• 25. Juni 2018

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Eine Aufführung vom 1. Festival im Vorjahr: Alex Fifea aus Rumänien erzählte vom Mord an einem Roma. - © Roma Heroes Festival

Minderheiten

Weltweit einziges Theaterfestival "Roma-Helden" in Budapest3

  • Von 24. bis 27. Mai veranstaltet das "Studio K Theater" Stücke, die das Interesse für Roma wecken und auf ihre Lage aufmerksam machen wollen.

Budapest. In einer stillen Straße im 11. Budapester Stadtbezirk befindet sich das Studio K. Rodrigo Balogh sitzt in dem spartanisch eingerichteten Proberaum bei einem großen Espresso und ordnet Fotos. Der 39-Jährige erzählt im APA-Gespräch von der Vorbereitung des ... weiter




Der Auftrag für das Stück stammt vom Bundesministerium für Inneres. Ausführende Agentur war "Acting Power". - © APAweb/HANS PUNZ

Regierungsauftrag

"Propaganda"-Kritik an Theaterstück über Flüchtlinge43

  • Schultheaterstück "Welt in Bewegung" entstand im Auftrag des Innenministeriums und zeige platte Vorurteile, so der Vorwurf einer Regisseurin.

Wien. Mit einem Auftrags-Theaterstück über einen guten Flüchtling und einen bösen Flüchtling wendet sich das Innenministerium seit dem Vorjahr gezielt an Schüler: "Welt in Bewegung" nennt sich das Stück, das die Agentur "Acting Power" auf Auftrag des Innenministeriums verfasst hat... weiter




Will Schauspieler werden: Tamim Fattal (r.) neben Erwin Steinhauer und Ulli Maier. - © Herbert NeubauerInterview

Theater

"Dem Krieg entkommen"8

  • Von Aleppo auf die Bühne der Josefstadt: der syrische Schauspieler Tamim Fattal.

In "Fremdenzimmer" wird ein junger syrischer Flüchtling unverhofft von einem Paar aufgenommen. Seine Ankunft wirkt wie ein Katalysator, bricht den Alltag von Herta und Gustl auf. Der frühpensionierte Briefträger und die Mindestpensionistin geben in Peter Turrinis jüngstem Stück ungeniert ausländerfeindliche Äußerungen und diffuse Ängste zum Besten... weiter




"Welcher Mensch hat das Recht auf ein würdiges Leben ohne Hunger und in Frieden? Wer das Recht zu überleben und wer stirbt dafür?" Das Stück Antigone ist im Kinder-Theater Dschungel in Wien zu sehen. - © Dschungel Wien

Theater

Flucht und Asyl auf der Bühne

  • Von "Nirgends in Friede. Antigone" im Dschungel Wien bis hin zum musikalischen Abend im Theater Akzent: Leben und Umgang mit Asylsuchenden wird auf Bühnen thematisiert.

Wien. Das Zusammenleben in Europa, der Umgang mit Asylsuchenden und das Leben der Geflüchteten selbst: Das Thema beschäftigt nicht nur Politik und Medien, sondern schlägt sich dieser Tage auch verstärkt am Theater nieder. Den Anfang macht heute, Donnerstag, "Stirb, bevor du stirbst" von Ibrahim Amir in Schwechat; jenem Autor... weiter




"Dieses Stück hat unser Leben verändert": Flüchtlinge (vorn stehend: Schauspieler Bernhard Dechant) spielen Jelinek. - © Schweigende Mehrheit

Flucht

"Wann sind wir wieder wer?"8

  • Die Flüchtlingskrise erreicht das Theater. Geht es dabei um Kunst oder Sozialarbeit - oder um beides?

