• 18. Februar 2019

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Martin Fayulu will nicht aufgeben. - © apa/afp/Tony KarumbaInterview

Kongo-Wahlen

"Das ist alles eine Maskerade"5

  • Martin Fayulu ist überzeugt, dass ihm bei der Präsidentenwahl im Kongo der Sieg geraubt wurde.

Kinshasa. Die Wahlen im Kongo waren hoch umstritten. Bei den Parlaments- und Provinzwahlen holte sich die Regierungspartei "Gemeinsame Front für den Kongo" (FCC) laut Wahlkommission die meisten Sitze. Das wird schwer angezweifelt - ebenso wie das Ergebnis der Präsidentenwahl... weiter




Kongos künftiger Staatschef Tshisekedi. - © REUTERS

Kongo

Präsident mit 20 Prozent2

  • Das Verfassungsgericht im Kongo segnet den Wahlsieg von Felix Tshisekedi ab.
  • Gewonnen hat die Wahl aber offenbar ein anderer - doch dieser steht auf verlorenem Posten.

Kinshasa/Wien. Wenn es stimmt, was kongolesische Medien kolportieren, dann ist es von großer Symbolik: Demnach wird im Kongo der scheidende Staatschef Josef Kabila weiterhin im Präsidentenpalast wohnen, während der neue Präsident Felix Tshisekedi mit der Residenz des Premierministers vorliebnehmen muss... weiter




Félix Tshisekedis Wahlsieg dürfte in Absprache mit Joseph Kabila entstanden sein. - © REUTERS

Demokratische Republik Kongo

Tshisekedi wurde als Präsident ausgerufen1

  • Analysen zeige deutliche Hinweise auf Wahlbetrug.

Glaubhaften Vorwürfen des Wahlbetrugs zum Trotz hat das Verfassungsgericht in der Demokratischen Republik Kongo Beschwerden der Opposition gegen das amtliche Ergebnis der Präsidentenwahl zurückgewiesen. Der Kandidat Félix Tshisekedi habe die Präsidentenwahl rechtskräftig gewonnen, erklärte das Verfassungsgericht in Kinshasa am Sonntag in der Früh... weiter




Protest der Anhänger von Fayulu. - © AFP

Afrika

Im Kongo deutet alles auf Wahlbetrug4

  • Im Kongo verdichten sich die Indizien, dass dem Oppositionskandidaten der Sieg geraubt wurde.

Kinshasa/Wien. Es ist eine Intrige, die sich Drehbuchautoren nicht besser ausdenken hätten können: Ein Präsident will nicht von der Macht lassen, kann allerdings wegen der Verfassung und des internationalen Drucks nicht mehr zu der Wahl antreten. Er schickt einen Strohmann ins Rennen... weiter




Kongo

Rohstoffe und zweifelhafte Wahlen3

  • Der Kongo hat eine wechselvolle Geschichte. Und die Familie von Wahlsieger Tshisekedi hat dabei oft eine große Rolle gespielt.

Kinshasa/Wien. (klh) Es ist ein wenig eine Ironie der Geschichte: Etienne Tshisekedi war vielen Diplomaten zufolge der wahre Sieger der Präsidentenwahl im Kongo 2011. Doch zum Präsidenten wurde Amtsinhaber Joseph Kabila erklärt. 2017 ist Etienne Tshisekedi gestorben... weiter




Anhänger von Tshisekedi. - © reuters/Baz Ratner

Kongo

Der Plan B von Kongos Machthabern6

  • Oppositionskandidat Felix Tshisekedi hat überraschend ein die Wahl gewonnen, offenbar ein abgekartetes Spiel.

Kinshasa. Es ist eine Überraschung: Mit mehrtägiger Verspätung verkündete nun die Wahlkommission (Ceni) die Ergebnisse in der Demokratischen Republik Kongo und erklärte dabei den Oppositionskandidaten Felix Tshisekedi von der Partei UDPS (Union für Demokratie und Sozialen Fortschritt) zum zukünftigen Präsidenten des Landes. Bereits am 18... weiter




Kongo

Krawalle nach Wahlverschiebung

  • Der Urnengang ist seit mehr als zwei Jahren überfällig, Demonstranten attackieren unter anderem Ebola-Zentren.

Kinshasa. (apa/reu/afp) Sicherheitskräfte im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind am Donnerstag mit scharfer Munition und Tränengas gegen Demonstranten vorgegangen. Die Proteste richten sich gegen die Verschiebung der seit mehr als zwei Jahren überfälligen Präsidentenwahl in vier Wahlbezirken... weiter




Der russische Außenminister Sergei Lavrov (r.) und sein Amtskollege aus dem Kongo, Leonard She Okitundu, bei einem Treffen in Moskau, Russland. - © APAweb, AFP, Kirill KUDRYAVTSEV

China

Der Westen verliert an Einfluss in Afrika - das freut China und Russland9

  • Peking will in den nächsten Jahren 60 Milliarden Dollar investieren. In erster Linie geht es um den Zugang zu Rohstoffen.

Kinshasa. Die Straße vor der US-Botschaft in Kongos Hauptstadt Kinshasa ist mit Betonpfeilern blockiert. Die Türen blieben fast eine Woche lang verschlossen. Die Mitarbeiter mussten von zu Hause aus Dienst schieben. Der Grund: Eine Terrorwarnung, die zwar niemand präzisieren will, die laut verschiedenen Quellen aber "ernst zu nehmen" sei... weiter




Chrispin Mvano (l.) besucht auch die entlegensten Dörfer. - © S. Schlindwein

Kongo

Die Hoffnung stirbt zuletzt3

  • Ein Journalist kandidiert bei der Wahl im umkämpften Osten - mit wenig Geld und viel Idealismus.

Goma. Erschöpft lässt sich Chrispin Mvano ins Gras fallen. Schweiß rinnt ihm von der Stirn. Der 40-jährige Kongolese japst nach Atem: "Dieses Bergsteigen - das stresst mich richtig." Die Luft hoch oben in den Bergen ist dünn, die Wege steil und holprig - kein einfaches Terrain für Wahlkampf, gibt er zu... weiter




Afrika

Der Kongo wird seine Gespenster nicht los

  • Die Wahl in dem afrikanischen Land wird von Intrigen, Gewalt und Korruption überschattet.

Kinshasa/Wien. (klh) Die Wahlen im Kongo finden am 23. Dezember statt. Ob sie den Bürgern als Weihnachtsgeschenk auch eine neue Form der Politik bringt, ist aber mehr als fraglich. Im Vorfeld jedenfalls zeigen sich wieder die Phänomene, die das rohstoffreiche... weiter




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