• 19. September 2018

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Schlagwortsuche

Robert Sedlaczek ist der Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Sein Buch "Wiener Wortgeschichten" wird am

Finanzkrise

Kummts zum Haarschneiden!4

  • Ein neuer Ausdruck geistert durch die Medien: Haircut.
  • Er verschleiert - das neue Buch von Hugo Portisch hingegen klärt auf.

Langes Haar war einmal Ausdruck eines nonkonformistischen Lebensstils, eines Protests gegenüber Staat und Gesellschaft. Diese Haltung fand ihren Höhepunkt in der Hippiebewegung. Wir erinnern uns an das Musical "Hair": "My hair like Jesus wore it! Hallelujah, I adore it... weiter




Sprache

Bramarbas bei Don Quichotte1

  • Angeben, aufschneiden, sich brüsten, prahlen, protzen, renommieren: Wörter halten für den, der sie zu lesen versteht, viele Erfahrungen bereit.

Die Möglichkeiten, sich selbst zu vergrößern, sind vielfältig. Die Sprache kennt sie alle, allerdings verrät sie oft erst auf den zweiten Blick, woran man ist. Das Protzen kommt vom Protz und dieser heißt, weil er sich aufbläst wie sie, nach der Kröte, die in manchen Mundarten Protz genannt wird... weiter




Robert Sedlaczek ist der Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Sein Buch "Wiener Wortgeschichten" wird am

Sprache

Eine Leiche - eine Nacht!2

  • Die in Wien lebende Oberösterreicherin Edith Kneifl ist wohl die bedeutendste Krimischriftstellerin unseres Landes.

Unlängst gab es auf 3sat einen Thementag mit dem Titel "Alles klar, Herr Kommissar?". Gespielt wurden 24 Stunden lang österreichische Kriminalfilme, darunter der großartige Streifen "Taxi für eine Leiche". Ich möchte hier festhalten, dass der Film auf einem Roman von Edith Kneifl basiert - die Schriftsteller kommen ja in der Welt des Films meist zu... weiter




Sprache

So weit das Auge reicht1

  • Beeindruckend, was man aus einem einzigen Wort machen kann: Besonders ins Auge fällt dieser augenscheinliche Reichtum beim Auge. Ein Augenschein.

Augen auf: Das Auge, "das sieht", vom germanischen Wort augon, geht auf eine indoeuropäische Wurzel für sehen zurück, eng verwandt mit dem Ereignis, "dem Eräugnis" (das man beäugt), in dem das althochdeutsche Wort irougen für zeigen, vor Augen stellen steckt... weiter




Robert Sedlaczek ist der Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Sein Buch "Wiener Wortgeschichten" wird am

Sprache

Eine Mass Bier in Maßen trinken!2

  • Genau genommen enthält diese Überschrift einen Rechtschreibfehler. Aber alle Bayern werden sich darüber freuen.

Vor kurzem habe ich ein "Seitenblicke"-Extra über das Münchner Oktoberfest gesehen. Da war natürlich oft von einer Mass Bier die Rede. Die Besucher der Wies’n trinken das Bier ja literweise. Die gstandenen Bayern, die interviewt wurden, haben das Wort mit einem kurzen, verdunkelten Vokal ausgesprochen, ein Vokal, der sich in Richtung o bewegt... weiter




Robert Sedlaczek ist der Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Sein Buch "Wiener Wortgeschichten" wird am

Sprache

Wenn ein Gurkenglas nicht aufgehen will5

  • Der Moderator Harald Schmidt gibt der Political Correctness gern einen Fußtritt - auch wenn es um die Grammatik geht.

Freunde oder Bekannte tragen mir häufig interessante Themen zu: "Was sagst du zur Floskel ,immer nicht? Gefällt dir das? Woher kommt das?" Susi hat mich am falschen Fuß erwischt: "Nie gehört. Wie ist das gemeint?" - "Im Sinn von ,nie. Man hört es dauernd im Fernsehen. Klingt das nicht furchtbar?" In Internetforen wird darüber seit langem diskutiert... weiter




Robert Sedlaczek ist der Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Sein Buch "Wiener Wortgeschichten" wird am

Sprache

Nichts als Ärger mit dem ß!7

  • Aber was kann der Buchstabe dafür? Schuld sind die Menschen. Und dass Schüler verwirrt sind, ist verständlich.

Seit der Rechtschreibreform gilt eine einfache Regel: Wir schreiben Fuß, aber Fass. Bei Fuß wird der Vokal lang ausgesprochen, daher ß. Bei Fass kurz, daher ss. Ich könnte nun mehrere Seiten über die Geschichte des scharfen S schreiben, aber das führt zu nichts. Ein Faktum ist, dass viele mit der s-Schreibung ihre liebe Not haben... weiter




Sprache

Ein "übler Bankert" macht Karriere1

  • Das Wort "nichtsdestotrotz" ist aus einem Scherz heraus gebildet worden. Es erfreut sich in den Medien einer steigenden Beliebtheit.

Unlängst erhalte ich einen Leserbrief von Christoph Baubin: "Wer die Sprache verkommen lässt, sorgt auch für einen Qualitätsverlust im Denken und im Verstehen." Deshalb kritisiert Baubin "den zunehmenden Gebrauch des völlig widersinnigen Wortes ,nichtsdestotrotz... weiter




Integration

Sprache als Schlüssel zur Integration - und als Mittel zur Ausgrenzung

"Deutsch ist der Schlüssel zur Integration." Dieser Satz wird nicht nur im Integrationsstaatssekretariat gebetsmühlenartig wiederholt. Das Mantra hat sicherlich seine Berechtigung; allerdings lässt sich auch über die Art und Weise, wie darüber debattiert wird, trefflich streiten... weiter




Sprachkritik

Sherlock Holmes wird Wirtschaftsprüfer4

  • Ein neues Modewort geistert durch die Medien: forensisch. Es bedeutet alles und nichts.
  • Eine etymologische Spurensuche.

Am Sonntag konnten wir in den Zeitungen lesen, wie ÖIAG-Chef Markus Beyrer den Telekom-Skandal aufklären will. Im Rahmen einer Ausschreibung soll ein internationaler Wirtschaftsprüfer "mit forensischem Know-how" gesucht werden; dieser soll Teile der Geschäftsgebarung durchleuchten. So weit, so gut. Was macht er da... weiter




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