• 25. September 2018

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Schlagwortsuche

Der iranische Theatermacher Alireza Daryanavard verhandelt im Monolog "Ein Staatenloser" seine Flucht nach Österreich. - © Fesih AlpaguInterview

Alireza Daryanavard

"Heimat ist nur ein Wort"8

  • Schauspieler Alireza Daryanavard über seine Flucht und wie ihm Brecht beim Deutschlernen half.

Vorsicht: Grenzüberschreitungen. Das Kulturfestival "Wienwoche" setzt sich noch bis 23. September mit Grenzen und Schleichwegen auseinander. Einer der Höhepunkte dürfte wohl die Uraufführung von Alireza Daryanavards Stück "Ein Staatenloser" sein (Freitag, 21. September, Werk X Petersplatz)... weiter




"Am Theater muss man einsehen, dass der Reibungsverlust groß sein kann zwischen der Vision und dem Endprodukt" - Emmy Werner. - © WZ / Moritz Ziegler

Interview

"Mein Motto: Der Weg entsteht im Gehen"18

  • Emmy Werner, die ehemalige Volkstheater-Direktorin, über ihre frühe Liebe zum (Tisch-)Theater, ihr Unabhängigkeitsbedürfnis, die Lust am Renovieren - und über ihren kommenden 80. Geburtstag und das Älterwerden.

"Wiener Zeitung": Frau Werner, zeitgleich zu Ihrem bevorstehenden 80. Geburtstag erscheint Ihr Buch ". . .als ob sie Emma hießen". Es liest sich wie ein spannender autobiografischer Roman einer Frau, die ihr Leben auf mehreren Ebenen gelebt hat. Letztlich ist es auch ein Plädoyer für das Alleine-Leben als freiwillig gewählte Lebensform... weiter




Herbert Föttinger (mitte), Michael Buchbinder, (l.) und Otto Schenk (r.) anl. einer Feier zum 88. Geburtstag von Otto Schenk. Am Mittwoch wurde bekannt, dass Herbert bleibt bis 2026 Direktor des Theaters in der Josefstadt bleibt. - © APAweb / Hans Punz

Theater in der Josefstadt

Föttinger bleibt Direktor und plant dritte Bühne

  • Neue Spielstätte "Josefstadt-Box" soll für Experimente offenstehen.

Wien. Das Theater in der Josefstadt startet am morgigen Donnerstag mit der Uraufführung von Daniel Kehlmanns Dramatisierung "Die Reise der Verlorenen" in die neue Spielzeit. Am heutigen Mittwoch stand im Rahmen einer Pressekonferenz jedoch auch die fernere Zukunft im Fokus: Der bis 2021 laufende Vertrag von Herbert Föttinger wurde bis 2026... weiter




Wer ist Shylock? Das Publikum wählt: Anja Herden, Sebastian Pass, Rainer Galke (von links). - © www.lupispuma.com/Volkstheater

Theater

Drei Mal Shylock6

  • Das Publikum stimmt über den Juden-Darsteller in Anna Badoras "Kaufmann von Venedig"-Inszenierung ab.

Jede moderne Inszenierung des "Kaufmann von Venedig" wird sich daran messen lassen müssen, wie sie mit der Figur des Shylock umgeht. Der jüdische Geldverleiher ist eine der schillerndsten, aber auch fragwürdigsten Figuren des Welttheaters. Er lässt sich den Schuldschein mit einem Pfund Fleisch aus dem Leib des Kaufmanns Antonio absichern und... weiter




Robert Schediwy ist Sozialwissenschafter und Kulturpublizist. - © privat

Gastkommentar

Werktreue versus neue Deutung19

  • Ein Beitrag zu einer scheinbar endlosen Diskussion über das Regietheater.

