• 21. November 2018

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Literatur

Sturz aus dem Bücherhimmel

  • Marjana Gaponenkos verschrobener, partiell skurriler, bewusst unzeitgemäßer Bibliothekarsroman über den Untergang eines Bücherkatalogisierers durch Vernarrtheit, Liebe und Blindheit.

Ein merkwürdiges Buch: "Der Dorfgescheite" von Marjana Gaponenko. Nicht geschrieben mit dem Rücken zur Welt, wie beispielsweise Philipp Weiss’ tausend Seiten umfassender Monster-Roman ("Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen"; Präsentation bei der BUCH WIEN am 8. 11., 16.15 Uhr, Der-Standard-Bühne, Messe Wien; Anm.)... weiter




Literatur

Und morgen verschwindest du

  • Jérôme Leroys Roman noir "Die Verdunkelten" führt in eine apokalyptische Welt von morgen.

Nach der Pariser Anschlagsserie im Jänner 2015 griff in der französischen Gesellschaft ein seltsames Phänomen um sich: Tausende Menschen, angefangen von der Mutter kleiner Kinder bis zum Unternehmer, verließen ganz unvermittelt ihre Familien und ihr Heim und verschwanden spurlos... weiter




Genießt in Frankreich fast Kultstatus: Frédéric Beigbeder. - © afp

Literatur

Vorzimmer zum Sarg

  • Der französische "Skandal"-Autor Frédéric Beigbeder setzt sich schwungvoll - und etwas selbstverliebt - mit dem Windmühlenkampf gegen unsere Endlichkeit auseinander.

In Frankreich genießt der Schriftsteller Frédéric Beigbeder seit der Veröffentlichung seines Erfolgsromans "39,90" (2001) über die verlogene Scheinwelt in der Werbeindustrie beinahe den Status eines Popstars. Seitdem darf sich der inzwischen 53-Jährige über eine Dauerpräsenz in den französischen Medien freuen - ob als vermeintlicher... weiter




- © Corbis/VCG via Getty Images

Literatur

Aufklärung, die vom Himmel fällt

  • Günter Wels beleuchtet in seinem Roman-Debüt "Edelweiß" die wenig bekannte Geschichte österreichischer Fallschirmagenten im Dienst der Alliierten und hinterfragt den Stellenwert von Moral, Idealismus und Verrat.

Etwa 150 Widerstandskämpfer hatten sich während des Zweiten Weltkrieges den Alliierten als Funk- und Fallschirmagenten zur Verfügung gestellt. Die meisten gerieten bei ihren gefährlichen Aktionen in die Fänge der Gestapo, wurden gefoltert, kamen in vielen Fällen zu Tode... weiter




Literatur

Seelenfänger2

  • Ein mythensatter Psychothriller: "Der Vogelgott" von Susanne Röckel

Konrad Weyde ist ein gestrenger Vater - und Vogelkundler aus Passion. Sagenumwobene Greifvögel locken ihn in ein unheimliches, ex-koloniales Afrika mit martialischer Ethnie. Das Jagdfieber des Präparators ist entfacht, als er des mythischen Riesenvogels ansichtig wird. Das gibt Probleme, wird der Greif doch in barbarischen Kulten als Gott verehrt... weiter




Literatur

Bilder des Terrors

  • Frederika Amalia Finkelstein erzählt vom "Überleben" nach den Pariser Anschlägen vom November 2015.

"Ein Gesicht entspricht einem Körper; das mag selbstverständlich sein, ja, aber ich schwöre Ihnen, dass auf diesem Foto die Vorstellung dessen, was Menschsein bedeutet, unklar ist, und die Idee eines Kopfes pro Körper ist es ebenso." Ein Foto von den Toten im Konzertsaal Bataclan nach den Anschlägen vom 13... weiter




Buchstäblich ein Welt-Autor: Der kanadische Schriftsteller Michael Ondaatje. - © Ulf Andersen/Gamma-Rapho via Getty Images

Literatur

Das Wesentliche liegt im Dunklen

  • Michael Ondaatjes Roman "Kriegslicht" schildert das London der Nachkriegsjahre als geisterhafte Schattenwelt.

England, kurz nach Kriegsende: Die Eltern eröffnen dem (in der Ich-Form erzählenden) 14-jährigen Nathaniel und seiner etwas älteren Schwester Rachel, sie müssten wegen eines beruflichen Einsatzes des Vaters für ungefähr ein Jahr nach Singapur. Sie lassen die Kinder in London in der Obhut eines Mannes zurück... weiter




Literatur

Letzter Frühling eines Poeten6

  • Der deutsche Autor und Kritiker Volker Hage beschäftigt sich in seinem neuen Roman, "Des Lebens fünfter Akt", mit Arthur Schnitzler und dessen Frauenquartett.

Der tragische Tod der noch nicht einmal neunzehnjährigen Lili Schnitzer am 26. Juli 1928 ist Ausgangspunkt eines Schnitzler-Romans über die letzten drei Lebensjahre des Wiener Dichters, der am 21. Oktober 1931 starb. Die aufgeweckte, frühreife Lili, die einst Vätern, welche die Familie verlassen, den Galgen empfahl... weiter




Bunte Sprachkraft: Amaryllis Sommerer. - © Paul Feuersänger

Literatur

Hippiefrauen und ihre Vampire1

  • Spannender Roman und farbenprächtige Sozialstudie einer besonderen Zeit: "Lieblinge der Götter" von Amaryllis Sommerer.

Kleider sind in diesem Roman nicht einfach rot oder grün, sondern kirschenrot und algengrün; dass die Schriftstellerin Amaryllis Sommerer aus der Filmbranche kommt, ist ihren bildreichen Geschichten anzumerken. Auch ihr neuester Wurf, "Lieblinge der Götter", profitiert von der Kraft ihrer bunten Sprache... weiter




Literatur

Eine Ehe retten

  • "Liebe ist die beste Therapie" von John Jay Osborn.

Der US-amerikanische Anwalt, Jus-Professor und Autor John Jay Osborn hat mit seinem Roman "Liebe ist die beste Therapie" ein Kammerspiel vorgelegt, das so ähnlich überall auf der Welt, wo Menschen aus der gehobenen Mittelschicht sich einer Paartherapie unterziehen, spielen könnte. Steve und Charlotte haben sich entfremdet... weiter




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