• 19. Januar 2019

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Schlagwortsuche

Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Glosse

A wie Anton, B wie Berta, C wie Cäsar...16

  • Muss die Buchstabiertafel "entnazifiziert" werden? Unlängst schrieb eine Zeitung: "Wir buchstabieren brav nationalsozialistisch."

Sie ist im Österreichischen Wörterbuch abgedruckt, als Ö-Norm trägt sie die Bezeichnung A 1081: Die Buchstabiertabelle ist Teil der Ausbildung für kaufmännische Berufe, aber nicht nur Sekretärinnen sollten sie beherrschen, auch Richter, Rechtsanwälte und Ärzte; sie diktieren auf Band Texte mit Wörtern, die man buchstabieren muss... weiter




Hilde Weiss ist Journalistin und Übersetzerin. Veröffentlichungen auch in mehreren deutschen Zeitungen.

Sprachschätze

Jede Wette: Sie ist besser als Er15

  • Unser Wortschatz ist mitunter feministischer, als angenommen wird - ein kleiner etymologischer Streifzug zum Frauentag.

Respekt: Die Frau, "die Herrin", ein Wort aus dem 9. Jahrhundert (althochdeutsch frouwa), kommt vom germanischen Wort frawjon für Herr und der indoeuropäischen Wurzel per- für vorne, erster und ist folglich eng verwandt mit der First Lady, der Fürstin, "der Herrscherin" ("der Vordersten"), mit Fronleichnam... weiter




Das Handelsübereinkommen TTIP sorgt weiterhin für Protest und Bedenken. - © Foto: afp/Tobias Schwarz

Leserbriefe

Leserforum: TTIP, Rechte, Gender

Werden die Gegner von TTIP schwächer? Zum Abkommen TIPP gab es anfangs sehr viel Ablehnung. Aber inzwischen fanden viele Verhandlungsrunden statt und immer mehr Befürworter betonen, dass TIPP nichts Böses sei. So soll es einen eigenen Gerichtshof geben, der besser sein soll beziehungsweise zu besseren... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

"Dominoeffekt der Verschärfungen" und viele "Druckpunkte"2

  • Die Innenministerin erklärt ihre Flüchtlingspolitik wie immer unbeholfen, aber mit einer gezielten Wortwahl.

Verzweifelte Flüchtlinge, die Zäune durchbrechen, und Polizisten, die mit Tränengas angreifen - an der griechisch-mazedonischen Grenze spielen sich dramatische Szenen ab. Vor zwei Wochen hat Johanna Mikl-Leitner in der deutschen TV-Talkshow "Hart aber fair" jene Flüchtlingspolitik erklärt, deren Folgen wir jetzt sehen... weiter




Hilde Weiss ist Journalistin und Übersetzerin. Veröffentlichungen auch in mehreren deutschen Zeitungen.

Sprachschätze

Verhüllter Genuss9

  • Dem heurigen Jahr der Hülsenfrüchte ist auch aus sprachlicher Sicht einiges abzugewinnen.

Altes Erbe: Die Hülse, "die Hülle", geht auf die indoeuropäische Wurzel kel- für verhüllen, verbergen, schützen zurück, eng verwandt mit dem Eukalyptus, "der gut verhüllt ist", und somit aus sprachlicher Sicht ebenfalls eine "Hülsenfrucht" (von den griechischen Wörtern eu für gut und kalýptein für bedecken, umhüllen)... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sprache

Köpfen oder köpfeln, das ist die Frage12

  • Die Fußballsprache unterliegt einem Wandel: Dialektwörter gehen verloren, Ausdrücke aus Deutschland kommen herein.

Der SK Rapid hat mich verführt. Der Rekordmeister ist schuld, dass ich mich in letzter Zeit mit der Fußballsprache befasst habe, und es hat Spaß gemacht. Eines Tages kam ein Anruf: Ob ich mir vorstellen könne, die Vereinswebsite ins Wienerische zu übersetzen... weiter




Leserbriefe

Leserforum: Sprache, Gendern, Deutsch

Zur Glosse von Robert Sedlaczek, 17. Februar Deutsche Sprache ohne Gendern Ihr Kampf für das Weiterbestehen unserer wunderbaren Sprache in einer unverblödeten Form macht mir Mut, und Ihre Artikel bestärken mich, nicht in Resignation zu verfallen. Ich habe (nicht hatte) einen Beruf ausgeübt, für den die Sprache Grundvoraussetzung war... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Glosse

Lei-Lei, Miau-Miau und Neu-Neu4

  • Die Narrenrufe der Faschingsgilden sind identitätsstiftend und dienen der Abgrenzung gegenüber den Nachbarn.

Der Faschingsdienstag ist überstanden, und damit auch die ORF-Sendung "Villacher Fasching", die Höhepunkte des Programms der Villacher Faschingsgilde. Lustiges und weniger Lustiges wird mit einem schallenden "Lei-Lei" jährlich auf das Fernsehpublikum losgelassen... weiter




Hilde Weiss ist Journalistin und Übersetzerin. Veröffentlichungen auch in mehreren deutschen Zeitungen.

Sprachschätze

Der Zweck ist das Ziel6

  • Vorstellungen und Annahmen sind meist viel vager und verschwommener, als man glaubt - nicht zuletzt in schwierigen Lebenslagen.

Nimmt man Wörter ernst, wird manches etwas deutlicher: Eine Sackgasse ist aus sprachlicher Sicht ganz anschaulich ein Sack (und hieß früher auch so). Das kann einen in Verlegenheit bringen, "in Verliegenheit" - ursprünglich (vom mittelhochdeutschen Verb verligen für verderben, durch Liegen Schaden nehmen) ein scheltender Ausdruck für Untätigkeit... weiter




Treffen zur "Hypo-Abbaueinheit Heta": Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (l.) und Finanzminister Hans Jörg Schelling. - © Foto: apa/Gert Eggenberger

Leserbriefe

Leserforum: Heta, Sprache, Laser3

Zum Artikel von Marina Delcheva, 29. Jänner Angebot an Heta-Gläubiger Das Land Kärnten macht momentan einen enorm schweren Gang durch. Sollte nämlich das Gläubigerangebot bis Ende März nicht angenommen werden muss Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser (SPÖ) vor die Presse treten und die Insolvenz Kärntens erklären... weiter




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