• 20. Januar 2019

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

- © Peter Jungwirth

Interview

"Hallo, das bin ja ich!"14

  • Der Schriftsteller Stefan Slupetzky über seinen neuen Roman, die Rolle des Chronisten in der zweiten Nachkriegsgeneration, die Lust am Krimi - und über seine Passion für Schüttelreime.

"Wiener Zeitung": Herr Slupetzky, mit dem gerade erschienenen Roman "Der letzte große Trost" haben Sie erstmals das Krimi-Genre verlassen. Wie ist es dazu gekommen?Stefan Slupetzky: Es ist nicht dazu gekommen, es hat mich überkommen. Ich habe mich schon immer ein bisschen unter Druck gefühlt, etwas über meine Großeltern schreiben zu müssen... weiter




Zwischen Pop und Poesie: Wolfgang Bauer, umrahmt von Falco (l.) und dem Dichter H. C. Artmann. - © Alexander Tuma/picturedesk.com (1995)

Literatur

Apachen und Wasserstoffbomben5

  • Am 18. März würde Wolfgang Bauer 75 Jahre alt. Der 2005 verstorbene Grazer Dramatiker wurde in den 1960er Jahren wie ein Popstar gefeiert - heute spielt "Magic-Wolfi" die Rolle einer Randfigur. Warum bloß?

Aufruhr im Zuschauerraum. Buh-Rufe, Bravo-Chöre, hin und her wogend. 1969. Wolfgang Bauers Stück "Change" - in dem sich eine Horde junger Künstler nach allen Regel der Kunst fertigmacht - wird am Volkstheater uraufgeführt. Der Autor ist 28, steht unter Genieverdacht und mischt von der Grazer Provinz her das heimische Kulturleben auf... weiter




Literatur

Zwischen Zweifel und Verzweiflung1

  • "Die Freien", Willy Vlautins Roman über die Verlierer und Verlorenen der amerikanischen Gesellschaft.

Gute Literatur soll keine Meinungen verkaufen, sondern Welt beschreiben und zur Diskussion stellen: Tschechows Motto scheint für Willy Vlautin zugleich Anspruch und Gesetz zu sein. Unprätentiös, nüchtern, mitunter fast pragmatisch, aber stets mit Anteilnahme und ganz nah an der Lebenswirklichkeit seiner Protagonisten schreibt er Geschichten über... weiter




Literatur

Kinderquäler und Katzenfresser2

  • Die polnische Autorin Joanna Bator legt einen aufregenden Gesellschaftsroman mit realem Bezug zur polnisch-deutschen Geschichte vor.

Vor 15 Jahren starb ihr Vater, seitdem war Alicja Tabor nicht mehr in ihrer Heimatstadt Walbrzych. Die Erinnerungen an ihre unglückliche Kindheit schmerzten zu sehr: das Verschwinden ihrer Mutter, als sie noch ganz klein war; die Abwesenheit ihres Vaters... weiter




Literatur

Ethnologenliebe1

  • Der Roman "Euphoria" von Lily King.

Die US-amerikanerische Autorin Lily King (Jahrgang 1962) hat sich für ihren atmosphärisch dichten Roman "Euphoria" von Ereignissen im Leben der berühmten Ethnologin Margaret Mead inspirieren lassen. Mead, die im Jahr 1931 Gesellschaftsstrukturen einheimischer Stämme in Neuguinea erforschte, hatte erstmals nachgewiesen... weiter




Literatur

Zerstörte Lebensträume

  • Judith Kuckarts Roman "Dass man durch Belgien muss auf dem Weg zum Glück".

"Ich kenne die Sehnsucht nach dem kleinen Leben, aber auch nach den großen Dingen. Bei wichtigen Gefühlen, auch beim Heimatgefühl, verspürt man solche Zerrissenheit immer", hatte die heute 56-jährige Autorin Judith Kuckart einmal in einem Interview erklärt und damit schon die seelischen "Befindlichkeiten" der meisten Figuren ihres neuen Romans... weiter




Schillernde Familie mit Hang zu Ausgelassenheit und Skandalen: Die Fitzgeralds (Zelda und F. Scott mit Töchterchen Scottie), hier unterwegs in Italien, aufgenommen zwischen 1924 und 1931. - © Bettmann/Corbis

Literatur

Der letzte Sommer des Jazz

  • Die austro-britische Autorin Emily Walton ist den Spuren von F. Scott Fitzgerald an der Côte d’Azur gefolgt - und hat darüber einen leichtfüßigen Roman geschrieben.

Kein Mensch würde hier freiwillig baden. Wo es flach ins Meer geht, treiben die Soldaten einer nahen Kavalleriekaserne ihre Tiere zur Abkühlung ins Wasser. Der Rest der Küste besteht aus Steinen und spitzen Felsen, bis auf eine kleine sandige Bucht am Rand einer ausgedörrten Halbinsel... weiter




Landidylle kann bedrohlich sein: Juli Zeh beschreibt es in "Unterleuten" (Luchterhand). - © Thomas Müller

Interview

"Werte sind nicht mehr in unserer DNA"17

  • Juli Zeh über ihren neuen Roman, über Stadtflucht, Flüchtlingskrise und politische Teufelskreise.

Einen wuchtigen Gesellschaftsroman hat Juli Zeh mit "Unterleuten" geschrieben - die Land-Idylle, nach der sich der Städter sehnt, schlägt bald in Horror um. Selbstgemachten Horror. Fragen der Moral treiben Zeh seit eh und je um. Nicht nur in der Literatur, in der sie 2001 mit "Adler und Engel" ihre Karriere startete... weiter




Swetlana Alexijewitsch

Nobelpreisträgerin sieht neuen Kalten Krieg4

  • Autorin warnt vor neuem Nationalismus in Russland.

 Die weißrussische Literaturnnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch hat sich pessimistisch über die künftige Entwicklung Russlands geäußert. "Man hat manchmal das Gefühl, dass nach Putin hinter seinem Rücken noch viel härtere Menschen zum Vorschein kommen", sagte die Schriftstellerin am Sonntagabend bei einer Lesung in Köln. weiter




Was bleibt vom Serienkiller-Opfer? Oft nur ein paar Schlapfen, wie hier Beweisstücke aus Fritz Honkas Wohnung. - © Ullstein Bild

Literatur

Vorhölle Branntweiner10

  • Heinz Strunks eklig-geniale Sozialstudie "Der goldene Handschuh" über einen wahren Kriminalfall.

Es könnte sein, dass man nach der Lektüre von Heinz Strunks neuem Roman etwas länger keinen Gusto auf eine Knackwurst hat. Dass man das über das neue Buch des Autors von "Fleisch ist mein Gemüse" einmal sagen wird können, hat auch schon eine schöne Ironie. Obwohl, schön, naja... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung