• 24. Februar 2018

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Ken Follett: "Den Briten ist versprochen worden, der Brexit wäre schmerzfrei - das ist nicht wahr." - © Christian Wind

Ken Follett

"Ich habe keine gefolterte Seele"14

  • Bestseller-Autor Ken Follett im Gespräch über den Brexit, den Wert von Rankings und warum er lieber dicke Bücher schreibt.

Wien. Die Grenze zwischen Fiktion und historischen Tatsachen ist für Ken Follett eine ganz klare. Geschichte umzuschreiben - und sei es nur in Details -, ist für ihn keine Option. Die Fakten müssen Fakten bleiben, historische Figuren sowieso. Auch wenn das für die Geschichte eines seiner Bücher gerade eher hinderlich sein kann... weiter




Literatur

Zeitgenössischer Neuheits-Wahn

Bis vor wenigen Jahren ("Erlesen" berichtete) hatte ich mich um Henry James immer herumgedrückt, aber offenbar hatte ich das richtige, nämlich das ältere Alter gerade zu dem Zeitpunkt erreicht, als der Manesse Verlag begann, seine Reihe von Henry-James-Neuübersetzungen zu publizieren... weiter




Schillernder Exponent der Moderne: Max Ernst (1891-1976). - © Fred Stein Archive/Getty Images

Literatur

Freigeist und Homme à femmes3

  • Der deutsche Schriftsteller Markus Orths legt einen opulenten Roman über das Leben und die Lieben des Künstlers Max Ernst vor.

Der Maler, Zeichner, Bildhauer und Dichter Max Ernst ist einer der wichtigsten Vertreter des Dadaismus und des Surrealismus - und einer der schillerndsten Exponenten der Kunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der 1891 im deutschen Brühl geborene und 1976 in Paris gestorbene... weiter




Literatur

Konferenzbandfalle

Kathrin Röggla ist gewiss eine der interessanten Autorinnen der deutschsprachigen Literatur. Ihr souveräner Wechsel zwischen Drama, Essay, Hörspiel, Prosa und anderen Schreibformen ist mit bemerkenswertem Nachdruck auf ein kritisches Verständnis der Gegenwart ausgerichtet... weiter




Literatur

"Niemand ist ganz unparteiisch"1

  • Die französische Journalistin Pascale Robert-Diard hat einen wahren Kriminalfall als Gerichtsreporterin begleitet und dann literarisch verarbeitet. Die Autorin in einem Gespräch über ihr Buch.

Pascale Robert-Diard arbeitet seit 1986 bei "Le Monde" und ist seit 15 Jahren Gerichtsreporterin der französischen Tageszeitung. Sie schreibt außerdem den Blog "Chroniques Judiciaires" und wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet. Ihr Buch "Verrat... weiter




Literatur

Ohne Hoffnung3

  • Theodora Bauers "Chikago": eine Familiengeschichte aus den 1920er und 30er Jahren.

Das Grundthema von Theodora Bauers Roman "Chikago" ist die Loyalität. Ana, das Findelkind mit Zigeunerabstammung, ist es gewohnt, dass man sie übersieht. Dabei ist sie von mächtiger Statur - und auch diejenige, die in der Familie die wichtigen Entscheidungen trifft. Aber in den Augen der Dorfgemeinschaft ist sie ein Niemand... weiter




Unverwechselbar im Sound: Geoff Dyer. - © Javier Lizón/efe/picturedesk.com

Literatur

Allumfassende Ziellosigkeit3

  • Der britische Autor Geoff Dyer fasziniert mit seiner assoziativen, abschweifenden Annäherung an Orte und Biografien.

Wenn der Brite Geoff Dyer ein neues Buch vorlegt, kann man ziemlich sicher sein, dass es wenig Ähnlichkeit mit seinen bisherigen Texten hat. Wir verdanken ihm ein paar schräge Romane (etwa "Sex in Venedig, Tod in Varanasi"), eine sehr eigenwillige, ganz wunderbare Studie über Jazz ("But Beautiful")... weiter




Am Sonntag zu erleben: Colson Whitehead. - © apa/afp/O. Andersen

Literatur

Gesellschaftskritische Perspektiven2

  • Die Wiener Veranstaltung "Literatur im Herbst" arbeitet heuer an einer zeitgemäßen Weiterentwicklung der linken Theorie.

Wien. "Literatur im Herbst", das alljährliche Festival der "Alten Schmiede", hat in früheren Jahren meist über Grenzen geblickt und Literaturen anderer Länder und Kulturen vorgestellt. Heuer geht die Reise nicht in räumliche Fernen. Stattdessen versucht die Veranstaltung vom 24. bis 26... weiter




Ritter Witiko gilt als Stammvater der böhmischen Witigonen in Krumau. - © Ceský Krumlov

Literatur

Experiment in Entschleunigung16

  • Adalbert Stifter hat vor 150 Jahren den Roman "Witiko" verfasst: ein antirevolutionäres Sittenbild.

"Ihr Fließen ist sehr langsam." So beschreibt Adalbert Stifter gleich in einem der ersten Absätze seines Romans "Witiko" die Moldau auf ihrem Weg durch den Böhmerwald. Diese Worte könnten aber auch als Motto für das gesamte Buch stehen. Stromschnellen sucht man hier vergebens, viel eher wälzt sich die Handlung des Romans dahin wie ein breiter... weiter




"Schauspieler des Jahres": Joachim Meyerhoff in "Die Welt im Rücken" im Wiener Akademietheater. - © Christa Fuchs/picturedesk.com

Literatur

Die Wallung der Behauptung

  • Der neuer Roman des vielfach ausgezeichneten deutschen Schauspielers Joachim Meyerhoff erzählt von ersten Engagements und ersten großen Lieben.

Der Regisseur Jan Bosse soll einmal gesagt haben, dass Joachim Meyerhoffs Theaterkunst letztendlich ein Dialog mit den Toten sei. Das könnte man auch seinen Büchern attestieren, die mit vielen Abschieden kämpfen und bei aller Komik immer auch davon sprechen, dass sich seelische Wunden nicht schließen... weiter




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