• 26. September 2018

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Biologie

Die richtige Zeit der Blüte2

  • Ein bestimmtes Gen startet den Fortpflanzungsprozess in Pflanzen.

Seattle/Wien. Zu welchem Zeitpunkt Pflanzen jedes Jahr ihre Blüten zeigen, ist kein triviales Unterfangen. Denn um diese hervorzubringen und damit auch die Entwicklung der nächsten Generation sicherzustellen, stoppen Pflanzen kurzfristig ihr Wachstum. Den Impuls dafür liefert ihnen ein genetischer Kick... weiter




Biologie

Wie sich Samen auf das Ergrünen vorbereiten

Genf. Während die Pflanzen unter der derzeitigen Dürre leiden, schlummert im Boden schon die nächste Generation: Sicher verpackt im Samen harren Pflanzenembryos besserer Zeiten. Wenn diese kommen, muss es schnell gehen: Fängt der Samen an zu keimen, kann sich das junge Pflänzchen nur 48 Stunden von den Nahrungsreserven im Samen ernähren... weiter




Ecostress ist ein 490 Kilogramm schwerer, 1.85 Meter x 0.80 Meter x 0.93 Meter große Kiste. - © NASA

Weltraum

Pflanzen-Fiebermessen aus dem All1

  • Die US-Raumfahrtbehörde NASA will von der Raumstation ISS aus die Temperatur auf Erde ermitteln.

Washington. Die US-Raumfahrtbehörde NASA will von der Internationalen Raumstation ISS aus die Temperatur und damit den Zustand von Pflanzen auf der Erde ermitteln. Quasi Fiebermessen aus dem All. Das Messgerät "Ecostress" soll Ende Juni (29.) an Bord eines "Dragon"-Raumfrachters der privaten Raumfahrtfirma SpaceX zur ISS fliegen und dann außen an... weiter




Den lediglich 50 Millimeter langen Krebs "Epimeria quasimodo" entdeckten Forscher im antarktischen Ozean. - © royal belgian institute of natural sciences

Biologie

"Quasimodo-Krebs" ist einer von 18.000 neuen Arten3

New York. Ein nach dem Glöckner von Notre-Dame benannter Krebs, ein Menschenaffe und ein vulkanisches Bakterium: Das Institut für Artenforschung der State University of New York hat seine jährliche Liste der zehn bizarrsten neuen Arten veröffentlicht. Die "Top Ten" aus aller Welt wurden aus 18.000 neu entdeckten Arten ausgewählt... weiter




Wegen ihres bunten Gefieders sind Hellrote Aras begehrte Haustiere, die Nachfrage gefährdet den tropischen Papagei. - © VWPics/universal/gettyWZ-Tipp

Artenschutz

Sind alle Tiere schützenswert?16

  • Jede Woche verlängert sich die Liste der vom Aussterben bedrohten Arten, doch Naturschutz ist auch eine Frage des Abwägens.

2017 war ein schlechtes Jahr für Waldelefanten. In den Republiken Kongo und Zentralafrika sank ihre Zahl auf 10.000 Tiere. Auch Koalabären, Seepferdchen, Insekten und Schuppentiere wurden empfindlich weniger, geht aus einer Bilanz des World Wildlife Fund (WWF) zum Artenschutz hervor... weiter




Eine Mischung von Natur und Kultur, von Menschlichem und Nicht-Menschlichem: der Fushimi- Inari-Taisha-Schrein in Kyoto, wo in Emanuele Coccia die Idee reifte, das Buch "Die Wurzeln der Welt" zu schreiben. - © Wolfgang Kaehler/LightRocket via Getty Images

Interview

"Pflanzen stellen den Ursprung der Welt dar"33

  • Der Philosoph Emanuele Coccia über die einzigartige Weise, wie Pflanzen das Antlitz der Welt geformt haben, seine Kritik an Veganern - und warum er Efeu hasst.

"Wiener Zeitung": Geht Ihnen als Pflanzenfreund das Herz auf, wenn Sie Zimmerpflanzen auf der Fensterbank sehen? Emanuele Coccia: Ehrlich gesagt, kommt es darauf an, um welche Pflanzen es sich jeweils handelt. Die Philosophin Hannah Arendt sagte einmal: "Es gibt nicht die Liebe zur Menschheit, sondern Liebe bezieht sich immer auf bestimmte Personen... weiter




Die klebrige Primel ist neu auf dem Gipfel. - © WikiCommons/Cactus26

Biologie

Pflanzen werden zu Gipfelstürmern3

  • Der Klimawandel drängt immer mehr Arten in höhere Lagen.

Wien. Mit rasantem Tempo breiten sich Gebirgspflanzen in höhere Regionen aus. Verantwortlich dafür sind die steigenden Temperaturen infolge des Klimawandels. Heute erreichen immerhin fünfmal so viele Arten aus tieferen Lagen die Gipfel als noch vor 50 Jahren, berichten Ökologen im Fachblatt "Nature"... weiter




Biologie

Hochalpine Arten unter Druck2

  • Wärmere Temperaturen sorgen für Wanderungen der Pflanzenwelt im Gebirge.

Wien. Der Klimawandel zwingt Pflanzen in immer höhere Lagen. Bei dieser Flucht nach oben kommen die hochalpinen Pflanzenarten zunehmend unter Konkurrenzdruck, berichten österreichische und Schweizer Wissenschafter im Fachjournal "Pnas". In ihrer Studie zeigen sie, dass der größte Teil der Alpenflora von der Erwärmung eher profitiert... weiter




Ein kleiner Falter hat sichauf der Blüte eines Hahnenfußes niedergelassen - © APAweb / dpa, Frank Rumpenhorst

Biologie

Ohne Sex auf Erfolgskurs2

  • Sich asexuell vermehrende Pflanzen sind oft weiter verbreitet als ihre sexuellen Verwandten.

Wien. Sexuelle Fortpflanzung ist die dominante Reproduktionsform - sowohl im Tier- als auch im Pflanzenreich. Dennoch gibt es Arten, die sich teilweise oder ausschließlich asexuell vermehren. Überraschenderweise sind sie oftmals weiter verbreitet als ihre sich sexuell fortpflanzenden Verwandten... weiter




Die Bestände der Seepferdchenarten in Europa sind um bis zu 30 Prozent zurückgegangen. - © apa/WWF/Zankl

Artenschutz

Größtes Sterben seit den Dinos9

  • 25.800 Tier- und Pflanzenarten gelten als bedroht. Der WWF listet Verlierer und Gewinner auf.

Wien. Für die Zentralafrikanischen Wildelefanten, Koalas und besonders für Seepferdchen, Insekten und Schuppentiere war 2017 ein schlechtes Jahr. Zu den Gewinnern der vergangenen Monate zählen hingegen Meeresschildkröten, der Persische Leopard, die Irawadi-Delfine im Mekong und heimische Seeadler... weiter




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