• 12. Dezember 2018

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Schlagwortsuche

"Wir müssen wieder lernen, unterschiedlicher Meinung zu sein. Es ist zwar der erste Impuls, nach Gemeinsamkeiten zu suchen. Doch dann entdeckt man plötzlich Unterschiede – und das ist gut so!" - © Bernard GalewskiInterview

Interview

"Ich will keine Revolution, sondern Experimente"17

  • Oxford-Historiker und Philosoph Theodore Zeldin über Rebellentum und unnütze Achtsamkeitsübungen.

"Wiener Zeitung": Herr Zeldin, sind Sie ein Rebell? Theodore Zeldin: Ja. Ich habe gegen die traditionelle Bildung an der Universität rebelliert. Zu viel Spezialisierung tut den Hochschulen nicht gut. Junge Menschen gehen an die Universität, um das Leben besser zu verstehen... weiter




- © Getty ImagesEssay

Arbeitswelt

Kollege Roboter12

  • Stachanows, Robys und Blitzgneißer erobern die Büros und Fabrikshallen. Und Automatisierung heißt der Weltgeist, der sie hervorbringt.

Nennen wir ihn Stachanow. Er packt zu, hebt, schweißt, fräst, hobelt. Und lässt wieder los. Er packt zu, hebt, schweißt, fräst, hobelt. Und lässt wieder los. Er packt zu, hebt, schweißt, fräst, hobelt. Und lässt wieder los. Er ist ein starker Arm, und keine Räder stehen still, denn es ist nie der Fall, dass er nicht mehr will... weiter




Soziologe Harald Welzer: "Was mir keinen Spaß macht, wäre, meine eigene Bauchrednerpuppe zu sein . . ." - © Luizia Puiu

Interview

"Wir dienen den Maschinen"55

  • Der Soziologe Harald Welzer über die Zumutungen digitalisierter Arbeits- und Lebenswelten und neue Abhängigkeiten.

"Wiener Zeitung": Stimmt es, dass Sie kein Smartphone haben? Harald Welzer: Natürlich. Meine Zeit ist mir zu schade, um mich mit Dingen zu befassen, die für mein Leben völlig uninteressant sind. Ich habe auch keine Social- Media-Accounts und bin stolz darauf, noch keinen einzigen "Shitstorm" mitbekommen zu haben... weiter




Burnout ist nicht nur eine "Modekrankheit der Besserverdienenden", wie dies manche Medien gerne verbreiten. - © Mango Productions/Corbis

Burnout

Feierabend war gestern9

  • Im Burnout -Syndrom artikuliert sich ein verbreitetes Unbehagen an den gesellschaftlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Wer heute im Frankfurter Bankenviertel Sozialforschung betreibt und Gespräche mit Finanzexperten führt, stößt immer häufiger auf Berichte wie die eines 50-jährigen Investmentbankers, der Folgendes aus seiner Berufsbiographie erzählt: "Nach sieben Jahren in der Zentrale war ich sehr müde und hatte Burnout. Da war ich so um die 40... weiter




Die Arbeit der Seilträger ist besonders gefährlich. - © Foto: Biach

Chittagong

Wo die Fahrt zu Ende geht17

  • An Bangladeschs Küste werden ausrangierte Ozeanriesen von verarmten Wanderarbeitern auseinandergenommen. Gefahren drohen dabei nicht nur den arbeitenden Menschen, sondern auch der Umwelt.

Kaum hat man das vom Smog tausender LKW, Taxis und Autorikschas vernebelte Zentrum der Millionenmetropole Chittagong im Süden Bangladeschs verlassen, fallen einem die dicht gedrängten Handelsbetriebe an der Hauptstraße Richtung Norden auf. Hunderte Händler bieten alles an... weiter





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