• 23. September 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Nicht zu stoppen: Martin Walser, Jahrgang 1927. - © Ullsteinbild/Ulrich Baumgarten

Literatur

Wider den Zeitgeist10

  • Martin Walser legt in seinem neuen Roman eine ironische und zugleich schonungslos ehrliche Beichte ab. Ein Kolloquienband schärft das Profil des Autors nach.

Martin Walser ist, selbst im 90. Lebensjahr, nicht zu stoppen: Nun ist er sogar unter die Blogger gegangen! Zumindest fiktional, denn sein neuer Roman "Gar alles" ist vorgeblich ein Weblog, den sein fiktionaler Protagonist Justus Mall beginnt, um so "Briefe an eine unbekannte Geliebte" zu schicken, wie der Untertitel verrät... weiter




Gehaltvolle Nahrung: jopa jotakin. - © Andrea Knabl

Kultur

Alles für die Fisch6

  • Freitagabend präsentiert jopa jotakin seine Lese-Performance "keine kochrezepte" im Wiener Kulturverein Einbaumöbel.

Wien. "jopa jotakin kam in einer stürmischen herbstnacht des jahres 1986 schlafend zur welt. kann finnisch und dada", so die Selbstdarstellung des auf Kleinschreibung bestehenden jopa jotakin: "jopa macht seine texte unter vollem einsatz seines stattlichen körpers erlebbar - laut und deutlich. trinkt bier. prinzessin & hausfrau... weiter




Gerhart Hauptmann im Garten seiner Villa Wiesenstein, um 1942. - © Ullsteinbild

Literatur

Ein undeutlicher Mann

  • Der deutsche Schriftsteller Hans Pleschinski würdigt seinen berühmten Zunftgenossen Gerhart Hauptmann mit dem ungewöhnlichen Roman "Wiesenstein".

Eine Zeitlang war er der wohl berühmteste Dichter in Deutschland, ein Mann von Stand und repräsentativem Auftreten, der seine Außenwirkung dann auch über seine äußere Erscheinung bezog, den bemerkenswerten Kopf und das prächtig abstehende, weiße Haupthaar. So stellt man sich einen Dichter und Denker vor, der es im Leben zu etwas gebracht hat... weiter




"Mein Stil ist nun einmal essayhaft": Heinrich Steinfest im elterlichen Garten in Wien. - © Jaschke

Literatur

Der Phantast2

  • Eine Frau, die sich selbst bestraft, ist die Heldin von Heinrich Steinfests neuem Roman "Die Büglerin". Der Autor spricht über sein Œuvre, seine Ängste und seine Wiener Wurzeln.

Tatsächlich - seine Hose hat Bügelfalten. Darauf haben Journalisten und Leser bei Heinrich Steinfest, dem Schöpfer des einarmigen Detektivs Cheng und wahrhaft phantastischer Romanwelten, neuerdings ein Auge. Denn die Protagonistin seines neuen Romans "Die Büglerin" ist eine Frau, die Bügeln zum Beruf macht - mehr als das: Bügeln zur Kunst erhebt... weiter




Kafkas Bewerbungsschreiben an die Versicherungsgesellschaft, vermutl. 1907. - © ullstein bild amw

Literatur

Franz Kafka und die AUVA10

  • Vor 100 Jahren, am 2. Mai 1918, kehrte der Schriftsteller nach längerer Absenz auf seinen Beamtenposten bei der Versicherung zurück. Ein Blick auf seine diesbezügliche Karriere.

Dr. Franz Kafka kehrte am 2. Mai 1918 nach achtmonatiger Absenz auf seinen Beamtenposten in der Arbeiter-Unfallversicherungsanstalt (AUVA) für das Königreich Böhmen zurück. Mäßig erholt, fuhr er mit der Eisenbahn aus dem Hopfenort Zürau nach Prag, damals noch böhmische Hauptstadt und sein "Mütterchen"... weiter




Sein Roman löst kontroverse Debatten aus: Fernando Aramburu. - © Wikimedia / Creative Commons

Literatur

"Es war keine rosige Zeit"3

  • Fernando Aramburu lebt seit langem in Deutschland. Mit seinem großen ETA-Roman "Patria" stemmt er sich gegen das Vergessen des Terrors im Baskenland.

Am Tag zuvor kam er von einer zehntägigen Argentinienreise zurück und ist noch ziemlich müde. In Ländern, die einen Bürgerkrieg oder eine Diktatur hinter sich haben, stößt Fernando Aramburus Roman "Patria", der kürzlich auf Deutsch erschienen ist, auf besonderes Interesse... weiter




Maria (l.) und Billy Blei, Tölz 1925. - © Wienbibliothek

Literatur

Billys Diarium8

  • Maria Blei, die Frau des Wiener Schriftstellers Franz Blei, legte für die 1897 geborene Tochter Sibylla ein Tagebuch an, das sie über 20 Jahre hinweg führte. Jetzt wird es erstmals publiziert.

Maria Blei war irritiert. Wie war es möglich, dass ein und dasselbe Babyfoto bei den Eltern größtes Entzücken, bei der Großmutter hingegen blanken Widerwillen auslöst? Am 28. Dezember 1897 schildert sie im Tagebuch, das sie für die damals neun Monate alte Tochter Sibylla führte, die Hintergründe... weiter




Pop

Erdberger Blues

  • Peter Henisch überrascht als stimmungsvoller, gewitzter Sprechsänger.

"Die Haut, aus der man fahren kann, muss erst erfunden werden", singt Peter Henisch mit gewitzter Inbrunst - und so verblüffend hoher wie anpassungsfähiger Stimme. Der heuer 75 Jahre alt werdende Schriftsteller mit Erdberger Wurzeln erweist sich auf der CD "blues plus" als ein tief in der Tradition des afroamerikanischen Liedguts stehender... weiter




Literatur

Die Frau, die ihrer Zeit voraus war5

  • Mit "Makkaroni in der Dämmerung" ist in der Wiener Edition Atelier ein Sammelband mit Feuilletons der Schriftstellerin Vicki Baum (1888-1960) erschienen.

Vicki Baum war eine Vielschreiberin. Sie verfasste nicht nur zahlreiche Romane, von denen so gut wie jeder zum Bestseller wurde, sie schrieb auch Beiträge für Zeitungen und Magazine. Als Musikerin begann sie ihre journalistische Arbeit mit Kulturkritiken, aber bald schon widmete sie sich den "klassischen Frauenthemen" wie Mode, Kosmetik und Liebe... weiter




Ordnung war das Hauptgeheimnis seiner Arbeit: Constantin von Wurzbach. - © Wikimedia/public domain

Lexikographie

Archivar aus Leidenschaft5

  • Poet, Bibliothekar, Kaiser-Lexikograph und Begründer der Literaturstatistik in Österreich: Vor 200 Jahren, am 11. April 1818, wurde der vielfach talentierte Constantin Wurzbach geboren.

"Mein Lexikon ist ein Nationalwerk, es umfasst alle Stände und alle Nationen der österreichischen Monarchie", stellte Constantin von Wurzbach am Höhepunkt seiner Schaffenskraft selbstbewusst fest. Gab er doch über einen Zeitraum von 35 Jahren, von 1856 bis 1891... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung