• 19. September 2018

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Schlagwortsuche

"Als Teenager ist man noch nicht zurechtgestutzt von Erfahrungen", weiß Wolf Haas. - © Robert NewaldInterview

Interview

Wolf Haas und seine Lust an der Langeweile19

  • Schriftsteller Wolf Haas über seine Kindheit im Salzburger Bergdorf, lange Haare und Mangel an Moderne.

Ein "Junger Mann" von 13 Jahren steht im Mittelpunkt von Wolf Haas’ neuem, gleichnamigen Roman. Der verliebt sich mitten in den bunten 70ern zum ersten Mal und begibt sich mit einem furchteinflößenden Fernfahrer auf eine absurde Reise nach Thessaloniki... weiter




Francesca Melandri , 1964 in Rom geboren, ist auch eine erfolgreiche Drehbuchautorin. - © Elisabetta Claudio

Literatur

Das Giftkraut des Faschismus2

  • Die italienische Autorin Francesca Melandri leuchtet im Roman "Alle, außer mir" am Beispiel eines römischen Familienclans die kolonialen Schattenzonen Italiens aus.

Identität und Entwurzelung, Flucht und Verdrängung sind die Grundthemen im neuen Roman "Alle, außer mir" der Italienerin Francesca Melandri. Er wird als "Buch der Stunde" gehandelt, und das ist auch sein größter Vorzug: er greift mitten hinein in das bedrängende Problem der Massenmigration, insbesondere aus afrikanischen Ländern... weiter




Erzählt diesmal völlig unaufgeregt - und sogar spannend: Maxim Biller. - © ullstein bild - INTRO/David Ausserhofer

Literatur

Ein ungelüftetes Geheimnis1

  • Maxim Biller hat mit seinem neuen Roman, "Sechs Koffer", zu einer adäquaten Erzählstimme gefunden - und ist damit auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis gelandet.

Maxim Biller pflegt seit fast drei Jahrzehnten sein Image als "enfant terrible" des deutschsprachigen Literaturbetriebs und inszeniert sich selbst gern als nonkonformistischer Schwimmer gegen den Strom des Zeitgeistes. Zunächst mit seiner Kolumne "100 Zeilen Hass", später mit seinem Roman "Esra" (2003)... weiter




Literatur

Leben in der Fremde3

  • Alltagsanekdoten über vertriebene Mexikaner von Antonio Ruiz-Camacho.

In dem Sommer, den Fernanda und ihre Freunde, die alle aus wohlhabenden Familien in Mexico City stammen und davon träumen, Künstler zu werden, in Italien verbringen wollen, wird ihr Großvater von der Drogenmafia entführt. Bis dahin dachte Fernanda, von so etwas würden nur Menschen aus Stadtvierteln... weiter




Als Kultkrimi-Autor überzeugender: Wolf Haas. - © Karl Schöndorfer/picturedesk.com

Literatur

Peinlicher Abklatsch6

  • Der österreichische Schriftsteller Wolf Haas wartet in seinem dritten Non-"Brenner" mit einer Initiationsgeschichte auf. Ein kunst- und mutloser Versuch.

Auf Seite 184 passiert dann doch noch ein Wunder. 41 mehr oder weniger kurze Kapitel lang hat man sich bis dorthin gequält mit einem Buch, bei dem man immer wieder auf den Umschlag schauen musste, um auch sicher zu sein: Ja, es stammt tatsächlich von Wolf Haas... weiter




Literatur

Trockene Pseudo-Didaktik

  • Eberhard Rathgebs enttäuschender Roman "Karl, oder der letzte Kommunist".

Wenn die Literatur, als im Digitalzeitalter antiquierte Kunstform, noch eine noble Aufgabe hat, dann jene, an vermeintlich oder tatsächlich überholten Positionen festzuhalten. So wie Karl, der letzte Kommunist, trauriger Held von Eberhard Rathgebs neuem Buch. Doch vieles, allzu vieles stimmt nicht mit diesem Roman... weiter




Literatur

Insel-Träume1

  • Sophie Van der Lindens neuer Roman "Eine Nacht, ein Leben".

Von Land und Meer, "De terre et de mer" (französischer Originaltitel) sind die Existenzen in Sophie Van der Lindens drittem Roman geprägt. Der auf Meeresliteratur spezialisierte Hamburger mare Verlag brachte die deutsche Übersetzung von Valerie Schneider unter dem Titel "Eine Nacht, ein Leben" heraus... weiter




Wirft unbequeme Fragen auf: Herman Koch. - © Annaleen Louwes

Literatur

Wohlstandssatt und skrupellos

  • Der niederländische Schriftsteller Herman Koch führt in seinem Roman "Der Graben" vor, wie chronisches Misstrauen ein gutes Leben zerstört.

Robert Walter ist 60 Jahre alt, Bürgermeister von Amsterdam und will nicht verraten, aus welchem südlichen Land seine schöne Frau stammt. Man habe ja so viele Vorurteile, positive wie negative, er selbst eingeschlossen. Dürfe man es dem "Volk" seiner Frau übel nehmen, dass es gewohnt sei zu lügen... weiter




Cesare Pavese (1908-1950). - © Fototeca Storica Nazionale/Getty Images

Literatur

Die Welt ihrem Wahn überlassen4

  • Der italienische Schriftsteller Cesare Pavese konnte sich zu keiner klaren Haltung gegenüber dem Faschismus durchringen. Sein Erzählwerk ist aber eine Wiederentdeckung wert.

Das Wiedersehen mit dem Werk eines Dichters nach langer Zeit vermag vergessene Begeisterung neu zu wecken: alles Schöne lebt plötzlich wieder auf, im Nu ist die beglückende Stimmung der gelungenen Sprache wieder da. So geht es einem mit Cesare Pavese... weiter




Wählt jedes Detail, jedes Wort mit Bedacht: Alex Capus. - © Amrei-Marie / Wiki CC

Literatur

Sternstunde der Erzählkunst13

  • Der Schweizer Erfolgsautor Alex Capus verbindet in einem akrobatischen Zeitsprung zwei Liebesgeschichten mit zwei Jahrhunderten europäischer Geschichte.

Die Schweiz ist ein Land mit vielen hohen Bergen, und genau diesen Umstand macht sich Alex Capus in seinem neuesten Roman, "Königskinder", gleich mehrfach zu Nutze. Er lässt seine beiden zeitgenössischen Protagonisten, Tina und Max, die man bereits aus seinem letzten Buch "Das Leben ist gut" kennt... weiter




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