• 19. September 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Moderne Bürobauten wie der Erste Campus prägen den Wiener Hauptbahnhof. - © Foto: apa/Herbert Pfarrhofer

Leserbriefe

Leserforum: Hauptbahnhof, Heldenplatz, Hochdeutsch

Architektonischer Größenwahn Das Gelände rund um den neuen Wiener Hauptbahnhof wird derzeit mit Hochhäusern regelrecht zugepflastert. Ganz Europa will immer mehr hoch hinaus. London ist da seit Jahren das negativste Beispiel dafür. Diese sogenannten "Stararchitekten" wollen sich nur Denkmäler aus Stahl, Glas und Marmor setzen... weiter




Leserbriefe

Kommentare1

Der Sprachgebrauch der Kölner Polizei Es kann den deutschen Grünen doch herzlich egal sein, wie die Polizei ihren Einsatzplan benennt. Hauptsache, die Kölner wurden vor solchen Übergriffen, wie es vor einem Jahr der Fall war, dank des rigorosen Polizeieinsatzes verschont... weiter




Ingrid Thurner ist Ethnologin, Publizistin, Lektorin und Mitglied der Initiative Teilnehmende Medienbeobachtung (www.univie.ac.at/tmb) am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien.

Gastkommentar

Über Menschen - eine Marginalie zur Sprachentwicklung

  • Bei Kriegen und Katastrophen strapaziert das Betroffenheitsgetue den Bedeutungsinhalt eines unschuldigen Wortes.

Niemandem mit halbwegs aufmerksamer Mediennutzung und halbwegs entwickeltem Sprachgefühl kann entgangen sein, dass in jüngster Zeit das Wort Mensch gehäuft in Kontexten auftaucht, in denen es linguistisch betrachtet nichts zu suchen hat, weil es präzisere Begriffe gäbe... weiter




Leserbriefe

Leserforum: Burka, Binnen-I3

Bedauern über die Burkadebatte Ich finde es bedauerlich, dass bei uns darüber diskutiert werden muss. Ich sehe Tschador, Nikab und Burka als menschenverachtend. Diese Zwangskleidung für Frauen entspricht mittelalterlichen Auslegungen kranker Männergehirne. Die Mehrheit der Muslime findet dies, täglich sichtbar, ebenso... weiter




Hilde Weiss ist Journalistin und Übersetzerin. Veröffentlichungen auch in mehreren deutschen Zeitungen.

Sprachschätze

Ein heikler Genuss6

  • Über die Art der Benennung lässt sich meist ganz gut auf die Einstellung zum Benannten schließen - eine etymologische Schwammerllese.

Das Wuchern, der Schwammcharakter und die Nähe zum Gift haben unsere Vorfahren offenbar misstrauisch gemacht: So bedeutet Bovist, ein Wort aus dem 15. Jahrhundert, "Fuchsfurz", von den mittelhochdeutschen Wörtern vohe für Füchsin (Fähe) und vist für Furz, auch Wolfsfurz genannt, da bei Berührung die Sporen geräuschvoll ausgeschleudert werden... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Offshore

Jenseits der Küste muss die Freiheit wohl grenzenlos sein6

  • Offshore-Finanzplätze, Offshore-Konten und Offshore-Briefkastenfirmen - aber auch außerhalb der Finanzwelt ist einiges offshore.

Beim Wort Offshore dachte ich als Jugendlicher an die englischen Piratensender, die von außerhalb der Drei-Meilen-Zone Popmusik ausstrahlten. Bei einem Sprachkurs in England lernte ich sie kennen: Das war damals für mich eine erfrischende neue Radiowelt... weiter




Hilde Weiss ist Journalistin und Übersetzerin. Veröffentlichungen auch in mehreren deutschen Zeitungen.

Sprachschätze

Durchschnitten wird es auch3

  • Steuern, schützen, stemmen, rivalisieren, laben - was hat das alles mit Feng-Shui und WCs gemeinsam?

Wasser ist eigentlich nicht leicht zu übersehen - außer in unserem Wortschatz: Schützen zum Beispiel, vom mittelhochdeutschen Wort schuz für Aufstauung des Wassers, Damm, Wehr, bedeutete ursprünglich, beeinflusst vom Schütten, Wasser stauen, aufdämmen, erhalten auch im Vorschützen. Auch stemmen bedeutete ursprünglich Wasser stauen... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Glosse

A wie Anton, B wie Berta, C wie Cäsar...16

  • Muss die Buchstabiertafel "entnazifiziert" werden? Unlängst schrieb eine Zeitung: "Wir buchstabieren brav nationalsozialistisch."

Sie ist im Österreichischen Wörterbuch abgedruckt, als Ö-Norm trägt sie die Bezeichnung A 1081: Die Buchstabiertabelle ist Teil der Ausbildung für kaufmännische Berufe, aber nicht nur Sekretärinnen sollten sie beherrschen, auch Richter, Rechtsanwälte und Ärzte; sie diktieren auf Band Texte mit Wörtern, die man buchstabieren muss... weiter




Hilde Weiss ist Journalistin und Übersetzerin. Veröffentlichungen auch in mehreren deutschen Zeitungen.

Sprachschätze

Jede Wette: Sie ist besser als Er15

  • Unser Wortschatz ist mitunter feministischer, als angenommen wird - ein kleiner etymologischer Streifzug zum Frauentag.

Respekt: Die Frau, "die Herrin", ein Wort aus dem 9. Jahrhundert (althochdeutsch frouwa), kommt vom germanischen Wort frawjon für Herr und der indoeuropäischen Wurzel per- für vorne, erster und ist folglich eng verwandt mit der First Lady, der Fürstin, "der Herrscherin" ("der Vordersten"), mit Fronleichnam... weiter




Das Handelsübereinkommen TTIP sorgt weiterhin für Protest und Bedenken. - © Foto: afp/Tobias Schwarz

Leserbriefe

Leserforum: TTIP, Rechte, Gender

Werden die Gegner von TTIP schwächer? Zum Abkommen TIPP gab es anfangs sehr viel Ablehnung. Aber inzwischen fanden viele Verhandlungsrunden statt und immer mehr Befürworter betonen, dass TIPP nichts Böses sei. So soll es einen eigenen Gerichtshof geben, der besser sein soll beziehungsweise zu besseren... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung