• 15. November 2018

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EU-Vorsitz

Vom Keller in königliche Gemächer4

  • Für Journalisten, die EU-Politikern zu deren Sitzungen nachreisen, ist Arbeiten bei Tageslicht keine Selbstverständlichkeit.

Meistens sind wir im Keller untergebracht. Oder im Container. Eine Kollegin hat schon einmal gemeint, dass, wenn es in einem Gebäude keinen Keller gäbe, einer ausgehoben werden würde für uns. Wir, das sind europäische Journalisten, darunter viele Brüssel-Korrespondenten, die den EU-Politikern zu ihren Sitzungen im jeweiligen Vorsitzland nachreisen... weiter




WZ-Redakteurin Martyna Czarnowska. - © Wiener Zeitung

EU-Vorsitz

Sommerspritzer statt Mozartkugeln7

  • Bei ihrem EU-Vorsitz könnten die Österreicher bestimmte kulinarische Akzente setzen. Ein Plädoyer.

Im "Café Autriche" gibt es Bier von 12 bis 15 und von 19 bis 23 Uhr. Alkohol wird nur bis 22 Uhr ausgeschenkt, aber Bier eben eine Stunde länger. So steht es dort. Der Andrang in dieser Zeit ist sogar noch größer als am Nachmittag: Journalisten, Delegationsmitglieder, Beamte stellen sich an der Pressebar an... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist und Autor, Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne" und sein aktuelles Programm heißt "Der Abendgang des Unterlands". Spieltermine und weitere Informationen findenSie unter: www.severin-groebner.de Alle Beiträge dieser Rubrik unter: www.wienerzeitung.at/ glossenhauer

Glossenhauer

Freunde schnöder Spötterunken9

  • "Ein Europa, das schützt", lautet das Motto des österreichischen EU-Ratsvorsitzes. Wer jetzt an Kondome denkt, liegt falsch.

Österreich hat den EU-Ratsvorsitz inne, und man kann sagen, es läuft jetzt schon sehr gut. Allein die Auftaktveranstaltung war "schlicht und ergreifend" (wie Innenminister Herbert Kickl sagen würde). Herzergreifend sogar. Schließlich hat sie in Schladming stattgefunden. Ja, Sie lesen richtig: in Schladming... weiter




Paul Schmidt ist Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik. Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/gastkommentare - © Martin Skopal

Gastkommentar

Nicht das Ob, sondern das Wie bewegt6

  • Seit der Brexit-Entscheidung hat die Zustimmung zu Österreichs EU-Mitgliedschaft deutlich zugelegt. Es bleibt aber noch einiges zu tun.

Die mediale Aufregung war groß: Laut aktueller Eurobarometer-Umfrage hielten "plötzlich" nur 45 Prozent der Österreicher die EU-Mitgliedschaft für eine "gute Sache". Ein Wert, der deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 60 Prozent liegt und damit umgehend für Schlagzeilen sorgte... weiter




WZ-Redakteurin Martyna Czarnowska. - © Wiener Zeitung

EU-Vorsitz

Ein Akteur von vielen9

Lorbeeren sind damit keine zu verdienen. Wer das über den EU-Vorsitz eines Landes sagt, weiß, wovon er spricht. Wilhelm Molterer war Landwirtschaftsminister, als Österreich gerade einmal drei Jahre nach seinem Beitritt zur Europäischen Union die Präsidentschaft der Gemeinschaft übernahm... weiter




Stefan Brocza ist Experte für Europarecht und internationale Beziehungen. An der Durchführung und Abhaltung der beiden Ratspräsidentschaften 1998 und 2006 war er aktiv beteiligt. Foto: privat

Gastkommentar

Mythos EU-Präsidentschaft4

Österreich übernimmt am 1. Juli 2018 zum bereits dritten Mal - nach 1998 und 2006 - für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union (EU-Ministerrat). Erstmals nach Inkrafttreten des EU-Reformvertrags von Lissabon am 1. Dezember 2009 sitzt Österreich zwar wieder im "Chefsessel" Europas... weiter




Erhard Fürst war Leiter der Abteilung Industrie- und Wirtschaftspolitik in der Industriellenvereinigung. Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/gastkommentare

Gastkommentar

Österreich als ehrlicher Makler für ein einiges, starkes Europa2

  • Den EU-Vorsitz im zweiten Halbjahr werden drei Themenblöcke dominieren: Brexit, EU-Budget sowie Schutz und Sicherheit für die EU-Bürger.

Österreichs EU-Vorsitz in der zweiten Jahreshälfte fällt in eine kritische Periode des europäischen Einigungswerks, die durch eine brisante Kombination aus inneren Spannungen und einem labilen und risikoreichen globalen Umfeld gekennzeichnet ist. Die Sprengkraft dieser Krise wird augenblicklich nur oberflächlich durch eine kräftige... weiter




Karl Aiginger ist Professor an der WU Wien und Leiter der Querdenkerplattform Wien-Europa (www-querdenkereuropa.at). Foto: Eric Kruegl

Gastkommentar

Bildung ist Europas einzige Chance4

  • Ein Vorschlag für die österreichische EU-Präsidentschaft im zweiten Halbjahr 2018.

Jede Firma braucht etwas, das sie besser kann als die anderen. So auch die Politik, wenn sie dem Populismus nicht das Feld überlassen will. Was kann nun Europa in der Globalisierung einzigartig machen? Den USA die Technologieführung abzujagen, versuchen wir seit Jahrzehnten vergeblich... weiter




Stefan Brocza ist Experte für Europarecht und internationale Beziehungen. Er war an der Durchführung der beiden EU-Präsidentschaften 1998 und 2006 aktiv beteiligt.

Gastkommentar

EU-Präsidentschaft, bitte warten!

  • Die Vorbereitungen auf die Übernahme des EU-Vorsitzes durch Österreich nächstes Jahr laufen suboptimal.

Der Vorsitz im Rat der EU wechselt alle sechs Monate - jeweils Anfang Jänner und Juli. Alle EU-Staaten sind also abwechselnd jeweils für sechs Monate für die Tagesordnung des Rates verantwortlich und führen den Vorsitz in fast allen EU-Ministerräten und bei hunderten Expertentreffen. Am 1... weiter




Zypern

Zyperns vernachlässigtes Problem

  • Ein zerrissenes Land führt den EU-Vorsitz: Die Teilung der Mittelmeerinsel rückt bei den wirtschaftlichen Sorgen des Staates aus dem Blickpunkt.

Damals, in Athen, wollte Veli sehen, wie es wäre, dabei zu sein. Mitte April 2003 war der zypriotische Journalist in die griechische Hauptstadt gereist, wo sein Land gemeinsam mit neun anderen Staaten die Beitrittsverträge mit der EU unterzeichnete. Ein Jahr später wurde die Mittelmeerinsel Mitglied der Union... weiter





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