• 14. Dezember 2018

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"Hätt’ er gelernt was Rechtes , müsst er nicht schreiben Bücher." So urteilte sein Onkel über Harry Heine (1797- 1856), der nicht zum Kaufmann taugte. Porträt: C. W. Quinell/Postkarte (Archiv).

Heinrich Heine

Düsseldorfs geschmähter Spötter3

  • Heinrich Heine wurde weit über seinen Tod 1856 hinaus angefeindet.
  • Seinen Humor verlor er auch nach jahrelangem Siechtum nicht.

"Die deutschen Censoren ------------- ---------- ----------- ---------- Dummköpfe -------- -------- ------- ------ --------" Mit diesen Zeilen machte sich jener Mann über die Zensur lustig, auf dessen Spur sich die Gemeine anlässlich der Orchidee der Nro. 388 begab: Heinrich Heine... weiter




Suche nach Trost in der Heiligen Schrift (links); englische Flottenparade unter König Georg III. (rechts oben); Boston einst (rechts unten). – Bilder: Meister der Farbe, Leipzig 1908/Gestalten der Weltgesch., Hamburg 1936/Archiv

Unser Blatt anno 1768

Hie Bibelleser, da Friedensstörer3

  • Was unser Blatt so alles vor einem Vierteljahrtausend im Köcher hatte.
  • Nicht nur 250 Jahre zurückgeblättert.

Was bisher geschah: "Warum Coffee gar so schädlich ist", klärte das Geschichtsfeuilleton im Juni anhand zweier Ausgaben unserer Zeitung aus 1768. Wie aufmerksame Zeitreisende wissen, hatte das "Wienerische Diarium" die einst heikle Causa mit Mutterwitz angepackt... weiter




Gesungen wird auch bei Renovierungsarbeiten, bei denen die Vereinsmitglieder selbst anpacken, hier 1980.  - © Foto: Wiener Männergesang-Verein

Wiener Männergesang-Verein

Mit geschlossenem Mund singen

  • Der Wiener Männergesang-Verein wurde 1843 gegründet.
  • Trotz behördlicher Hürden kam er rasch zu Ruhm.

Ein einziger Raum steht dem Wiener Männergesang-Verein für sein Museum zur Verfügung. Platz ausnutzen, heißt also die Devise in den alten Gemäuern in der Bösendorferstraße 12, Wien 1. Trotz der wenigen Quadratmeter gibt es viel zu entdecken. Das Bild rechts etwa... weiter




Eine Kutsche wie die vorne im Bild oben könnte der Protagonist dieser Zeitreisengeschichte benutzt haben (hinten am Wagen wäre Platz für einen "kufer"). - Unten: Wien im 18. Jahrhundert. - Rechts: Gestrenger Landesherr Kaiser Karl VI. - © Bilder: Radierung (Zeichnung: L. Janscha, 1749–1812)/Zeitgen. Darstellungen. Repros: I. Friedenberger

Frühe Neuzeit

Der Kofferschwund bei Schwechat4

  • Urlaubergepäck verschwand schon 1735 in der Gegend, die heute u.a. Wiens Airport beherbergt.
  • Nicht nur 280 Jahre zurückgeblättert.

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen, schrieb einmal ein Lokalzeitungsjournalist; und schuf so ein geflügeltes Wort, bei dem man kaum mehr an das im Weichbild von Hamburg publizierte Blatt "Der Wandsbecker Bothe" bzw. an dessen Redakteur Matthias Claudius (1740-1815) denkt... weiter




Wien im 18. Jh. - streng bewacht. In der Vorstadt patrouillierte der Nachtwächter, in der Stadt beäugte Wachpersonal den kleinsten Streit an einem Stand. - © Bilder aus: Hermann Oberhummer, Die Wiener Polizei, Band I, Wien 1938 (die teilwiedergegebenen kolorierten Stiche stammen von G. E. Opitz)

Mediengeschichte

Majestätsbeleidigung im "Diarium"4

  • 1725 verbot man unserem Blatt die beliebteste Rubrik.
  • Nicht nur 290 Jahre zurückgeblättert.

Was bisher geschah: Ende 1721 verlor Verleger Johann Baptist Schönwetter das kaiserliche Privileg zur Herausgabe unseres Blattes, das damals "Wienerisches Diarium" hieß. Landesherr Karl VI. hatte plötzlich eine hohe Abgabe für Gazetten ("Arrha") ersonnen - zur Finanzierung des gediegenen... weiter





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