• 22. Februar 2019

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Schlagwortsuche

Rechts- oder Linkswalzer? Franzobel mit Ehefrau Maxi Blaha am Wiener Opernball 2010. - © picturedesk.com/Schöndorfer

Literatur

Franzobels "Rechtswalzer"6

  • Der oberösterreichische Autor entwirft in seinem neuen Krimi eine beängstigend realitätsnah anmutende Dystopie eines totalitären Österreich.

Wir sind im Jahr 2024. Auf den Straßen sind nur mehr gutgekleidete durchtrainierte junge Menschen mit Tablets zu sehen. Statt mit Autos, die sehr kompliziert geworden sind, beschäftigen sich Männer in ihrer Freizeit jetzt mit Grillern und tragen Kochschürzen mit dämlichen Aufschriften. Malte Dinger freut sich seines Lebens... weiter




Linn Ullmann (re.), Tochter von Regisseur Ingmar Bergman und Schauspielerin Liv Ullmann (l.). - © Istvan Bajzat/dpa/picturedesk.com (l.), Rune Hellestad-Corbis (r., Ausschnitt)

Literatur

Linn Ullmanns berühmte Eltern1

  • Die Tochter von Ingmar Bergman und Liv Ullmann erzählt in ihrem Roman "Die Unruhigen" von ihrer Kindheit, der Fragilität von Beziehungen und vom Altern.

Begonnen hatte alles damit, dass Vater und Tochter das Altern in einem Buch dokumentieren wollten. Und Gespräche über das Altwerden - "Altwerden ist harte Arbeit mit sehr langen Arbeitszeiten", gibt der Vater einmal zu Protokoll - bilden leitmotivisch das Grundgerüst des Romans... weiter




Literatur

Trennlinien der Konkurrenz

  • Sylvie Schenk beschreibt "Eine gewöhnliche Familie" in einer Erbschafts-Auseinandersetzung.

Bei Familiengeschichten ist es oft so: Bis man den Durchblick hat, wer mit wem eigentlich in welcher verwandtschaftlichen Beziehung steht, ist das Buch schon fast zu Ende gelesen. Noch dazu bei einem so schmalen Büchlein wie Sylvie Schenks "Eine gewöhnliche Familie", das nur 160 Seiten umfasst... weiter




Literatur

Insekten & Wein2

  • Der neue Roman des vielseitigen Autors und Künstlers Rainer Reinisch.

Rainer Reinisch ist ein multipler Künstler. Der Kärntner aus dem zweisprachigen Ferlach/Borovlje hat in Wien Architektur studiert und war Stadtbaudirektor in Braunau. Über fünfzehn Jahre war er Architekturkritiker der "Wiener Zeitung". Das Schreiben allein wäre ihm zu wenig. Er fotografiert, collagiert, malt und denkt über die Welt nach... weiter




Literatur

My sweet Smarthome1

  • Angelika Stallhofers ambitioniertes Romandebüt "Adrian oder: Die unzählbaren Dinge".

Adrian, der Antiheld dieses Romans, ist Werbetexter. Er lebt mit der Schriftstellerin Anna Liebmann zusammen, hadert ein wenig mit sich und der Welt, hängt vor allem an Anna, die nur durch seine Augen und ihre Textnachrichten an ihn geschildert wird, als mit Worten Spielende und etwas seichte Weisheiten Sendende, wie: "Smileys haben kein Rückgrat"... weiter




Mutet den Lesern ihrer Romane viel zu: Hanya Yanagihara. - © Getty Images/David Levenson

Literatur

Macht und Moral21

  • Hanya Yanagihara führt in dem Roman "Das Volk der Bäume" die Abgründe eines Naturforschers.

Schon einmal bin ich Hanya Yanagihara "auf den Leim gegangen". Mit ihrem vielbesprochenen - genauso oft gerühmten wie verdammten - Roman "Ein wenig Leben" (Hanser, 2017) hatte mich die amerikanische Autorin voll erwischt. Wie zahlreiche andere Leser konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen... weiter




Fundamentale Kulturkritik: Eckhart Nickel. - © Jork Weismann

Literatur

Das Ende der Zivilisation2

  • Eckhart Nickel entwirft in seinem furiosen Roman "Hysteria" eine unheimliche Vision, wie der Mensch die Natur retten und sich dafür selbst abschaffen will.

Von der Zukunft haben die Aktivisten der "Rousseau-Husaren" eine sehr klare Vorstellung. In einem perfekt animierten Kurzfilm, immerhin für einen Oscar nominiert, sieht das so aus: Die Städte, die Menschen verschwinden nach und nach zugunsten einer sich wieder frei entfaltenden Natur, es bleibt nur noch Landschaft statt Zivilisation... weiter




Im "Deutschen Wörterbuch" von Jacob und Wilhelm Grimm findet sich unter "Amtmännin" ein Hinweis auf die gehobene soziale Stellung ihrer Familie. - © Archiv

Literatur

Versteckte Botschaften2

  • Wörterbucheinträge enthalten neben nüchternen lexikalischen Angaben mitunter gesellschaftspolitische Bekenntnisse oder rührende Liebeserklärungen.

Ein gängiges Vorurteil lautet: Wörterbuchautoren sind staubtrockene, nicht besonders einfallsreiche Menschen, wer Wörter sammelt, ist eben ein Erbsenzähler. Die Wahrheit sieht anders aus. Einige haben sogar persönliche Botschaften in den nüchternen lexikalischen Angaben versteckt. Wie schreibt man es richtig? Woher kommt das Wort... weiter




Erforscht seine Schauplätze und Milieus geradezu besessen: Fritz Lehner. - © apa/Hans Punz

Porträt

Fritz Lehner: Schreiben als Ort des Ausweichens1

  • Seit seinem Karriereende als Filmregisseur begeistert der gebürtige Oberösterreicher nicht nur als Autor von Krimis mit Wien-Bezug. Ein Treffen.

Kann es sein, dass man mit Mördern sympathisiert? Nicht etwa mit sprichwörtlichen armen Hunden, Erniedrigten und Beleidigten, sondern mit narzisstischen Serienmördern, die ihre Verbrechen perfid planen und sich viel auf ihre Intelligenz einbilden? Dass man sich mit ihnen freut, wenn ihr tödliches Werk perfekt gelingt... weiter




Literatur

Annie Ernaux als Ethnologin ihrer selbst

  • Lebensklug, poetisch: "Erinnerung eines Mädchens".

Annie Ernaux gehört zu den herausragendsten Schriftstellerinnen Frankreichs. Ihr Jahrhundertwerk "Die Jahre" war 2017, pünktlich zum Frankreich-Schwerpunkt der Frankfurter Buchmesse, herausgekommen. Im Original war es schon 2008 erschienen. Annie Ernaux, Jahrgang 1940... weiter




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