Wien. "Wir leben. Hauptsache, wir leben." Der Satz aus Jelineks Bühnenstück "Die Schutzbefohlenen" führt im Meidlinger Theater Werk X zu einem großen Theatermoment. Auf der kahlen Betonbühne stehen rund 30 Menschen, Männer, Frauen, Kinder - Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan: Sie spielen Jelinek. "Wann sind wir wieder wer... weiter




Mümtaz Karakurt und Vladimir Polak , ein Türke und ein Kroate gingen vor Gericht, um das passive Wahlrecht für Migranten auf Betriebsratebene zu gelangen. - © Wien Woche

Gastarbeiter

"Auf die Arbeitskraft reduziert"7

  • Gastarbeiter wurden in den 1960er Jahren anfangs mit offenen Armen empfangen, hatten aber wenige Rechte. Heute wird die Zuwanderung aus Nicht-EU-Ländern stark reguliert. Die "Wien Woche" widmet dem Thema eine Veranstaltung.

Wien. Mümtaz Karakurt kam Anfang der 1980er Jahre aus der Türkei nach Österreich. Sein Vater wurde in den 1970ern als Gastarbeiter angeworben. "So habe ich die Arbeitsbedingungen wahrgenommen. Die Menschen wurden nur auf ihre Arbeitskraft reduziert", erzählt er im Gespräch mit der "Wiener Zeitung"... weiter




Aus ehemaligen Feindinnen , die einander anzicken, werden plötzlich Freundinnen. - © Ana Paula Franco

Integrationswoche

Ein bisschen Solidarität im Gemeindebau14

  • In Sandra Selimovics aktuellem Stück geht es um Familie, Rap und ein selbstbestimmtes Leben.

Wien. Sonntag, Mittagszeit. Theaterhaus Dschungel am Museumsquartier. 18 Jugendliche betreten die Bühne. Der Innenhof eines fiktiven Wiener Gemeindebaus wird dargestellt. Einer wirft Bananen von seiner Terrasse (Anm.: Anspielung auf die rassistische Bananen-Attacke gegen Barcelonas Profi-Kicker Dani Alves)... weiter




Zeynep Buyrac ist dort daheim, wo es ihr gut geht, unter anderem auf der Bühne. - © Yasmina Haddad

Porträt

Kein Leben lang Aischa spielen3

  • Die türkischstämmige Schauspielerin Zeynep Buyrac brilliert derzeit mit zwei Stücken in der Garage X. Nur türkisch sein allein ist keine Rollenbeschreibung für Buyrac.

Wien. Sie steht auf der Bühne, ein weißer Raum mit wenigen Requisiten. Zeynep Buyrac trägt eine lange, lilafarbene Robe. Langsam steigt sie die Besuchertribüne nach oben. Mit ihrer tiefen Stimme schwingt sie eine lautstarke Rede über den Kapitalismus. Musik dröhnt aus den Boxen an der Decke des Raumes... weiter




"How to kill Othello" ist nur eines der Stücke des streitbaren Theatervereins. - © Glenn Bristol

Theater

Abseits elitärer Masturbation3

  • Asli Kislals Theaterverein "daskunst" gibt Neo- wie Alt-Österreichern sozialkritischen Tobak.

Wien. Ein bisschen hat Asli Kislal etwas von einem Rattenfänger. Ihr Köder: zeitgenössisches Theater. Die gebürtige Türkin ist Regisseurin, Dramaturgin und Drehbuchautorin. Seit knapp zehn Jahren lockt sie mit ihrem Kultur-und Theaterverein "daskunst". "Ich wollte das Theater für Migranten zugänglich machen... weiter




Shakespeare erstmals als türkisch-kurdisch-österreichische Gemeinschaftsproduktion. - © fotopalffy / barbara pálffy

Türken

"Wir sind ähnlich, nicht identisch"7

  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden über Shakespeare erkundet.

Wien. Die Kämpfe zwischen der türkischen Armee und der kurdischen PKK haben sich in den vergangenen Monaten wieder verschärft. Mehrere Bombenanschläge - einer davon ausgerechnet am 11. September in Istanbul - sind mit ein Grund, warum der Konflikt zuweilen auch auf die türkische und kurdische Diaspora überschwappt, wie unlängst... weiter




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