• 19. November 2018

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Lorbeeren  für Terezia Mora. - © APAweb/AFP/dpa, Uwe Anspach

Literatur

Terezia Mora erhält den Büchner-Preis4

  • Der oberösterreichische Autor Martin Pollack wird für literarische Kritik und Essays mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis ausgezeichnet.

Darmstadt. Die deutsch-ungarische Schriftstellerin Terezia Mora hat den mit 50.000 Euro dotierten Georg-Büchner-Preis entgegen genommen. Er gilt als die wichtigste literarische Auszeichnung in Deutschland. In ihrer Dankesrede kritisierte Mora am Samstag in Darmstadt eine Veränderung der Debattenkultur... weiter




Textarbeit über Ahnensuche und Gewalt, Krieg und Terror in Russland: Sergej Lebedew. - © Brunner

Literatur

Eine Sprache für Unaussprechliches6

  • "Wenn ich nicht von ihnen erzähle, werden sie einfach verschwinden." Der russische Schriftsteller Sergej Lebedew arbeitet in seinem aktuellen Roman, "Kronos’ Kinder", seine deutschen Wurzeln auf. Keine Wohlfühlliteratur.

Es gibt Orte, die sind ein Mysterium. Für den kleinen Kirill ist der deutsche Friedhof in Moskau solch ein Ort. Jeden Samstag bittet seine Großmutter ihn, sie bei ihrem Gang auf den Friedhof zu begleiten. Und jede Woche geht Kirill mit, obwohl er sich insgeheim fragt: Was haben wir Russen bloß mit diesem rätselhaften Ort zu schaffen - mit seinen... weiter




- © Corbis/VCG via Getty Images

Literatur

Aufklärung, die vom Himmel fällt

  • Günter Wels beleuchtet in seinem Roman-Debüt "Edelweiß" die wenig bekannte Geschichte österreichischer Fallschirmagenten im Dienst der Alliierten und hinterfragt den Stellenwert von Moral, Idealismus und Verrat.

Etwa 150 Widerstandskämpfer hatten sich während des Zweiten Weltkrieges den Alliierten als Funk- und Fallschirmagenten zur Verfügung gestellt. Die meisten gerieten bei ihren gefährlichen Aktionen in die Fänge der Gestapo, wurden gefoltert, kamen in vielen Fällen zu Tode... weiter




Literatur

Seelenfänger2

  • Ein mythensatter Psychothriller: "Der Vogelgott" von Susanne Röckel

Konrad Weyde ist ein gestrenger Vater - und Vogelkundler aus Passion. Sagenumwobene Greifvögel locken ihn in ein unheimliches, ex-koloniales Afrika mit martialischer Ethnie. Das Jagdfieber des Präparators ist entfacht, als er des mythischen Riesenvogels ansichtig wird. Das gibt Probleme, wird der Greif doch in barbarischen Kulten als Gott verehrt... weiter




Literatur

Bilder des Terrors

  • Frederika Amalia Finkelstein erzählt vom "Überleben" nach den Pariser Anschlägen vom November 2015.

"Ein Gesicht entspricht einem Körper; das mag selbstverständlich sein, ja, aber ich schwöre Ihnen, dass auf diesem Foto die Vorstellung dessen, was Menschsein bedeutet, unklar ist, und die Idee eines Kopfes pro Körper ist es ebenso." Ein Foto von den Toten im Konzertsaal Bataclan nach den Anschlägen vom 13... weiter




Buchstäblich ein Welt-Autor: Der kanadische Schriftsteller Michael Ondaatje. - © Ulf Andersen/Gamma-Rapho via Getty Images

Literatur

Das Wesentliche liegt im Dunklen

  • Michael Ondaatjes Roman "Kriegslicht" schildert das London der Nachkriegsjahre als geisterhafte Schattenwelt.

England, kurz nach Kriegsende: Die Eltern eröffnen dem (in der Ich-Form erzählenden) 14-jährigen Nathaniel und seiner etwas älteren Schwester Rachel, sie müssten wegen eines beruflichen Einsatzes des Vaters für ungefähr ein Jahr nach Singapur. Sie lassen die Kinder in London in der Obhut eines Mannes zurück... weiter




Erlesen

Ein Lebensroman in Briefen und Dokumenten1

Eine gute Freundschaft im landläufigen Sinn war sie nicht, jene zwischen Arthur Schnitzler und Hermann Bahr, im landläufigen Sinn (außer vielleicht einige kurze Jahre lang), aber dafür umso mehr im übertragenen, literarischen Sinn. Und zu unser aller Glück ist daraus nun ein dickes Buch geworden (Hermann Bahr / Arthur Schnitzler: Briefwechsel... weiter




Literatur

Letzter Frühling eines Poeten6

  • Der deutsche Autor und Kritiker Volker Hage beschäftigt sich in seinem neuen Roman, "Des Lebens fünfter Akt", mit Arthur Schnitzler und dessen Frauenquartett.

Der tragische Tod der noch nicht einmal neunzehnjährigen Lili Schnitzer am 26. Juli 1928 ist Ausgangspunkt eines Schnitzler-Romans über die letzten drei Lebensjahre des Wiener Dichters, der am 21. Oktober 1931 starb. Die aufgeweckte, frühreife Lili, die einst Vätern, welche die Familie verlassen, den Galgen empfahl... weiter




"Melancholische Unerbittlichkeit": 2009 erhielt Walter Kappacher den Georg-Büchner-Preis. - © dpa/A3778 Fredrik von Erichsen

Literatur

Ein Feinmechaniker der Erzählkunst4

  • Literarischer Spätzünder und liebevoller Außenseiter: Zum 80. Geburtstag des österreichischen Schriftstellers Walter Kappacher.

Er galt viele Jahre als Geheimtipp in der literarischen Welt, sein renommierter Landsmann Peter Handke hatte sich vehement für ihn eingesetzt, doch die große öffentliche Anerkennung errang der Schriftsteller Walter Kappacher erst 2009 nach dem Erscheinen des Romans "Der Fliegenpalast"... weiter




Bunte Sprachkraft: Amaryllis Sommerer. - © Paul Feuersänger

Literatur

Hippiefrauen und ihre Vampire1

  • Spannender Roman und farbenprächtige Sozialstudie einer besonderen Zeit: "Lieblinge der Götter" von Amaryllis Sommerer.

Kleider sind in diesem Roman nicht einfach rot oder grün, sondern kirschenrot und algengrün; dass die Schriftstellerin Amaryllis Sommerer aus der Filmbranche kommt, ist ihren bildreichen Geschichten anzumerken. Auch ihr neuester Wurf, "Lieblinge der Götter", profitiert von der Kraft ihrer bunten Sprache... weiter




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