• 22. Mai 2018

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Gerhart Hauptmann im Garten seiner Villa Wiesenstein, um 1942. - © Ullsteinbild

Literatur

Ein undeutlicher Mann

  • Der deutsche Schriftsteller Hans Pleschinski würdigt seinen berühmten Zunftgenossen Gerhart Hauptmann mit dem ungewöhnlichen Roman "Wiesenstein".

Eine Zeitlang war er der wohl berühmteste Dichter in Deutschland, ein Mann von Stand und repräsentativem Auftreten, der seine Außenwirkung dann auch über seine äußere Erscheinung bezog, den bemerkenswerten Kopf und das prächtig abstehende, weiße Haupthaar. So stellt man sich einen Dichter und Denker vor, der es im Leben zu etwas gebracht hat... weiter




"Mein Stil ist nun einmal essayhaft": Heinrich Steinfest im elterlichen Garten in Wien. - © Jaschke

Literatur

Der Phantast1

  • Eine Frau, die sich selbst bestraft, ist die Heldin von Heinrich Steinfests neuem Roman "Die Büglerin". Der Autor spricht über sein Œuvre, seine Ängste und seine Wiener Wurzeln.

Tatsächlich - seine Hose hat Bügelfalten. Darauf haben Journalisten und Leser bei Heinrich Steinfest, dem Schöpfer des einarmigen Detektivs Cheng und wahrhaft phantastischer Romanwelten, neuerdings ein Auge. Denn die Protagonistin seines neuen Romans "Die Büglerin" ist eine Frau, die Bügeln zum Beruf macht - mehr als das: Bügeln zur Kunst erhebt... weiter




Ferenc Kazinczy. - © Wikimedia

Rezension

Was bedeutet es, fremd zu sein?10

  • Ein Roman über zwei Aufklärer und die Aktualität ihrer Ideen: den nach Wien verschleppten Angelo Soliman und den Ungarn Ferenc Kazinczy.

27.000 Einwohner Wiens sind in Ungarn geboren oder besitzen noch immer die ungarische Staatsbürgerschaft. Sie stellen damit die siebentgrößte Migrantengruppe der Stadt. Und im Alltag eine der unauffälligsten. Hauptsächlich zu runden Jahrestagen des Aufstandes von 1956 werden sie in den Vordergrund gerückt - auch zur heimischen Selbstvergewisserung... weiter




Daniel Galera, Star der jungen brasilianischen Literatur. - © Ullsteinbild/Schleyer

Literatur

Auftakt zur Katastrophe3

  • Der brasilianische Autor und Übersetzer Daniel Galera richtet einen nostalgischen Rückblick auf die wirtschaftlichen und kulturellen Boom-Jahre seiner Heimat.

Porto Alegre, das im Jahr 2001 das erste Weltsozialforum (WSF) und auch die folgenden Ausgaben bis 2003 beherbergte, war einst die Stadt, die aus der Ferne, von Europa betrachtet, für ein anderes Brasilien und neue Tendenzen in Lateinamerika stand. Eine Region, die Diktaturen überwunden hatte, deren Wirtschaft boomte... weiter




"Enfant terrible" der Literatur: Michel Houellebecq. - © Andreau Dalmau/EFE/picturedesk.com

Literatur

Ein tieftrauriger Romantiker15

  • Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq kultiviert die Verstörung. Das gilt selbst für seinen Geburtstag, der sich am 26. Februar angeblich zum 60. Mal jährt.

Am 7. Jänner 2015 erschien Michel Houellebecqs Roman "Unterwerfung". Am gleichen Tag kam die neueste Ausgabe der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" an die Kioske - auf dem Titel eine Karikatur Houellebecqs in seiner ganzen Gnomhaftigkeit und natürlich mit Zigarette... weiter




Literatur

Zauber der Werkstattphase3

  • Der hervorragende Katalog zur Dauerausstellung "Peter Handke" im Stift Griffen.

Im Gegensatz zu Thomas Bernhard vollzieht sich die Apotheose des Peter Handke noch zu Lebzeiten. Allerdings wird er nicht umstandslos zum Staatsdichter promoviert, sondern vorerst nur re-gional monumentalisiert in Form einer Dauerausstellung im Stift Griffen... weiter




Japans Bestsellerautor Haruki Murakami  - © APAweb/AFP, Bagger

Literatur

Aus dem Rahmen gefallen3

  • Haruki Murakami wagt einen kühnen Balanceakt zwischen Künstlerroman, magischem Realismus und Selbstfindungsepos.

Einen verwegenen Balanceakt zwischen Künstlerroman, Schauergeschichte, magischem Realismus und Selbstfindungsepos präsentiert uns der neue Roman von Haruki Murakami, dessen erster Band nun auf Deutsch vorliegt. In den letzten Jahren wurde der 69-jährige japanische Schriftsteller regelmäßig als heißer Kandidat für den Literatur-Nobelpreis gehandelt... weiter




Literatur

Der befreite Geschichtenerzähler13

  • Der US-Psychoanalytiker und Schriftsteller Irvin D. Yalom hat seine Lebenserinnerungen geschrieben - offenherzig, sympathisch, mitunter aber auch langatmig.

Weltberühmt geworden ist er vor allem mit seinen Romanen und Erzählungen, wie etwa "Die rote Couch" oder "Die Liebe und ihr Henker". Der absolute Bestseller gelang Irvin D. Yalom allerdings mit einem Lehrbuch: "Theorie und Praxis der Gruppenpsychotherapie" brachte es, in mehreren revidierten Auflagen... weiter




Literatur

Schreiben als Protest gegen die Welt4

  • Michael Opitz würdigt in einer beeindruckenden Biografie das Lebenswerk von Wolfgang Hilbig.

Wolfgang Hilbig ist der unbekannteste unter den bedeutendsten Autoren deutscher Sprache des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Sein Tod kam allzu früh; er verstarb am 2. Juni 2007 an seinem Krebsleiden. Dieses war eine Folge seines Lebenswandels: Hilbig war schwerer Alkoholiker, und dies war nicht die einzige Bürde... weiter




Literatur

Ozeanische Gefühle

  • Der Roman "Meere" von Alban Nicolai Herbst ist lange durch ein Gerichtsurteil am Erscheinen gehindert worden. Nun kann das Buch wieder in seiner Originalgestalt gelesen werden

"Meere", zum vierten und auch letzten Mal. Beziehungsweise zurück zum Original. Denn den Roman von Alban Nikolai Herbst, wie er nun im Mare Verlag erschienen ist, gab es erstmals 2003 in dieser Form zu lesen, allerdings nur für eine Woche. Dann erfolgte eine Klage der Lebensgefährtin des Schriftstellers... weiter




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