• 19. November 2018

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Schlagwortsuche

Integration

Sprache als Schlüssel zur Integration - und als Mittel zur Ausgrenzung

"Deutsch ist der Schlüssel zur Integration." Dieser Satz wird nicht nur im Integrationsstaatssekretariat gebetsmühlenartig wiederholt. Das Mantra hat sicherlich seine Berechtigung; allerdings lässt sich auch über die Art und Weise, wie darüber debattiert wird, trefflich streiten... weiter




Sprachkritik

Sherlock Holmes wird Wirtschaftsprüfer4

  • Ein neues Modewort geistert durch die Medien: forensisch. Es bedeutet alles und nichts.
  • Eine etymologische Spurensuche.

Am Sonntag konnten wir in den Zeitungen lesen, wie ÖIAG-Chef Markus Beyrer den Telekom-Skandal aufklären will. Im Rahmen einer Ausschreibung soll ein internationaler Wirtschaftsprüfer "mit forensischem Know-how" gesucht werden; dieser soll Teile der Geschäftsgebarung durchleuchten. So weit, so gut. Was macht er da... weiter




Sprache

Hans im Glückstopf3

  • Mitunter sprechen wir in Rätseln: Wieso bekommen Wale Nüsse, Böcke Bier und Katzen Tische? Und warum bekommt ausgerechnet Jack immer den ganzen Pot?

Viel in unserem Wortschatz ist keineswegs so, wie es auf den ersten Blick scheint. So steckt im Spanferkel kein Span, sondern das mittelhochdeutsche Wort spen für Zitze, von der das Spanferkel, "das Säugeferkel", noch abhängig ist. Und ein Bückling macht keinen Bückling, weil er ein "Bockling" ist: Er heißt, früher auch Bockshering genannt... weiter




Sprache

Die heile Sprachwelt des Karl Hirschbold4

  • Sprachliche Spitzfindigkeiten, die zum Verständnis nicht unbedingt notwendig sind, geraten bedauerlicherweise allmählich in Vergessenheit.

Hin und wieder nehme ich die Bücher des Sprachpolizisten Karl Hirschbold zur Hand. Er hat in der Nachkriegszeit "richtiges Deutsch" gepredigt, auch in Zeitungsbeiträgen und besonders breitenwirksam im Radio: "Achtung, Sprachpolizei . . ." Seither ist mehr als ein halbes Jahrhundert vergangen... weiter




Sprache

Per Du und doch per Sie2

  • Wer mit den Tücken der deutschen Grammatik nicht auf Du und Du ist, wählt mit den Sie-Formen die einfachere Variante.

Bei einem Kurzurlaub in Ungarn haben meine Frau und ich eine Ungarin namens Marta kennengelernt. Sie hat uns die Sehenswürdigkeiten ihrer Heimatstadt gezeigt, abends kredenzte sie uns hervorragende Wildgerichte. Wir plauderten stundenlang über dies und das, während uns ihr Mann selbst gebrannte Schnäpse servierte... weiter




Sprache

Heimat großer Töchter, Söhne!4

  • Keinem richtigen Mann wird ein Stein aus der Krone fallen, wenn in der Bundeshymne auch die Töchter vorkommen.

Letzte Woche müssen einige Nationalratsabgeordnete der ÖVP wohl das Hirn ausgeschaltet haben. Sonst wären sie nicht auf die Idee gekommen, durch Filibuster zu verhindern, dass Maria Rauch-Kallat in ihrer Abschiedsrede für eine Änderung des Textes der Bundeshymne eintritt. Ja, Filibuster, so heißt das... weiter




Sprache

Ludwig, Louis, Luigi, Lou und Lewis

  • Ob Mode oder Tradition, nach der Bedeutung wird bei der Wahl des Vornamens selten gefragt. Was zählt, sind Wohlklang, Prestige und Vorbilder, besonders berühmte.

Kevin, "der Schöne", geht auf das gälische Adjektiv caomh für hübsch, anmutig zurück. Simon und Simone sind ihren Namen nach "die Plattnasen", vom griechischen Adjektiv simós für stumpf, plattnasig. Paul und Paula sind "die Kleinen" (lateinisch paulus, klein, gering, wenig)... weiter




Sprache

Babenberger, nicht Habsburger2

  • Irrtümer sind dazu da, um korrigiert zu werden.
  • Eine wichtige Eigenheit des Wienerischen ist etwas älter, als ich geglaubt habe.

Unlängst habe ich an dieser Stelle von meinem Freund Bernhard aus dem Aargau berichtet. Er macht sich so seine Gedanken über die Rolle der Dialekte in der Schweiz und in Österreich. Die Unterschiede könnten ja gravierender nicht sein. "Als in der Schweiz geborener Österreicher verstehe ich das Wienerische perfekt, habe aber nie so geredet... weiter




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