• 15. November 2018

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Die aufwendige Recherche für sein Buch hat Andreas Schindl fast selbst das Leben gekostet. - © Hackenberg

Literatur

Stadt im Traume5

  • Die "historischen News" für sein Buch, das im Wien des 18. Jahrhunderts spielt, hat Autor Schindl aus der "Wiener Zeitung".

Wien. Eigentlich ist Andreas Schindl Dermatologe. Er studierte Medizin in Wien und Photobiologie in Padua. Aber nebenbei schreibt er auch gerne: In seinem Debütroman "Paurs Traum" gibt Schindl tiefe Einblicke in die theresianische und josefinischen Epoche Wiens. In dem historischen Roman beschreibt er das Leben von Leopold Paur, der im Wien des 18... weiter




Literatur

Tyrannei und Schweigen2

  • Natascha Wodins autobiografischer Bericht "Irgendwo in diesem Dunkel".

Für "Sie kam aus Mariupol" erhielt Natascha Wodin 2017, sehr zurecht, den Preis der Leipziger Buchmesse. Nicht nur erforschte Wodin darin die Leidensbiografie ihrer Mutter, sie zeigte zugleich am Schicksal der osteuropäischen Zwangsarbeiter ein weithin unbekanntes Kapitel in der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts... weiter




Literatur

Brillanter Geist1

  • Ein Brevier des ausschweifenden "Notierers" Joseph Joubert.

"Die Notiz ist besser als das Buch", befand Joseph Joubert (1754-1824) und ließ sein schweifendes Denken in 205 Notizbücher einfließen: Es sind Beobachtungen, Aperçus und Mikro-Essays über Kunst, Religion, Ethik, Politik - und über das komplexe Verhältnis von Sprache und Denken... weiter




Dermatologe und Autor mit ironieversetzter Fabuliergabe: Andreas Schindl. - © Martina Hackenberg/WZ

Literatur

Reizvolles Scheitern einer Utopie2

  • Der österreichische Autor Andreas Schindl erinnert mit seinem Romandebüt "Paurs Traum" an das wahnhafte Individualprojekt eines Advokaten und Freimaurers.

Andreas Schindls Debütroman handelt von der Vision eines Advokaten und Freimaurers in der theresianischen Epoche, der eine "ideale Stadt" konzipiert. Das Sujet und dessen Urheber und Betreiber sind keine Erfindung des Wiener Dermatologen und Fachbuchautors... weiter




Literatur

Gut- und Wutbürger2

  • Der österreichische Autor Vladimir Vertlib ergründet die Polarisierung der Gesellschaft mit großer Sensibilität und Ironie.

Viktor Levin, Protagonist von Vladimir Vertlibs neuem Roman, ist ein hilfsbereiter Mensch. Als 2015 die großen Flüchtlingsströme nach Europa drängen, kümmert er sich in Freilassing mit anderen freiwilligen Helfern um die Gestrandeten - auch deshalb, um der Gesellschaft etwas zurückzugeben: Viktor ist russischer Jude und als Flüchtlingskind mit... weiter




Daniel Wisser hat mit seinem um das Thema Sterbehilfe kreisenden Roman überzeugt. - © APAweb, Herbert Neubauer

Literatur

Österreichischer Buchpreis für Daniel Wisser5

  • Der Autor erhielt 20.000 Euro für seinen fünften Roman, Marie Gamillscheg den Debütpreis.

Daniel Wisser (47) wurde am Montagabend im Wiener Kasino am Schwarzenbergplatz für seinen Roman "Königin der Berge" mit dem Österreichischen Buchpreis 2018 ausgezeichnet . Der zum dritten Mal verliehene Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Den mit 10.000 Euro dotierten Debütpreis erhielt Marie Gamillscheg für "Alles was glänzt". Der am 21... weiter




Eine habsburgische Stadt durch und durch: Lemberg, auf einer Postkarte 1918. - © Culture Club/Getty Images

Literatur

Grundton Melancholie9

  • Von Sarajevo bis Lemberg, von Andric bis Andruchowytsch: Die literarische Reflexion des Bebens in den k.u.k-Nachfolgestaaten. Ein Mosaik.

"Erde aus Ungarn" - "Erde aus Polen" - "Erde aus Kärnten" - "Slowenische Erde" -"Tschechische Erde". Offiziere aus allen Teilen der Monarchie verabschieden sich vom toten Oberst. Zuletzt schüttet der jüdische Regimentsarzt Erde auf den Sarg: "Erde aus - aus - Österreich." (Franz Theodor Csokor) Diese Szene aus dem Theaterstück "3... weiter




Literatur

Sturz aus dem Bücherhimmel

  • Marjana Gaponenkos verschrobener, partiell skurriler, bewusst unzeitgemäßer Bibliothekarsroman über den Untergang eines Bücherkatalogisierers durch Vernarrtheit, Liebe und Blindheit.

Ein merkwürdiges Buch: "Der Dorfgescheite" von Marjana Gaponenko. Nicht geschrieben mit dem Rücken zur Welt, wie beispielsweise Philipp Weiss’ tausend Seiten umfassender Monster-Roman ("Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen"; Präsentation bei der BUCH WIEN am 8. 11., 16.15 Uhr, Der-Standard-Bühne, Messe Wien; Anm.)... weiter




Literatur

Und morgen verschwindest du

  • Jérôme Leroys Roman noir "Die Verdunkelten" führt in eine apokalyptische Welt von morgen.

Nach der Pariser Anschlagsserie im Jänner 2015 griff in der französischen Gesellschaft ein seltsames Phänomen um sich: Tausende Menschen, angefangen von der Mutter kleiner Kinder bis zum Unternehmer, verließen ganz unvermittelt ihre Familien und ihr Heim und verschwanden spurlos... weiter




Genießt in Frankreich fast Kultstatus: Frédéric Beigbeder. - © afp

Literatur

Vorzimmer zum Sarg

  • Der französische "Skandal"-Autor Frédéric Beigbeder setzt sich schwungvoll - und etwas selbstverliebt - mit dem Windmühlenkampf gegen unsere Endlichkeit auseinander.

In Frankreich genießt der Schriftsteller Frédéric Beigbeder seit der Veröffentlichung seines Erfolgsromans "39,90" (2001) über die verlogene Scheinwelt in der Werbeindustrie beinahe den Status eines Popstars. Seitdem darf sich der inzwischen 53-Jährige über eine Dauerpräsenz in den französischen Medien freuen - ob als vermeintlicher... weiter




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