• 23. September 2018

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Schlagwortsuche

Bleibt mit seiner Prosa für Leser extrem herausfordernd: Thomas Stangl. - © picturedesk.com/A. Pawloff

Literatur

Fix ist nix

  • Thomas Stangl erforscht in "Fremde Verwandtschaften", einmal mehr die menschliche Wahrnehmung.

Ein oberösterreichischer Architekt, der im Ruf eines Widerstandsgeists steht, obwohl er eigentlich nur "zu faul zum Katzbuckeln" ist, bereist mit einer Gruppe internationaler Architekten ein Land in Westafrika. In dessen Hauptstadt Belleville findet ein Kongress statt, auf dem Pläne für ein Studentenheim an der Universität präsentiert werden sollen... weiter




Ein Klassiker der Gegenwart zwischen allen Stühlen, der kürzlich 75 Jahre alt wurde: Wolf Wondratschek. - © ullstein bild - B. Friedrich

Literatur

Lebendigkeit statt Wahrheit

  • Wolf Wondratscheks neuer Roman, eine spannende fiktive Künstlerbiografie eines russischen Pianisten, ist ein Sprachkunstwerk durch und durch.

Zwei alte Herren in Wien, wo auch Wolf Wondratschek seit 1998 lebt: Juri Suvorin, ein Russe, Pianist, vergessene Berühmtheit aus Leningrad; und ein Schriftsteller ohne Namen. Im Café haben sie sich kennengelernt, in der Pizzeria "La Gondola" ihre Gespräche fortgesetzt... weiter




"Als Teenager ist man noch nicht zurechtgestutzt von Erfahrungen", weiß Wolf Haas. - © Robert NewaldInterview

Interview

Wolf Haas und seine Lust an der Langeweile19

  • Schriftsteller Wolf Haas über seine Kindheit im Salzburger Bergdorf, lange Haare und Mangel an Moderne.

Ein "Junger Mann" von 13 Jahren steht im Mittelpunkt von Wolf Haas’ neuem, gleichnamigen Roman. Der verliebt sich mitten in den bunten 70ern zum ersten Mal und begibt sich mit einem furchteinflößenden Fernfahrer auf eine absurde Reise nach Thessaloniki... weiter




Francesca Melandri , 1964 in Rom geboren, ist auch eine erfolgreiche Drehbuchautorin. - © Elisabetta Claudio

Literatur

Das Giftkraut des Faschismus2

  • Die italienische Autorin Francesca Melandri leuchtet im Roman "Alle, außer mir" am Beispiel eines römischen Familienclans die kolonialen Schattenzonen Italiens aus.

Identität und Entwurzelung, Flucht und Verdrängung sind die Grundthemen im neuen Roman "Alle, außer mir" der Italienerin Francesca Melandri. Er wird als "Buch der Stunde" gehandelt, und das ist auch sein größter Vorzug: er greift mitten hinein in das bedrängende Problem der Massenmigration, insbesondere aus afrikanischen Ländern... weiter




Erzählt diesmal völlig unaufgeregt - und sogar spannend: Maxim Biller. - © ullstein bild - INTRO/David Ausserhofer

Literatur

Ein ungelüftetes Geheimnis1

  • Maxim Biller hat mit seinem neuen Roman, "Sechs Koffer", zu einer adäquaten Erzählstimme gefunden - und ist damit auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis gelandet.

Maxim Biller pflegt seit fast drei Jahrzehnten sein Image als "enfant terrible" des deutschsprachigen Literaturbetriebs und inszeniert sich selbst gern als nonkonformistischer Schwimmer gegen den Strom des Zeitgeistes. Zunächst mit seiner Kolumne "100 Zeilen Hass", später mit seinem Roman "Esra" (2003)... weiter




Literatur

Leben in der Fremde3

  • Alltagsanekdoten über vertriebene Mexikaner von Antonio Ruiz-Camacho.

In dem Sommer, den Fernanda und ihre Freunde, die alle aus wohlhabenden Familien in Mexico City stammen und davon träumen, Künstler zu werden, in Italien verbringen wollen, wird ihr Großvater von der Drogenmafia entführt. Bis dahin dachte Fernanda, von so etwas würden nur Menschen aus Stadtvierteln... weiter




Als Kultkrimi-Autor überzeugender: Wolf Haas. - © Karl Schöndorfer/picturedesk.com

Literatur

Peinlicher Abklatsch8

  • Der österreichische Schriftsteller Wolf Haas wartet in seinem dritten Non-"Brenner" mit einer Initiationsgeschichte auf. Ein kunst- und mutloser Versuch.

Auf Seite 184 passiert dann doch noch ein Wunder. 41 mehr oder weniger kurze Kapitel lang hat man sich bis dorthin gequält mit einem Buch, bei dem man immer wieder auf den Umschlag schauen musste, um auch sicher zu sein: Ja, es stammt tatsächlich von Wolf Haas... weiter




Literatur

Trockene Pseudo-Didaktik

  • Eberhard Rathgebs enttäuschender Roman "Karl, oder der letzte Kommunist".

Wenn die Literatur, als im Digitalzeitalter antiquierte Kunstform, noch eine noble Aufgabe hat, dann jene, an vermeintlich oder tatsächlich überholten Positionen festzuhalten. So wie Karl, der letzte Kommunist, trauriger Held von Eberhard Rathgebs neuem Buch. Doch vieles, allzu vieles stimmt nicht mit diesem Roman... weiter




Literatur

Insel-Träume1

  • Sophie Van der Lindens neuer Roman "Eine Nacht, ein Leben".

Von Land und Meer, "De terre et de mer" (französischer Originaltitel) sind die Existenzen in Sophie Van der Lindens drittem Roman geprägt. Der auf Meeresliteratur spezialisierte Hamburger mare Verlag brachte die deutsche Übersetzung von Valerie Schneider unter dem Titel "Eine Nacht, ein Leben" heraus... weiter




Wirft unbequeme Fragen auf: Herman Koch. - © Annaleen Louwes

Literatur

Wohlstandssatt und skrupellos

  • Der niederländische Schriftsteller Herman Koch führt in seinem Roman "Der Graben" vor, wie chronisches Misstrauen ein gutes Leben zerstört.

Robert Walter ist 60 Jahre alt, Bürgermeister von Amsterdam und will nicht verraten, aus welchem südlichen Land seine schöne Frau stammt. Man habe ja so viele Vorurteile, positive wie negative, er selbst eingeschlossen. Dürfe man es dem "Volk" seiner Frau übel nehmen, dass es gewohnt sei zu lügen... weiter




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