• 16. November 2018

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Schlagwortsuche

Schnelle Worte auf der Stiege: Roman Schmelzer (Hjalmar) und Gerti Drassl (Gina). - © Astrid Knie

Theaterkritik

Not auf 16 Treppenstufen9

  • "Die Wildente" von Henrik Ibsen, kurz gefasst in der Josefstadt.

Die beste Nachricht vorweg: Die Josefstadt wagt sich aus der Salonkonversationskonvention heraus. Und das bei Ibsen, der dem Wort gerne reichlich Auslauf ließ in bürgerliche Großstuben mit schwerem Mobiliar. Auch das 1885 uraufgeführte Schauspiel "Wildente" beginnt redselig zwischen Arbeitszimmer und Speisesaal... weiter




Theater

Heribert Sasse ist tot1

  • Der Regisseur, Theaterleiter und Schauspieler starb unerwartet im Alter von 71 Jahren.

Wien. Wien. Erst vor wenigen Tagen wurde Heribert Sasse im Theater in der Josefstadt für seine Rolle des Patriarchen Joachim von Essenbeck in der Premiere von "Die Verdammten" gefeiert. Am Samstag verstarb der renommierte Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter im Alter von 71 Jahren völlig überraschend in seinem Haus in Hinterstoder in... weiter




Mehrpersonenzelle in der Justizanstalt Josefstadt. - © apa/ Helmut Fohringer

Strafvollzug

Der Zuhörer in der Zelle6

  • Im Rahmen des Listener-Projekts werden suizidgefährdete Häftlinge von speziell ausgebildeten Insassen betreut.

Wien. Wie es jenem 23-jährigen Polizisten geht, der gestanden hat, seine 25-jährige Freundin erschossen und seinen 21 Monate alten Sohn erwürgt zu haben, ist schwer vorstellbar. Er befindet sich zurzeit in U-Haft in der Justizanstalt Josefstadt, wo man ihn als akut suizidgefährdet eingestuft hat... weiter




Michael Dangl (l.) als Hans Karl Bühl und Matthias Franz Stein als Stani. - © Erich Reismann

Theater-Kritik

Männerseele im Umbruch5

  • "Der Schwierige" von Hofmannsthal mit Michael Dangl in der Josefstadt.

Sind wir es noch oder sind wir es nicht mehr? Mit Hofmannsthals Lustspiel "Der Schwierige", halb k.u.k. Milieukonservat, halb Analyse einer frontbeschädigten Männerseele, pflegt das Theater in der Josefstadt seine Legitimität zu überprüfen. Seit Max Reinhardts Eröffnungspremiere 1924 wuchsen hochherrschaftliche Karis, Stanis, Helenen... weiter




Spielplan

Alte Meister, neue Stücke3

  • Theater in der Josefstadt zeigt in der Saison 2016/17 fünf Uraufführungen.

Wien. Mit einer Entdeckung eröffnet das Theater in der Josefstadt die kommende Spielzeit: Auf geradezu abenteuerliche Weise tauchte bei einer Auktion ein bislang unbekanntes Stück von Ödön von Horváth auf. Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger wird das Drama mit dem Titel "Niemand" am 1... weiter




Die Strecke des 13A führt an vielen Schulen vorbei, besonders in der Strozzi-, Piaristen- und Zeltgasse. - © Wiener Linien

Wiener Linien

Tempo 30 für den 13A?3

  • Bezirksvorsteherin und Eltern der Josefstadt wollen Autobus vor Schulen bremsen. Die Wiener Linien sind dagegen.

Wien. Mit mehreren zehntausend Fahrgästen täglich ist der 13A, der die Alser Straße mit dem Hauptbahnhof verbindet, Wiens am stärksten befahrene Buslinie. Seit April 2015 verkehren auf der Strecke Gelenkbusse, die deutlich größer sind als die bisherigen Modelle. Sie bieten zu Stoßzeiten 2340 statt 1500 Fahrgästen Platz... weiter




Das Haus in der Strozzigasse 39 stammt aus dem Jahr 1772 und zählt zu den vielen theresianischen Bauten im 8. Bezirk. - © Alexandra Laubner

Strozzigasse

Die Rettung vor dem Verfall16

  • Die Eigentümerin ließ die Förderung aus dem Altstadterhaltungsfonds verfallen - das Haus darf aber nicht abgerissen werden.

Wien. Nach dem negativen Abbruchbescheid des 1772 erbauten Hauses in der Josefstädter Strozzigasse 39 kommt Bewegung in die Sache. Die Eigentümerin hat ein Architekturbüro beauftragt. Das gibt auch den Anrainern Hoffnung, die Unterschriften für die Restaurierung des Hauses sammeln... weiter




Aufspaltung des Ich: Wolfgang Michael, Udo Samel, Martin Zauner als Franz-Josef Murau. - © Sepp Gallauer

Theater

Vier Stimmen für ein Potpourri5

  • Die Adaption von Thomas Bernhards Roman "Auslöschung" auf der Josefstädter Bühne.

Einerseits ist es als literaturschänderischer Unfug und banale Tantiemenschinderei zu brandmarken, wenn die Josefstadt den 650 Buchseiten starken Monolog "Auslöschung" auf 50 Seiten Sprechtext kürzen und von vier Schauspielern mimisch-gestisch aufgepäppelt aufsagen lässt... weiter




Wir unterbrechen unseren Selbstmord für eine gesellige Punschrunde: das Ensemble von "Totes Gebirge". - © Astrid Knie

Theaterkritik

Gipfel der Versteinerung

  • Kurzweilig-nachdenklich: Uraufführung von Thomas Arzts "Totes Gebirge" in der Josefstadt.

"Ist heute Fasching? - "Nein, heute ist Weltuntergang." - "Schon wieder?" Das ist einer der wunderbar trockenen Dialoge in Thomas Arzts "Totes Gebirge". Der Satz benennt schon die zwei Pole, zwischen denen das Stück, das am Donnerstag im Theater in der Josefstadt uraufgeführt wurde, pendelt. Ausgelassener Irrsinn versus totale Aufgabe... weiter




Sex als Rache ist die Mission von Madame Vatelin (Pauline Knof) und Madame Pontagnac (Silvia Meisterle). - © Erich Reismann

Theater

Im zugeknöpften Swingerclub2

  • Feydeaus "Der Gockel" im Theater in der Josefstadt: lustvolles Spiel, eindimensionale Regie.

"Auf jede schöne Frau kommt ein Mann, der es leid ist, sie zu nageln." Dieses Zitat von Hollywood-Enfant-Terrible Charlie Sheen in der Serie "Two and a half men" lässt vermuten, dass auch er seinen Georges Feydeau gelesen hat. In einer Szene des Stücks "Der Gockel", die das manische Partnerwechsel-Karussell drastisch auf den Punkt bringt... weiter




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