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Gastkommentar

Sozialismus wirkt eben doch74

  • Das Massenelend in Venezuela und der ostdeutsche Rechtsextremismus sind Konsequenzen der gleichen menschenfeindlichen Ideologie.

Es ist eine der schlimmsten humanitären Katastrophen der Gegenwart, die sich gerade in Venezuela abspielt: Frauen und Kinder, die verhungern, weil sie sich kein Essen kaufen können; Krankenhäuser, in denen die Menschen sterben wie die Fliegen, weil es keine Medikamente gibt... weiter




Clemens M. Hutter war Auslandschef der "Salzburger Nachrichten".

Gastkommentar

"Sozialismus" hat Venezuela ruiniert6

  • Die Petrodollars gingen nicht in die heimische Wirtschaft, sondern in den Import aller nötigen Güter.

"Wieder triumphierten wir, wir sind die Kraft der Geschichte." So feierte Präsident Nicolás Maduro seinen Wahlsieg in Venezuela, den aber eine einfache Rechnung entzaubert: 46 Prozent Wahlbeteiligung (die schlechteste seit 1954), davon 68 Prozent für Maduro - macht bloß ein Drittel der Venezolaner für ihn... weiter




Raul Castros Kronprinz Diaz-Carnel (r.) übernimmt.

Präsidentenwechsel

Kuba ohne Castros

  • Nach Fidel und Raul Castro rückt nach fast 60 Jahren erstmals ein Präsident an die Staatsspitze, der erst nach der Revolution zur Welt kam. Der Kurs wird gehalten.

Havanna. (dpa) In Kuba geht eine Ära zu Ende. Erstmals seit fast 60 Jahren wird der starke Mann auf der sozialistischen Karibikinsel nicht mehr Castro heißen. Das Sesselrücken an der Staatsspitze dürfte allerdings nicht zu einem radikalen Politikwechsel führen. Oberstes Ziel der Regierung ist der Machterhalt... weiter




Clemens M. Hutter war Chef des Auslandsressorts bei den "Salzburger Nachrichten".
- © privat

Gastkommentar

Caudillos steuerten Venezuela ins Chaos2

  • Der verheißene "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" taugt nur noch als abschreckendes Beispiel.

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro regiert genau nach den Methoden lateinamerikanischer Caudillos: "Ich tue, was ich will. Und ihr tut auch, was ich will." Das funktioniert unter Ausnahmezustand bestens, solange die Armee mit Pfründen ruhiggestellt ist. Da braucht Maduro die Mehrheit der zersplitterten Opposition im Parlament nicht zu fürchten... weiter




Peter Weiss, Dramatiker, Romancier, Essayist. - © Ullstein Bild

Europäische Literaturgeschichte

Einsamkeit und Engagement1

  • Vor 100 Jahren wurde der Schriftsteller Peter Weiss geboren, dessen vielfältiges Werk die Krisen, Konflikte und Parteinahmen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts widerspiegelt und analysiert.

Der deutschsprachige Schriftsteller, bildende Künstler und Filmschaffende Peter Weiss, dessen 100. Geburtstag am 8. November 2016 zu gedenken ist, war von 1960 bis zu seinem Tod im Jahr 1982, also etwa zweiundzwanzig Jahre lang, ein Autor, dessen vielseitiges, facettenreiches Werk intensiv und kontroversiell diskutiert wurde... weiter




Lily Braun auf einem Illustriertenfoto des Jahres 1902. - © Wikimedia

Literatur

Die adelige Rebellin11

  • Lily Braun, geborene von Kretschmann, war Schriftstellerin und Frauenrechtlerin. Ihre Romane sind vergessen, aber ihre "Memoiren einer Sozialistin" sind ein lesenswertes literarisches Dokument geblieben.

Sie war eine schillernde Persönlichkeit, Aristokratin, Sozialistin, Frauenrechtlerin. Sie wollte überall dabei sein, und gehörte im Grunde nirgendwo dazu. Aufgewachsen in den Kreisen der Hocharistokratie und Mittelpunkt einer adeligen Gesellschaft mit glänzenden Bällen, Ausritten und Festen... weiter




Clemens M. Hutter war Chef des Auslandsressorts bei den "Salzburger Nachrichten".
- © privat

Gastkommentar

China verstößt gegen seine eigene Verfassung1

  • Aus dem "sozialistischen Staat der Arbeiterklasse" wurde die Weltspitze der "Kapitalisten" - ein krasser Verstoß gegen den Marxismus-Leninismus.

Die Panama-Papers lösten einen Finanzdaten-Tsunami aus, der nun auch Chinas Selbstdarstellung in der Verfassung zerzaust: "Ein sozialistischer Staat unter der demokratischen Diktatur des Volkes, der von der Arbeiterklasse geführt wird." Herrschaft der Arbeiterklasse über einen Staat... weiter




Der sechzigjährige Romain Rolland (1926). - © AS400 DB/Corbis

Literatur

Europa als "Werte-Raum"9

  • Romain Rolland, überzeugter Verteidiger des Abendlandes, französischer Literatur-Nobelpreisträger, weltweit gehörter Pazifist, wurde vor 150 Jahren, am 29. Jänner 1866, geboren.

Im deutschsprachigen Raum ist sein Name vor allem Stefan-Zweig-Lesern ein Begriff: Der österreichische Dichter hat seinen französischen Kollegen - heute würde man salopp sagen - "gepusht", hat ihn in deutschen Landen "gemacht". Zweig sprach gerne vom "Atmosphärischen" in Romain Rollands Wesen... weiter




Jean Jaurès und die französische Seele kämpfen für die Abrüstung. ("Le Petit Journal", 1903). - © Abb.: Thomas Höfler/Interfoto/picturedesk.com

Extra

"Die Krisis des Krieges"2

  • Am 31. Juli 1914 wurde der französische Politiker Jean Jaurès ermordet. Das politische Erbe dieses Sozialisten und Pazifisten blieb umstritten, wie die Geschichte der Namensgebung der Wiener Jaurèsgasse beweist.

Ein Wiener Stadtspaziergang durch den Botanischen Garten ins Botschafterviertel führt zu den weithin sichtbaren goldenen Türmen der Russisch Orthodoxen Kirche - und der Straße folgend zur Britischen Botschaft. Das Straßenschild dort: "Jean Jaurès-Gasse" mit der Ergänzungstafel: Ermordet am 31. 08. 1914... weiter




Die derzeitige ökonomische Krise provoziert überall Proteste und Demonstrationen (hier z.B. in Griechenland). Aber bewirkt das die Einigung der Linken?  - © Foto: ap/Nikolas Giakoumidis

Kapitalismuskritik

Der alte Streit aller gegen alle6

  • Die linken politischen Gruppierungen sind seit eh und je untereinander zerstritten, und sie verlieren in ihren Kämpfen um die reine Lehre immer wieder den Blick für ihre wahren Gegner.

Die Linke hat den Individualismus entdeckt. Der österreichische Autor Michael Scharang schrieb schon vor einiger Zeit in der "Presse": "Eine Linke, die nicht zerstritten ist, ist keine Linke". Die Linke könne als einzige politische Gruppierung nicht sagen, wie es weitergehen soll... weiter




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