• 19. September 2018

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Schlagwortsuche

Sinnbild der Shoa: Warschauer Ghetto, Deportation der jüdischen Bevölkerung. - © Ullsteinbild/picturedesk.com

Literatur

Der Alb, den man Leben nennt8

  • "Brot für die Toten", der vergessene Roman des polnischen Autors Bogdan Wojdowski über Menschen im Warschauer Ghetto, gehörte auf Deutsch längst wieder aufgelegt.

Der Roman "Brot für die Toten" handelt von Leben und Sterben im Warschauer Ghetto, also einem der vielen Verbrechen, die Nazideutschland in Polen begangen hat, aber die Menge macht es nicht vergleichbar und auch nicht verwechselbar. Zweieinhalb Jahre lang wurden fast 500... weiter




Literatur

Subjektives Lexikon der Welt8

  • Der norwegische Kultautor Karl Ove Knausgård erklärt seiner Tochter in vier Bänden die Welt. - Ein genialer Kniff, um sein ich-bezogenes Schreibprojekt fortzusetzen.

Es ist ja nun wahrlich nicht so, dass Schriftsteller mit jedem neuen literarischen Werk das Sprachrad neu erfinden. Im Gegenteil, die meisten Autoren schreiben ihr Leben lang im Grunde an einem einzigen großen Buch, dessen einzelne Teile sich mal mehr (beispielweise beim jüngst verstorbenen Philip Roth)... weiter




Christine Nöstlinger, eine Ikone der österreichischen Literatur, starb 81-jährig in Wien.  - © APAweb / Georg Hochmuth

Literatur

Aufmüpfig, nicht getröstet!65

  • Sie hat Generationen von Kindern ermutigt: Die Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger ist tot.

Wien. "Speziell kinderlieb", sei sie nicht, versicherte Christine Nöstlinger immer wieder. Manche Kinder seien ihr geradezu unsympathisch. Ein Umstand, der sie auf den ersten Blick als Kinderbuchautorin zu disqualifizieren schien. Auf den zweiten machte jedoch genau das ihre wahre Qualifikation aus: dass sie Kinder ernst nahm... weiter




Corinna T. Sievers’ Text wurde als "Männerfantasie" abqualifiziert. - © apa/Eggenberger

Literatur

Provokation, Stakkato und Meeresfrösche

  • Die Bachmann-Preise werden am Sonntag vergeben. Tanja Maljartschuk und Bov Bjerg dürfen sich Hoffnungen machen.

Klagenfurt. Der zweite Lesetag beim Bachmann-Wettbewerb begann am Freitag mit einem Besuch beim Zahnarzt. In ihrem Text "Der Nächste, bitte!" ließ Corinna T. Sievers eine erotomane Zahnärztin ihrer Obsession nachgehen. Sex am Behandlungsstuhl, das war neu für die Tage der deutschsprachigen Literatur. Und der Jury doch zu wenig radikal... weiter




Elisabeth Borchers (1926-2013). - © Ullsteinbild/Poklekowski

Literatur

Schwärmerei und Vernichtung

  • Die deutsche Schriftstellerin und einflussreiche Lektorin Elisabeth Borchers erinnert sich an die Höhen und Tiefen des Literaturbetriebs.

Elisabeth Borchers, Jahrgang 1926, war eine markante Gestalt im literarischen Leben Deutschlands. Sie schrieb form- und sprachbewusste Gedichte, verfasste Kinderbücher und war eine anerkannte Übersetzerin aus dem Französischen. Vor allem aber beeinflusste sie als maßgebliche Lektorin das intellektuelle Profil zweier wichtiger Verlage: Von 1960 bis... weiter




Literatur

Konditorschokolade aus Bad Ischl2

  • Anneliese Botonds "Briefe an Thomas Bernhard".

"Über Frau Botond bin ich sehr glücklich", schreibt Thomas Bernhard im Juli 1964 an Rudolf Hirsch, den Leiter des Insel Verlags. Wie um dies zu bekräftigen, sendet er seiner Lektorin Ende Juli 1964 zwei Pakete mit Konditorschokolade aus Bad Ischl. Sie dankt ihm am 5... weiter




Raphaela Edelbauer las aus ihrem Text "Das Loch". - © apa/Eggenberger

Literatur

Auffüllungstechniker und Kriegsverbrechen beim Bachmannpreis1

  • "Die Statik des Textes stimmt nicht", hieß es über die Arbeit der Österreicherin Raphaela Edelbauer. Der Text bekam jedoch auch viel Lob.

Klagenfurt. Den ersten Tag des Wettlesens um den 42. Ingeborg-Bachmann-Preis hat am Donnerstagvormittag Raphaela Edelbauer, die einzige österreichische Teilnehmerin, eröffnet. Die 28-jährige Wienerin las einen Text mit dem Titel "Das Loch", der sich mit gefährlichen Hohlräumen unter einer österreichischen Kleinstadt beschäftigt und Geschichte und... weiter




Durchleuchtete Romanfiguren, als ob sie ihre Patienten wären: Marta Karlweis (1889-1965). - © Literaturmuseum Altaussee

Literatur

Die Sprachen der Seele5

  • Psychoanalyse und Literatur unterhalten seit Sigmund Freuds Zeiten ein durchaus animierendes Naheverhältnis.

Im Sigmund Freud Museum in der Wiener Berggasse kann man nicht nur auf Freuds Spuren wandeln, sondern auch einiges über seine kulturgeschichtliche Bedeutung erfahren. Heuer ist dort die Ausstellung "Parallelaktionen" zu sehen, die - unter anderem auch von der "Wiener Zeitung" - sehr gelobt worden ist... weiter




- © WZ-Montage/stock.adobe.com/oraziopuccio/refresh/Adobe stock

Österreich

Wer rettet Österreich diesmal?10

  • In Jörg Mauthes Österreich-Roman "Die Große Hitze" rettet die Freundlichkeit das Land vor dem Untergang. Und heute?

Heiß ist es, ungewöhnlich heiß. Bereits im Frühjahr steigt das Thermometer über die Dreißig-Grad-Marke. Und die Trockenheit ist so weit fortgeschritten, dass die Augen der Bauern nicht länger gen Himmel gerichtet sind, um den erlösenden Regenguss zu erflehen. Stattdessen setzen sie ihre Hoffnungen auf Techniker und Wasserbauingenieure... weiter




Der Poet an seinem Krieglacher Schreibtisch, aufgenommen von seinem ältesten Sohn Sepp. - © Landesbibliothek Steiermark

Literatur

Krieglacher Abenddämmerung2

  • Peter Rosegger war nicht nur ein populärer Erzähler, sondern auch ein unbequemer Mahner und Warner. Am 26. Juni jährt sich sein Todestag zum 100. Mal.

Eine Romanfigur aus Graz pilgert im Jahr 1915 zum greisen Peter Rosegger nach Krieglach: ein Student namens Spittaler, cand. phil., ein Schwarmgeist auf der Suche nach der blauen Blume der Romantik, einer der Protagonisten von Ernst Décseys Grazer Künstlerroman "Die Theaterfritzl". (. . ... weiter




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