawischen Bürgerkriegs.

Zum ersten Mal erschien Barbara Frischmuths "Machtnix"-Geschichte im Jahr 1993. Die Autorin hat das Buch unter dem Eindruck des jugoslawischen Bürgerkriegs geschrieben. Die Neuauflage ist noch nach einem Vierteljahrhundert aktuell, was heißt, dass das Buch Qualität beweist und im Angesicht der größten Kritikerin, der Zeit, mühelos besteht... weiter




Viel Raum für das Unausgesprochene: Saskia Hennig von Lange. - © Stefan Freund

Literatur

Sisyphos reloaded1

  • Die deutsche Schriftstellerin Saskia Hennig von Lange schickt eine beschädigte Figur auf Selbsterkundung - und betreibtdabei ein ausgeklügeltes Spiel mit der Fiktion.

"Jetzt sitzt er hier und würde doch lieber woanders sitzen". Das Drama der menschlichen Existenz, komprimiert in einem ersten Satz. Man kann dabei an den zu Tode zitierten Blaise Pascal denken, der meinte, das ganze Unglück des Menschen rühre allein daher, dass er nicht ruhig in einem Zimmer bleiben könne... weiter




Literatur

Ostblockjugend

  • Bianca Bellovás Roman "Am See".

Nami wächst bei seinen Großeltern in einem Fischerdorf auf, an einem verseuchten Industriesee irgendwo im Ostblock. Nach dem Baden müssen sich die Kinder übergeben, alle haben Ekzeme - und dann wird ein Kind mit einem dritten Arm geboren. Namis Großeltern und die meisten anderen Bewohner trinken zu viel... weiter




Literatur

Gestürztes Denkmal5

  • Anthony McCartens Roman über das Beatnik-Idol Jack Kerouac.

Was passiert mit Helden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden? Seinerzeit riss Jack Kerouac mit seinem Roman "On the Road" (1957) die moralischen Strukturen der amerikanischen Gesellschaft nieder. Der Bestseller prägte das Lebensgefühl einer ganzen Generation und gilt als Meilenstein der Beatnik-Bewegung... weiter




Fabulierlust, ironisch auf die Spitze getrieben: Michael Köhlmeier. - © Irene Prugger

Literatur

Verirrungen und Verwirrungen2

  • Michael Köhlmeier konfrontiert uns in einer verschlungenen Familiengeschichte mit den großen Fragen zur menschlichen Existenz.

"Wer sich in Familie begibt, kommt darin um", behauptete der Schriftsteller Heimito von Doderer. So schlimm steht es zwar nicht um die Familie Lenobel aus Michael Köhlmeiers neuem Roman, aber zum Verrücktwerden reicht es. Oder zumindest dazu, für verrückt gehalten zu werden... weiter




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