• 25. September 2018

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Schlagwortsuche

Irene Prugger, geboren 1959, lebt als Schriftstellerin und freie Journalistin in Mils bei Hall in Tirol.

Glossen

Redewendungs-
verdrehungen
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"Es passt wie die Faust aufs Auge", sagte der Verkäufer zu mir. "Ach, Sie finden, es passt nicht?", fragte ich ein wenig enttäuscht und stellte meine blaue Untertasse, für die ich eine andersfarbige Schale gesucht hatte, zur Seite. "Doch, eben, es passt sehr gut", antwortete er. "Aber Sie sagten damit doch eigentlich, dass es nicht passt... weiter




Der Punkt in der Malerei: Das Gemälde "La Seine à La Grande Jatte" von Georges Seurat, einem der wichtigsten Vertreter des Pointillismus.

Punkte

Punkt! .12

  • Am 15. September ist der Internationale Tag des Punktes - zu Recht, denn ohne Punkt geht es nicht.

Ein Punkt ist ein Garnichts. Also, mathematisch gesprochen zumindest. Die Definition lautet nämlich (laut dem Web-Lexikon Wikipedia, dem in naturwissenschaftlichen Dingen einige Kompetenz nachgerühmt wird): "Unter einem Punkt stellt man sich ein Objekt ohne jede Ausdehnung vor." Bitte ans Werk... weiter




Das Gehirn holt diverse Sprachen aus dem Speicher. - © Holger.Ellgaard - CC 3.0

Neurowissenschaft

Wie wir zwischen Sprachen wechseln1

  • An- und Abschalten von Sprachen fordert das Gehirn.

New York/Wien. Zwischen verschiedenen Sprachen zu wechseln, das funktioniert oft erstaunlich flüssig. Wissenschafter von der New York University haben nun in einer Studie herausgefunden, was dabei im Gehirn passiert. "Wir konnten zeigen, dass es geistige Anstrengung benötigt, um eine Sprache abzuschalten, sie also nicht mehr zu verwenden... weiter




Lehrbücher für Esperanto. - © afp/Janek Skarzynski

Leserbriefe

Leserforum1

Esperanto ist die beste globale Verkehrssprache Auf die bei der Globalisierung wichtige Frage, ob wir irgendwann eine Universalsprache sprechen werden, antwortet die Englisch-Professorin Barbara Seidlhofer (in der "Wiener Zeitung" vom 21. August, Anm.): "Dann lernen wir halt alle Chinesisch... weiter




Kinderbuch

Mit Sprache spielen

  • "Verrückte Lücken" aus dem Loewe Verlag: Wörter ausdenken - umblättern - absurde Geschichten erzählen.

Ist das jetzt noch ein Kinderbuch oder doch schon ein Lernbehelf? Egal, Spaß macht das Spielen mit der deutschen Sprache allemal. Denn ein paar findige Köpfe im Loewe Verlag haben ein eigentlich ganz simples Konzept nun in Bücher gegossen. "Verrückte Lücken" heißt die Reihe mit Urlaubs-, Schul- Grusel-und anderen Geschichten... weiter




Wittgenstein - © Arturo Espinosa / Eugenio Hansen - CC 4.0

Philosophie

Sprache verstehen7

  • Philosophie, die stets aktuell ist: Mit Ludwig Wittgenstein befasst sich ein Symposium in Kirchberg am Wechsel.

Wien/Kirchberg. Viele Unstimmigkeiten entstehen, wenn wir nicht wissen, wie wir klar sagen können, was wir meinen. Ludwig Wittgenstein könnte helfen. Der 1889 in Wien geborene Philosoph war Experte dafür, wie leicht beim Philosophieren etwas schiefgehen... weiter




Flüchtlinge nahe der bayerischen Grenze in Wegscheid (2015). Deutschland will Asylwerber künftig in "Transitzentren" abfertigen. - © APAweb, dpa, Armin Weigel

Asylpolitik

Die richtigen Worte finden

  • Transitzentrum oder Gefängnis: In der emotional hoch aufgeladenen Asyl-Debatte herrscht ein Kampf um begriffliche Deutungshoheit.

Berlin. "Geschlossene Massenlager" lehne er ab, twitterte der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) unlängst als Beitrag zum Streit über die Flüchtlingspolitik der großen Koalition. Das klang wie eine entschiedene Zurückweisung des Unions-Konzepts für den Umgang mit Flüchtlingen, bei denen an der Grenze festgestellt wird... weiter




Die von Bildungsminister Heinz Faßmann geplanten Deutschförderklassen haben Gegenwind.

Sprache

Hickhack um geplante Deutschklassen3

  • Kritik kommt aus unterschiedlichen Richtungen wegen Ablehnung von Trennung, Autonomieeinschränkung und Kostengründen.

Wien. Am Dienstag stellt Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) "Aktuelles" zu seinem Plan zur Einrichtung zur Deutschförderklassen vor. Nach Kritik während des Begutachtungsverfahrens dürfte es zu Änderungen kommen - im Anschluss die thematisch häufigsten Einwände gegen die Maßnahme... weiter




- © Nico Biron

Satire

"Bei mir haaßt Franz"2

  • Kabarettist Georg Biron über Herwig Seeböcks berühmte "Häfenelegie" und warum Mundl Sackbauer heute nicht mehr produziert würde.

Es war Mitte der 1960er Jahre, da ging ein 25-jähriger Kabarettist nach einem Heurigenbesuch in Wien-Grinzing noch mit einem Freund bei zwei Küchenmädchen eines Wirtshauses fensterln. Die Folgen wirken bis heute kulturell nach: Denn der Kabarettist war Herwig Seeböck (1939-2011)... weiter




Leserbriefe

Leserforum3

Das katholische Bürgertum hat die Nazis verachtet In der "Wiener Zeitung" vom 15. März berichtet Anton Pelinka, dass es in katholisch-konservativen Kreisen nicht selbstverständlich war, Gegner des Nationalsozialismus zu sein. Das Gegenteil ist richtig. Gerade im katholisch-bürgerlichen Milieu waren sehr entschiedene Gegner der Nationalsozialisten... weiter




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