In der aktuellen Salzburger Fassung der "Salome" eilen Männer in orthodox ostjüdischer Tracht und mit blutverschmierten Masken vor einer Art Klagemauer hin und her - im Hintergrund findet derweilen ein Boxkampf statt. Der in Haft gehaltene Jochanaan aus dem Bibeldrama hat die Gestalt eines großen schwarzen Vogels... weiter




Modernes Überwältigungstheater bot Ulrich Rasche, der in seiner Inszenierung der "Perser" des Aischylos die Anfänge der Theaterkunst mit heutiger Technik nachzeichnete. - © Salzburger Festspiele/Bernd Uhlig

Salzburger Festspiele

Reduktion, Überwältigung und ein Sensations-Einspringer3

  • Die Theaterproduktionen der Salzburger Festspiele bedienten eine große stilistische Bandbreite - Philipp Hochmair triumphierte als Jedermann.

(apa/pat/hai) Eine unerwartete Umbesetzung war es, die das heurige Theaterprogramm der Salzburger Festspiele prägte: Jedermann-Einspringer Philipp Hochmair. Dass der Tausendsassa innerhalb von 30 Stunden die Rolle von dem an Lungenentzündung erkrankten Hauptdarsteller Tobias Moretti übernahm... weiter




Der Männerchor, Darsteller der Boten und der Armee des Xerxes. - © APAweb Barbara GindlKritik

Salzburger Festspiele

Schreiten im endlosen Dreh9

  • "Die Perser" von Aischylos bei den Salzburger Festspielen im Landestheater.

Neunzig Minuten reichten Michael Thalheimer für Aischylos’ Nachspiel nach den von König Xerxes verlorenen Schlachten von Salamis und Plataiai 480/89 v. Chr. Das Akademietheater behält seine "Perser" als routiniert intimes Vater-Mutter-Kind-Trauerspiel noch im Angebot... weiter




Frank Castorf kommt mit "Hunger" nach Salzburg. - © Thomas Aurin

Theater

Schauspiel zwischen Antike und Gegenwart

  • Vier Neuproduktionen und ein veränderter "Jedermann" sind heuer in Salzburg zu sehen.

Salzburg. "So einen biederen, völlig weihelosen ,Jedermann' gab es schon lange nicht mehr", urteilte im Vorjahr die "FAZ" über Michael Sturmingers Neuinszenierung des Traditionsstücks mit Tobias Moretti und "Buhlschaft" Stefanie Reinsperger, während die "NZZ" "ein beinahe leises, mutig säkulares Kammerspiel" ortete... weiter




"Selbst wenn wir uns viele Jahre nicht sehen, kann ich ihn treffen und wir reden wie gestern . . .": Michael Schottenberg (l.) und Wolfram Berger. - © Robert Wimmer

Interview

"Das Theater ist mir zu theatralisch"19

  • "Seelenverwandte" (Folge 1): Die Schauspieler Michael Schottenberg und Wolfram Berger über ihre einstige Theater-Leidenschaft.

"Wiener Zeitung": Herr Schottenberg, als ich Sie gefragt habe, mit wem Sie gerne unter dem Motto "Seelenverwandtschaften" ein Gespräch führen würden, kam sofort der Name Wolfram Berger ins Spiel. Bei unserer letzten Begegnung im Rahmen der "Wiener Salongespräche" vor 16 Jahren war Herr Berger ebenfalls Ihr Wunschgesprächspartner... weiter




Dandy-Flirt im Yuppie-Stil in Perchtoldsdorf. - © Lalo Jodlbauer

Theaterkritik

Es gibt nichts Ernstes, außer du lernst es3

  • Geschlechterverwirrung in Perchtoldsdorf: Oscar Wildes "Ernst ist das Leben" in Frauenhand bei den Sommerspielen.

Man muss es der Landeshauptfrau verzeihen. Das Wetterpech verscheuchte die Premiere der diesjährigen Sommerspiele Perchtoldsdorf in die Ausweichhalle - und die ist zwar ein passabler Theaterraum, der aber, so ganz ohne majestätische Burg im Hintergrund, durchaus auch in Purkersdorf stehen könnte... weiter




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