• 26. September 2018

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Schlagwortsuche

Als Kultkrimi-Autor überzeugender: Wolf Haas. - © Karl Schöndorfer/picturedesk.com

Literatur

Peinlicher Abklatsch9

  • Der österreichische Schriftsteller Wolf Haas wartet in seinem dritten Non-"Brenner" mit einer Initiationsgeschichte auf. Ein kunst- und mutloser Versuch.

Auf Seite 184 passiert dann doch noch ein Wunder. 41 mehr oder weniger kurze Kapitel lang hat man sich bis dorthin gequält mit einem Buch, bei dem man immer wieder auf den Umschlag schauen musste, um auch sicher zu sein: Ja, es stammt tatsächlich von Wolf Haas... weiter




Literatur

Trockene Pseudo-Didaktik

  • Eberhard Rathgebs enttäuschender Roman "Karl, oder der letzte Kommunist".

Wenn die Literatur, als im Digitalzeitalter antiquierte Kunstform, noch eine noble Aufgabe hat, dann jene, an vermeintlich oder tatsächlich überholten Positionen festzuhalten. So wie Karl, der letzte Kommunist, trauriger Held von Eberhard Rathgebs neuem Buch. Doch vieles, allzu vieles stimmt nicht mit diesem Roman... weiter




Literatur

Insel-Träume1

  • Sophie Van der Lindens neuer Roman "Eine Nacht, ein Leben".

Von Land und Meer, "De terre et de mer" (französischer Originaltitel) sind die Existenzen in Sophie Van der Lindens drittem Roman geprägt. Der auf Meeresliteratur spezialisierte Hamburger mare Verlag brachte die deutsche Übersetzung von Valerie Schneider unter dem Titel "Eine Nacht, ein Leben" heraus... weiter




Wirft unbequeme Fragen auf: Herman Koch. - © Annaleen Louwes

Literatur

Wohlstandssatt und skrupellos

  • Der niederländische Schriftsteller Herman Koch führt in seinem Roman "Der Graben" vor, wie chronisches Misstrauen ein gutes Leben zerstört.

Robert Walter ist 60 Jahre alt, Bürgermeister von Amsterdam und will nicht verraten, aus welchem südlichen Land seine schöne Frau stammt. Man habe ja so viele Vorurteile, positive wie negative, er selbst eingeschlossen. Dürfe man es dem "Volk" seiner Frau übel nehmen, dass es gewohnt sei zu lügen... weiter




Cesare Pavese (1908-1950). - © Fototeca Storica Nazionale/Getty Images

Literatur

Die Welt ihrem Wahn überlassen4

  • Der italienische Schriftsteller Cesare Pavese konnte sich zu keiner klaren Haltung gegenüber dem Faschismus durchringen. Sein Erzählwerk ist aber eine Wiederentdeckung wert.

Das Wiedersehen mit dem Werk eines Dichters nach langer Zeit vermag vergessene Begeisterung neu zu wecken: alles Schöne lebt plötzlich wieder auf, im Nu ist die beglückende Stimmung der gelungenen Sprache wieder da. So geht es einem mit Cesare Pavese... weiter




Wählt jedes Detail, jedes Wort mit Bedacht: Alex Capus. - © Amrei-Marie / Wiki CC

Literatur

Sternstunde der Erzählkunst13

  • Der Schweizer Erfolgsautor Alex Capus verbindet in einem akrobatischen Zeitsprung zwei Liebesgeschichten mit zwei Jahrhunderten europäischer Geschichte.

Die Schweiz ist ein Land mit vielen hohen Bergen, und genau diesen Umstand macht sich Alex Capus in seinem neuesten Roman, "Königskinder", gleich mehrfach zu Nutze. Er lässt seine beiden zeitgenössischen Protagonisten, Tina und Max, die man bereits aus seinem letzten Buch "Das Leben ist gut" kennt... weiter




Die Bezeichnung Schreibmaschine könnte durch Bots künftig eine völlig neue Bedeutung erhalten. - © jakkapan - stock.adobe.com

Medien

Literatur aus dem Automaten3

  • Bots sind als tumbe Meinungsmacher in Verruf geraten. Doch ihnen gelingen auch feine literarische und poetische Töne.

Im Jahr 1845 stellte der britische Buchdrucker und Tüftler John Clark in der Egyptian Hall in London den ersten Literaturautomaten vor. Die hölzerne Apparatur, die ein wenig wie eine Orgel aussah, generierte lateinische Hexameter, ein Versmaß der epischen Dichtung... weiter




- © WZ-Illustration: Quelle: Adobe Stock/Micha Klootwijk Photography

Tag des Briefes

Liebe Leserinnen und Leser,8

  • Ein Brief ist ein Teil von seinem Autor. Ein Brief will aufbewahrt werden.

Heraus jetzt mit Papier unf Füllfeder. Oder mit dem Bleistift, dem Kugelschreiber, der Schreibmaschine. Oder meinetwegen mit Griffel und Wachstafel. Irgendetwas zur Hand nehmen, womit man schreiben kann, und zwar richtig, also auf Papier oder Wachs oder Papyrus oder auf was auch immer, nur, bitte, nicht auf Bildschirm. Gefragt ist nämlich ein Brief... weiter




Chateaubriands Grabmal auf der Insel Grand Bé vor Saint-Malo. Anne-Louis Girodet-Trioson porträtierte den Autor in meditativer Pose. - © Katharina Hirschmann (li.), Wikimedia/public domain (re.)

Literatur

Großer Pfau, großer Pan2

  • François-René de Chateaubriand gilt als Vater der französischen Romantik. Am 4. September jährt sich sein Geburtstag zum 250. Mal.

Wenn man Simone de Beauvoir in ihren Memoiren Glauben schenken will, hätte Sartre, um sie zu beeindrucken, auf das Grab von Chateaubriand gepinkelt. Damit wollte er wohl seine pauschale Verachtung sowohl für das literarische Werk des Memorialisten und Gründers der französischen Romantik als auch für dessen politisches Engagement (Karriere als... weiter




Literatur

Schauen, wo man bleibt5

  • Marie Gamillschegs Debütroman "Alles was glänzt" ist ein vielstimmiges Porträt einer Schicksalsgemeinschaft.

Marie Gamillschegs Debütroman "Alles was glänzt" beginnt mit dem unerwarteten Tod des jungen Dorfbewohners Martin, der bei einem Autounfall auf etwas rätselhafte Art und Weise ums Leben kommt. Was wie ein Provinzkrimi startet, verwandelt sich im Laufe der Lektüre aber sehr rasch zu einer ebenso stimmungsvollen wie mysteriösen Geschichte einer... weiter




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