• 21. November 2018

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Satire

Der Elite-Klassensprecher2

  • Eine Satire verbindet Innenpolitik und Kultjugendbuch.

An die 700 Bücher hat Enid Blyton geschrieben, 600 Millionen Mal haben sich diese auf der ganzen Welt verkauft. So ziemlich jeder, der in seiner Kindheit und Jugend nicht nur vor dem Fernsehkastl gesessen ist, hat zumindest eines ihrer Werke gelesen, ob es nun die Abenteuer der "Fünf Freunde" waren oder die der kessen Zwillinge "Hanni und Nanni"... weiter




Ein Verzweiflungsort: Thomas Bernhards Internat in der Schrannengasse. - © Kummer/Residenz

Thomas Bernhard

Der Ursprung der Wiederholung10

  • Eine neue Graphic Novel bebildert Thomas Bernhards autobiografische Erzählung "Die Ursache".

Nun hat auch der Residenz Verlag eine Graphic Novel herausgebracht, und zwar eine Umsetzung des ersten Bands von Thomas Bernhards autobiografischen Schriften, "Die Ursache. Eine Andeutung" aus dem Jahr 1975. Der Zeichner Lukas Kummer, der 2015 sein Debüt ("Die Verwerfung") über zwei in trostloser Landschaft herumvagabundierende Geschwister im... weiter




Impulsiver Phantast: Herbert Achternbusch. - © Ullsteinbild/Sven Simon

Porträt

"Ich bin doch nur ein Depp"5

  • Herbert Achternbusch sorgte mit seinem singulären, anarchischen Gesamtkunstwerk stets für Aufregung. Am 23. November begeht er seinen 80. Geburtstag.

Ruhig ist es um Herbert Achternbusch in den vergangenen Jahren geworden. Das hatte mit gesundheitlichen Problemen zu tun, aber auch mit dem Alter: Ganze 80 Jahre wird der bayerische Anarcho-Gesamtkünstler am 23. November. Seinen Lebensunterhalt bestreitet er mittlerweile vornehmlich durch die Malerei... weiter




Starb vor 55 Jahren, genau am selben Tag wie J. F. Kennedy: Aldous Huxley. - © Charles Sheeler / Getty Images

Literatur

Zerrbild der Ideenträger6

  • Der englische Schriftsteller Aldous Huxley hielt der Londoner Upper-Class in seinem Roman "Kontrapunkt des Lebens" einen wenig schmeichelhaften Spiegel vor.

Sein Tod am 22. November 1963 war nahezu unbeachtet geblieben. Dass am selben Tag, als in Texas Präsident Kennedy ermordet wurde, in Los Angeles ein bedeutender englischer Autor gestorben war, konnte die Weltöffentlichkeit inmitten der Aufregung, die damals herrschte, nicht erreichen... weiter




Ein genauer Beobachter: Janko Ferk. - © Günther Pichlkostner/First Look/picturedesk.com

Literatur

Aus dem großen See der Wörter4

  • Der österreichische Schriftsteller Janko Ferk wartet mit so lustvoll wie feinsinnig gefertigten Kürzestgeschichten auf.

In einem Zug von Klagenfurt nach Wien, in den nach dem Aussteigen einer aufgeregt lärmenden und herumwuselnden Schülergruppe etwas Ruhe Einzug gehalten hat, sitzt ein Autor in einem Abteil und schreibt. Er hat eine Schreibunterlage auf den Knien, neben ihm liegt eine zerknautschte Tasche, in der sich mindestens zehn Bücher und etwas Wäsche befinden... weiter




Literatur

Spurensuche im eigenen Leben1

  • Hoch poetisch: "Der rote Schal" von Yves Bonnefoy.

Der namhafte französische Lyriker Yves Bonnefoy (1923-2016) spürt in diesem Band, der ganz zu Ende seines Lebens entstand, seiner eigenen Geschichte und der seiner Eltern nach. Anhand eines vor langer Zeit angefangenen und niemals fertiggestellten Gedichts, dessen Anspielungen und Hinweise ihm selbst erst in der Arbeit des Schreibens klarer werden... weiter




Literatur

Kartografie des Verschwundenen

  • Judith Schalanskys außerordentliches Prosabuch "Verzeichnis einiger Verluste".

Der Tod des Romans ist schon öfters ausgerufen worden. Stets fälschlicherweise. Diese Erzählform ist nämlich fürs Erste nicht totzukriegen, obwohl man beim Blick in die deutschsprachige Gegenwartsliteratur geneigt ist, zum Schluss zu kommen, dass sich die Gattung mittlerweile durchaus überholt hat... weiter




Literatur

Melancholische Vermessungen

  • Andreas Maiers ironischer Kolumnistenblick: "Was wir waren".

"Neulich": Unter diesem Kolumnentitel tut der deutsche Autor Andreas Maier seine Meinung in der Literaturzeitschrift "Volltext" kund. Eine erste Sammlung der Beiträge in Buchform erschien 2010 ("Onkel J. Heimatkunde"). Nun folgt eine nächste Auswahl: "Was wir waren"... weiter




Gestaltet mit großem Kalkül: Verena Roßbacher. - © Elmar Kremser/dpa Picture Alliance/picturedesk.com

Literatur

Eine Art ständiges Dräuen2

  • Die österreichische Schriftstellerin Verena Roßbacher vermengt - dramaturgisch versiert - Sein und Schein: Ihr neuer Roman, "Ich war Diener im Hause Hobbs", hat doppelten Boden.

Verena Roßbachers dritter Roman, "Ich war Diener im Hause Hobbs" (nach "Verlangen nach Drachen" und "Schätzen und Schlachten"), ist mit großem Kalkül gestaltet. Die Autorin riskiert das Spiel mit einer passiven Hauptfigur, die eigenschaftslos bleibt ("ich bin eine Schlaftablette, die nicht richtig wirkte" ist gleich mehrfach zu finden... weiter




Die aufwendige Recherche für sein Buch hat Andreas Schindl fast selbst das Leben gekostet. - © Hackenberg

Literatur

Stadt im Traume11

  • Die "historischen News" für sein Buch, das im Wien des 18. Jahrhunderts spielt, hat Autor Schindl aus der "Wiener Zeitung".

Wien. Eigentlich ist Andreas Schindl Dermatologe. Er studierte Medizin in Wien und Photobiologie in Padua. Aber nebenbei schreibt er auch gerne: In seinem Debütroman "Paurs Traum" gibt Schindl tiefe Einblicke in die theresianische und josefinischen Epoche Wiens. In dem historischen Roman beschreibt er das Leben von Leopold Paur, der im Wien des 18... weiter




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