• 20. Juni 2018

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Kein anderer Alpen-Fluss braucht so viel Raum wie der Tagliamento. Foto: Arnold

Italien

Der König der Alpenflüsse

  • Der oberitalienische Fluss Tagliamento ist als Korridor zwischen dem Mittelmeerraum und den Alpen von großer Bedeutung für die Artenvielfalt. Doch zahlreiche Ausbaupläne bedrohen die Region.

Alexander Sukhodolov kniet sich nieder, klaubt einen Stein aus dem hellen, türkisblauen Wasser, dreht ihn um und zeigt auf den Algenbewuchs und weiße Larven. "Sie bilden wiederum die Nahrungsgrundlage für weitere Lebewesen. Wir studieren hier die Dynamik von Werden und Vergehen. Nirgends im Alpenraum wird das so anschaulich wie hier am Tagliamento... weiter




Frauen beim Trocknen von Fischen, Dhanuskodi, Insel Pamban, Südindien. Foto: Widder

Indien

Die Vernichtung von Dhanuskodi

  • Im Jahr 1964 wurde ein Teil der südindischen Insel Pamban von einem Wirbelsturm vollständig zerstört; er ist noch nicht wieder aufgebaut. - Ein Besuch in einer fast verlassenen Gegend.

Im vergangenen Februar reiste ich zum ersten Mal nach Indien, und zwar in den tiefen Süden des Subkontinents. Dass wir auf die Insel Pamban gelangten, wo vermutlich noch vor 500 Jahren eine Landbrücke nach Sri Lanka bestand, hatte einen kunstgeschichtlichen Grund: Mein Reisegefährte hatte im Verlauf der Vorbereitungen für die Reise die großen... weiter




Umwelt

Für eine Handvoll Petrodollar

  • Manuel Ignacio Salinas ist ein kleiner Mann mit einem faltigen Gesicht. In seiner Welt ist alles klein, arm und traurig. Seine Kinder besorgen ihm ein bisschen was zum Essen, seine paar Hühner sind klein und dürr, und Kaffee wächst schon lange nicht mehr hinter seinem Häuschen. Manuel Salinas ist Bauer, und er wohnt seit 25 Jahren inmitten einer Landschaft, die früher einmal ein Paradies war. Jetzt nicht mehr. Manuel Salinas lebt in der Provinz Sucumbios, die nicht weit hinter seinem Häuschen an Kolumbien grenzt und früher einmal nur aus Urwald bestand. Jetzt ist hier die "Zona Petrolera", ein Gebiet, wo internationale Firmen Erdöl aus der Tiefe pumpen.

Öl im Garten Nicht weit von Salinas Häuschen entfernt findet der weltweit größte Umweltschutzprozess statt. 2003 schlossen sich hunderte Siedler und Aktivisten aus der Region zusammen und führten ein Gerichtsverfahren fort, das bereits neun Jahre zuvor in New York begonnen hatte. Ein Verfahren, bei dem es um zehn Milliarden US-Dollar geht... weiter




Beschwerliches Leben eines armen Holzsammlers: 150 Rupien für 60 kg.

Umwelt

Entwicklungshilfe für den Wald

  • Mit raschem, tänzelndem Schritt läuft Satya Narayan durch ein sandiges, im Winter ausgetrocknetes Flussbett. Er hat einen weiten Weg vor sich: 15 Kilometer sind es noch bis zur Bezirkshauptstadt Lahan in der Terai-Ebene im Südosten Nepals. Auf seinen Schultern trägt er eine Art Joch, einen der Körperform angepassten, rund zwei Meter langen Bambusstab. An dessen Enden baumelt je ein Bündel Holz, zusammen gut und gern 60 Kilogramm. Das Holz hat der 30- bis 35-jährige Mann (sein genaues Alter kennt er nicht), im nahen Wald gesammelt. Er will es auf dem Markt in der Stadt verkaufen. 150 Rupien, 1.60 Euro, wird er dafür erhalten. Satyaran muss eine fünfköpfige Familie durchbringen. Er besitzt kein Land, das er bebauen kann, und keine regelmäßige Arbeit. Satyaran ist Angehöriger der Kaste der Dalit, ein "Unberührbarer", er steht auf der untersten Sprosse der sozialen Leiter. Die einzige Ressource, die er nutzen kann, sind die Wälder des Churia-Hügellandes. Das ist zwar illegal, wird aber geduldet, solange er sich auf das Sammeln von Brennholz beschränkt, das in der fast baumlosen Terai-Ebene sehr begehrt ist.

