• 23. September 2018

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Schlagwortsuche

- © Reinhard Maximilian Werner

Theaterkritik

Teufelskerl allein zu Haus6

  • Nicholas Ofczarek marschiert durch Klaus Manns "Mephisto", die Burg-Aufführung erstarrt in Pose und Behauptung.

Nachtschwarze Bühne. Ein schmaler Streifen Licht fällt auf einen Mann in weißem Anzug. Er setzt sich an den Bühnenrand und spannt ein Blatt Papier in die Schreibmaschine, tippt, die Buchstaben leuchten im Bühnenhintergrund auf: "M e p h i s t o". Beim letzten Buchstaben, der auf das Papier schlägt... weiter




Nicholas Ofczarek als "Mephisto" Hendrik Höfgen. - © Reinhard Werner

Interview

"Alle schreien nach Veränderung"21

  • Burg-Schauspieler Nicholas Ofczarek über Klaus Manns "Mephisto", den Rechtsruck und was er in der Politik vermisst.

Klaus Manns Schlüsselroman "Mephisto", über den Schauspieler Gustaf Gründgens und dessen Aufstieg im Dritten Reich, eröffnet am 11. September die Spielzeit am Burgtheater. Nicholas Ofczarek verkörpert die Titelrolle. "Wiener Zeitung": Wie haben Sie sich die an Gründgens angelehnte Figur des Opportunisten Hendrik Höfgen angeeignet... weiter




Nicholas Ofczarek wirkte am Drehbuch von "Zauberer" mit. - © Superfilm

Max Ophüls Preis

Der schmale Grat zwischen den Abgründen14

  • Das Filmfestival "Max Ophüls Preis" in Saarbrücken zeigt auch heuer etliche österreichische Beiträge.

Saarbrücken.Das Publikum ist elektrisiert. Die Filmemacher auch. Die Stimmung muss sofort online geteilt werden. So läuft filmische Nachwuchsarbeit und Selbstpromotion im Zeitalter von Smartphone und Social Media. Gleich geblieben ist das, was man in Saarbrücken das Filmfestival "Max Ophüls Preis" nennt: Eine Plattform für den deutschsprachigen... weiter




- © Katharina Sartena

Interview

"Auch Schauspieler werden kaputt"25

  • Nicholas Ofczarek und Tamara Metelka sind Ehepartner und Kollegen. Am Semmering lesen sie jetzt Thomas Bernhard.

Er ist eines der bekanntesten Gesichter der heimischen Bühnen-welt, sie seine kongeniale Partnerin am anderen Ende des Spektrums schauspielerischer Kunst: Nicholas Ofczarek, fixer Bestandteil des Burgtheaters, und Tamara Metelka, seit 2014 am Max-Reinhardt-Seminar als Institutsleiterin für Schauspiel und Schauspielregie tätig... weiter




Nachlese 2016

Zähes Ende5

  • Nicholas Ofczarek und Michael Maertens suhlen sich bei Becketts "Endspiel" in ihrem Talent.

Das Warten haben sie längst hinter sich. Auf die alles vernichtende Katastrophe etwa, auf einen Godot oder gar Gott — "Der Lump existiert nicht." — "Noch nicht." Nicht einmal auf das Ende warten die vier Figuren noch, es ist bereits da. Doch es erweist sich als zäh, dieses Ende, will zu keinem Ende kommen... weiter




Grundverschieden, deshalb passen sie zusammen: Nicholas Ofczarek (l.) und Michael Maertens in "Endspiel". - © Salzburger Festspiele/Bernd UhligInterview

Salzburger Festspiele

"Sicherheit ist Illusion"5

  • Nicholas Ofczarek und Michael Maertens über Becketts "Vielleicht" und nicht vorhandene Genregrenzen.

Salzburg. Sie gelten als das Schauspieler-Traumgespann: Nicholas Ofczarek und Michael Maertens sind nicht nur brillante Schauspieler, auch ihr Zusammenspiel ist brillant. Was sie zu außerordentlichen Publikumslieblingen des Burgtheaters macht, zuletzt gemeinsam in der "Die Affäre Rue de Lourcine" von Eugene Labiche zu sehen... weiter




Zu wenig Entgiftung: Michael Maertens (l.) und Nicholas Ofczarek im Orientierungstaumel. - © apa/Schlager

Burgtheater

Abgrund in Gedächtnislücken

  • "Die Affäre Rue de Lorcine" im Burgtheater: der Restalkohol und seine Gefahren für die bürgerliche Moral.

Derangiert ist ein Hilfsausdruck. Monsieur Lenglumé ist ein Cartoon der Jämmerlichkeit, als er aus seinem Schlafzimmer wankt. Dabei weiß er da noch gar nicht, dass alles noch schlimmer wird. Dass er womöglich eventuell unversehens ein Kapitalverbrechen begangen hat... weiter




Theaterkritik

Eins, zwei, drei, vier, Nestroy!!

Dass es nicht die ganz feine Klinge werden wird, das macht Matthias Hartmanns Inszenierung von "Lumpazivagabundus" schon in den ersten Sekunden klar: Da wird in wildem Lichtgeflimmer "1, 2, 3, 4 - Nestroy!" geschrien, begleitet von death-metallischen Klängen bis kurz vor der Schmerzgrenze... weiter




"Ich bin und will kein gefälliger Schauspieler sein. Ich spiele meistens seltsame Figuren, oft nicht die sympathischsten." - © Foto: Robert Newald

Theater

Nicholas Ofczarek17

  • Schauspieler Nicholas Ofczarek über Todesängste, glatt gebügelte Wirklichkeiten, das Wilde und nur schwer Erklärbare seines Berufs - und über Molnárs "Liliom", welche Rolle er im Burgtheater spielt.

"Wiener Zeitung": Die Hauptfigur in Ferenc Molnárs Stück "Liliom", in dessen Premiere Sie im Burgtheater in der Hauptrolle zu sehen sein werden, ist bekanntlich ein Hutschenschleuderer und Karussell-Ausrufer. Wann waren Sie zuletzt im Prater? Nicholas Ofczarek: Das muss ein, zwei Jahre her sein, gemeinsam mit meiner Tochter. Für mich ist das nichts... weiter




Salzburger Festspiele

Stückls Jedermann

Salzburg. (apa/weg) Für Christian Stückl heißt es nun Abschied nehmen: Seine "Jedermann" Inszenierung wird heuer zum elften und letzten Mal im Zuge der Salzburger Festspiele zu sehen sein. Jedermann soll am Leben bleiben Für den neuen Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf war Stückls Jedermann der beste Jedermann überhaupt... weiter




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