• 23. September 2018

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Sommerzeit-Umfrage

Wahl ohne Qual6

Die Europäische Kommission befragt 511,8 Millionen Bürgerinnen und Bürger zur Zeitumstellung. Wie, Sie haben noch nichts davon gehört? Dann geht es Ihnen wie den meisten Menschen. Nur eine Million oder 0,195 Prozent der Einwohner der 28 Mitgliedsstaaten haben sich bisher an der seit Mitte Juli laufenden Meinungsumfrage beteiligt... weiter




Unter den 16 Kandidaten im ersten Wahlgang setzten sich die beiden Favoriten durch. Foto: afp/Issouf Sanogo

Gastkommentar

Bemerkenswerte Wahlen2

  • Auch wenn der erste Präsidentschaftswahlgang in Sierra Leone keine große Überraschung gebracht hat, sind doch mehrere Aspekte dabei interessant.

Mehr als ein Dutzend Nationen halten 2018 auf dem afrikanischen Kontinent größere oder kleinere Wahlen ab; am 7. März hat Sierra Leone den Reigen mit Präsidentschafts-, Parlaments- und Lokalwahlen eröffnet; Ägypten wird Ende März folgen; andere Wahlen, die geeignet sind, weit über die Landesgrenzen zu wirken... weiter




Abseits

Die Qual der Sportlerwahl2

Wenn am 2. November die diesjährigen Sportler des Jahres live im TV gekürt werden, wird wohl wie selten zuvor Uneinigkeit in der überschaubaren rot-weiß-roten Sportfamilie herrschen. Denn anhand der feststehenden Finalisten ist schon jetzt absehbar, dass die, die nicht im gleißenden Scheinwerferlicht die Trophäe überreicht bekommen... weiter




Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien.

Gastkommentar

Die grüne DNA51

  • Zum Absturz einer Partei.

Jede politische Richtung hat auch eine Kultur. Sie entwirft also einen eigenen Subjekt-Typus. Das grüne Subjekt ist das autonome, vernünftige, ethische Subjekt. Kurzum - das, was man früher einmal das bürgerliche Subjekt genannt hat. Der Theoretiker Ingolfur Blühdorn hat schon vor Jahren die originelle These aufgestellt... weiter




Glossen

Antiker Wahlgang

Dieses Wochenende ist es wieder soweit: die Bürger Österreichs sind aufgerufen, ihre politischen Vertreter zu wählen und so eines ihrer zentralen demokratischen Rechte wahrzunehmen. Damit wandeln sie auf den Spuren jener Männer, die schon vor rund 2500 Jahren die Geschicke ihres Gemeinwesens bestimmt hatten: die Wurzeln der "Herrschaft des Volkes"... weiter




Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien.

Gastkommentar

Es ist nicht die Wahl zwischen Pest und Cholera36

  • Es macht einen Unterschied, ob Macron oder Le Pen Frankreich regiert.

Wie sich das Politische gerade verändert. Der Satz "Es ist alles möglich" ist dabei, das Dogma TINA ("there is no alternative") abzulösen. Plötzlich ist es möglich, dass alles anders wird. Nur ist das weniger ein Versprechen als eine Drohung. Es ist möglich, dass Marine Le Pen Präsidentin wird. Es ist möglich, dass die EU sich auflöst... weiter




Clemens M. Hutter war Chef des Auslandsressorts bei den "Salzburger Nachrichten".
- © privat

Gastkommentar

Mathematik sticht Schönfärberei aus1

  • Die niederländischen Wahlen sind ein Musterbeispiel für rhetorische Drogen, wenn Ziele verfehlt wurden.

Die Wahlen in den Niederlanden sind ein geradezu amüsantes Beispiel dafür, wie harte Wahlkämpfer nachher zu Psychiatern mutieren, die in klare Zahlen gegossene Fehlschläge umdeuten. Immerhin suchen enttäuschte Anhänger Trost. Die rechtsliberale VVD von Premier Mark Rutte fiel von 26 auf 21 Prozent ab, blieb aber stärkste unter 14 Parteien... weiter




Gastkommentar

Verantwortung ist nicht twitterbar3

  • Die ganze Aufregung um die Macht von Fake-News und Social Media ist eine hysterisch angeheizte Nichtzuständigkeitsdiskussion.

Nun ist es entschieden: Martin Schulz wechselt von Brüssel nach Berlin und tritt für die SPD gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel an. Die geplatzten Kanzlerträume Sigmar Gabriels sollen mit dem Chefsessel im Auswärtigen Amt abgefedert werden. Und natürlich wird der russische Präsident Wladimir Putin die Wahlen nach seinem Gusto entscheiden... weiter




Leserbriefe

Kommentare

Zum Artikel von Klaus Huhold, 24. Mai Die geostrategischen Interessen der USA Die USA bringen sich im Interesse ihrer Rüstungsindustrie und der Wirtschaft weltweit gegenüber jenen beiden großen Staaten, die sich ihrem Einfluss und ihren Hegemoniebestrebungen bisher widersetzt haben... weiter




Leserbriefe

Kommentare

Briefwahlstimmen waren immer schon speziell Man braucht kein Hellseher zu sein, um anzunehmen, dass der Durchschnitt der Briefwähler nicht exakt so abstimmt wie der Durchschnitt der regulären Wähler. Es war immer schon so, dass sich mit dem Auszählen der Wahlkarten das Ergebnis etwas verschoben hat... weiter




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