Gefährlicher leben jene illegalen Holzschläger, die sich mit winzigen Äxten aufmachen, um tief im Hinterland auch noch den kleinsten Salbaum zu schlagen. Das rar gewordene Hartholz erzielt im benachbarten Indien Kubikmeterpreise von bis zu 500 Euro. Die 30 bis 40 Kilometer bis zur Grenze werden die jungen Stämme auf dem Buckel getragen... weiter




Unverzichtbar, aber meist unbedankt: die Arbeit des Müllmannes.

Umwelt

Die Vermüllung der Welt

Wo sich der Mensch herumtreibt, lässt er Müll zurück. Manch irdische Schöpfung regnet gar als himmlischer Schrott, als Weltraummüll auf die Erde hernieder. Die terminologische Unterscheidung zwischen Müll und Abfall orientiert sich primär am Kriterium der Verwertbarkeit des Ausrangierten und Abgesonderten... weiter




Mangelnde Investitionen in die öffentliche Infrastruktur sind ein gesamtamerikanisches Problem - und betreffen nicht nur, wie hier, Lousiana, das von der Flut am schwersten betroffen ist. Foto: EPA

Umwelt

Dammbruch eines Systems

In den Tagen nach "Katrina" wurde ein Bewohner New Orleans stellvertretend für viele andere berühmt. Der Mann harrte trotz steigender Fluten in seinem Haus aus, im Arm hielt er seine Gefährtin, ein Sturmgewehr Namens "Kindness" (Güte). Sollten sich Plünderer zeigen oder gar polizeiliche Evakuierungstrupps anrücken... weiter




Hat sich auf ökologische Bauten spezialisiert: Georg Driendl.

Umwelt

Sonnenseite des Lebens

  • Private Haushalte und Kleinverbraucher verursachen in Mitteleuropa rund 22 Prozent des gesamten Kohlendioxidausstoßes. Der bei weitem größte Anteil des Energiebedarfs wird für die Beheizung aufgewendet. Die Reduktion des Wärmeverbrauchs von Gebäuden mit Hilfe baulicher Maßnahmen gehört daher zu den wichtigsten Herausforderungen zukünftiger Architektur. "Solararchitektur ist keine Frage von Moden" , betont etwa der britische Stararchitekt Lord Norman Foster, "sondern eine Frage des Überlebens".

Der Begriff Solararchitektur verweist auf die Nutzung von Sonnenenergie, also auf eine den klimatischen Rahmenbedingungen entsprechende Planung und Ausführung von Gebäuden. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen aktiver Nutzung - zum Beispiel durch Solarkollektoren - und passiver Nutzung... weiter




Umwelt

Respekt vor Boden und Umwelt

Samoa ist ein Hafen der Glückseligkeit. In keinem anderen Staat haben sich die traditionellen polynesischen Gebräuche so gut erhalten wie hier. Stolz nennen die Samoaner ihren Lebensstil "faa Samoa". Seit der Staat als erstes Territorium im Pazifik 1962 unabhängig geworden ist, hat sich viel verändert... weiter




Umwelt

Mehr Mut zur Unsicherheit!

Am 23. August 2002 werden im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach die Alpbacher Technologiegespräche abgehalten, bei denen es auch um das Thema "Wissenschaft und Zukunft" gehen wird. Unter den Teilnehmern ist Björn Lomborg, ein junger Statistiker, der vor einigen Monaten zum Direktor des "Institute for Environmental Assessment" Dänemarks gemacht... weiter




Umwelt

Alles wird gut

Vor sechs Jahren erschien bei der Harvard University Press ein mittlerweile berühmt gewordenes Buch mit dem provokanten Titel: "Aber stimmt das denn auch ?" Es war aus einer Reihe von Seminaren über Umweltfragen hervorgegangen, die Aaron Wildavsky, Politikwissenschaftler an der Universität von Kalifornien, mit seinen Studenten ausgearbeitet hatte... weiter




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