• 22. September 2018

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Ein Demonstrant bei Protesten gegen die Erhöhung der Wassergebühr in Dublin, im Februar 2016. - © APAweb/AFP, QuinnInterview

Krisenfolgen

"Die Folgen von Krisen tragen die Privathaushalte"18

  • Erschöpfung, Krankheit, Selbstmord: Die Politologin Stefanie Wöhl über die tiefen Spuren, die Krisenmaßnahmen hinterlassen.

"Wiener Zeitung": Mit der Pleite von Lehman Brothers kam 2008 der große Crash, der dann in eine Staatsschuldenkrise in Europa gemündet ist. Haben wir die Krise inzwischen hinter uns gelassen? Stefanie Wöhl: Es haben sich mehrere Euro-Länder wieder etwas herausgearbeitet und stabilisiert – das Bruttoinlandsprodukt legt wieder zu... weiter




Athen, Mai 2017: Griechische Pensionisten demonstrieren gegen den harten Sparkurs der Regierung. - © APAweb/AFP Louisa Gouliamaki

Krisenfolgen

Eine Krise läuft auch auf eine Beurteilung hinaus8

  • Ökonomische Schocks sind so alt wie die Geschichte der Währungen. Die wirkliche Zäsur im Leben vieler Menschen stellt der Umgang mit Krisen und ihren Folgen dar.

Nach der Krise ist vor der Krise. Denn Krisen, ökonomische Schocks, sind zyklisch, sagen die Realisten und verweisen auf die Vergangenheit. König Midas etwa, 7. Jahrhundert vor Christus, hat nur der Legende nach alles in Gold verwandelt. Korrekterweise müsste man sagen, er hat alles in Blech verwandelt... weiter




- © Laurent ZieglerInterview

EFA18

"Yanis Varoufakis hat uns 100 Milliarden Euro gekostet"105

  • Die "Wiener Zeitung" sprach mit Anna Diamantopoulou, einer der prominentesten Stimmen Griechenlands.

"Wiener Zeitung": Sie waren Mitglied der griechischen sozialistischen Regierung bis 2012 und waren davor auch EU-Kommissarin für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten, kennen somit beide Seiten in der griechischen Krise sehr gut. In Alpbach haben Sie unter anderem mit Kurzzeit-Finanzminister Yanis Varoufakis der Syriza-Regierung abgerechnet... weiter





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