• 21. November 2018

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Schlagwortsuche

Er zählt seinem Tod entgegen: Alexander Pschill in Peter Turrinis Monodram "Endlich Schluß" im Theater in der Josefstadt. - © APA/HERBERT PFARRHOFER

Langenfass

Tödliche Lebensbilanz3

Ein Mann im schwarzen Anzug inspiziert im Halbdunkel einen vergammelten Raum mit kahlen Wänden. Durch ein riesiges Fenster dringt grelles Sonnenlicht herein und erzeugt bizarre Schattenwirkungen. Der Mann hantiert spielerisch mit einer Pistole, zündet sich eine Zigarette an und sagt schließlich: "Ich zähle jetzt bis tausend und bringe mich dann um... weiter




Schuldhafte Verstrickungen: Familienaufstellung mit (v.l.n.r.) Michael Dangl, Ulli Maier, Markus Gertken, Helmuth Lohner. - © Foto: apa/M. Schell

Ulli Maier

Aus der Kurve fliegen

  • Ulli Maier über Suchtverhalten, Bewegungsfreiheit und Nachtzüge.

Eugene O’Neill zählt zu den Chronisten der dunkelschwarzen Aspekte des Daseins. Akribisch legte der US-Dramatiker irischer Abstammung die Abgründe seiner Protagonisten offen; verdrängte Schuld, sinnlose Kämpfe, verzweifelte Verstrickungen gehörten dabei zu seinen Spezialgebieten... weiter




Die Katastrophe im Blick: Andrea Jonasson und Helmuth Lohner. - © erichreismannphotography

Ibsen

Im Angesicht des Abgrunds

Die Bühne der Josefstadt ist leer, düstere Stimmung. Ein Mann trifft letzte Vorkehrungen für einen lang ersehnten Besuch. Der Gastgeber zerrauft sein schlohweißes Haar, der Hemdkragen lässt sich nicht schließen, die Krawatte baumelt nachlässig um den Hals, das Jackett schlottert... weiter




Garage vor dem Amtshaus am Schlesingerplatz im 8.Bezirk. Mayr - © Mayr

Garage

Garagenschließung droht2

  • Nach Pleite am Schlesingerplatz stehen höhere Tarife für Kunden im Raum.

Wien. Vom Prestigeprojekt zum Sanierungsfall, dem im schlimmsten Fall die Schließung droht: Die Garage am Schlesingerplatz in bester Josefstädter Lage hat einen für viele überraschenden Abstieg hingelegt, dessen letztes Kapitel allerdings noch nicht geschrieben ist... weiter




Der Tod auf der Bühne hat für Andrea Jonasson seinen Reizverloren. In der Josefstadt spielt sie die Elle Rentheim. - © Theater in der Josefstadt

Jonasson

Wenn die Fantasie Flügel verleiht3

  • Die große Sehnsucht heißt Burgtheater und bleibt voraussichtlich unerfüllt.

Wien. Erster Akt: Egoismus. Es ist purer Egoismus, der diese Familie zerstört. Vor dem Gemeinsamen steht immer zuerst die eigene Person. "Es ist im Grunde ein Stück über drei Ego-isten, von denen keiner auch nur einen Schritt auf den anderen zu macht", erzählt Andrea Jonasson im Gespräch mit der "Wiener Zeitung"... weiter




Fräulein und Strizzi: Marianne (Alma Hasun) und Alfred (Florian Teichtmeister).

Geschichten aus dem Wiener Wald

Monströse Kleinbürger

Für Ödön von Horváths "Geschichten aus dem Wiener Wald" ist Wien derzeit kein besonders guter Boden. Nach Stefan Bachmanns problematischer Akademietheater-Inszenierung im April 2010 holte nun Herbert Föttinger an der Josefstadt zum ambitionierten Gegenschlag aus. Doch auch seine Interpretation ist reichlich problematisch... weiter




Aberwitzige Katastrophenkomik: Sona MacDonald (r.) als Lucette und Andre Pohl als Monsieur de Chenneviette. - © APA/HERBERT NEUBAUER

Theater

Mit Mätzchen ins Happyend

Der gewitzte Bonvivant Fernand hat ein Problem. Wie soll er es der ahnungslosen Geliebten nach einer leidenschaftlichen Nacht klarmachen, dass er sich am Abend mit einer anderen verloben wird? Ein geradezu aussichtsloses Unterfangen, denn die Chanson-Sängerin Lucette behauptet sich auch in den aberwitzigsten Momenten als "Ein Klotz am Bein"... weiter




Strindberg’sche Ehehölle: Sandra Cervik und Michael Abendroth (r.) mit Vetter Joachim Nimtz.

Josefstadt

Auf der Probebühne des Lebenstheaters

Ganz vorne an der Rampe ein weißes Designersofa. Eine Schauspielerin (Sandra Cervik) tritt vor den Vorhang, erinnert das Publikum ans Ausschalten der Handys, erzählt von ihrer problematischen Ehe und sagt aufatmend: "Ich hab ihn weggeschickt." Allerdings nicht für lange... weiter




Ferenc (Alexander Pschill) und Alva (Hilde Dalik) im gemeinsamen Flirtrevier. - © Copyright: Gernot Singer, gernot.singer@gmx.net / Photographer: Gernot Singer, +43

Theater

"Ich will dir etwas sagen"1

Es gibt Phrasen in Beziehungsgesprächen, nach denen meist nicht wirklich Erbauliches folgt. "Ich will dir etwas sagen" ist so eine davon. Oder auch "Wir müssen reden!" Igor Bauersima stellt seiner Interpretation von Arthur Schnitzlers Traumnovelle, die Donnerstag im Theater in der Josefstadt Uraufführung hatte... weiter




Eine großartige Erni Mangold (2. v. l.) verkauft als grantig-schlauer Geist Lumpazivagabundus demGesellentrio (Florian Teichmeister als Zwirn, Rafael Schuchter als Leim und Martin Zauner alsKniriem, 3-5 v. l.) das Los mit dem gezinkten Numero 7359, das den Haupttreffer macht. - © APA/ROLAND SCHLAGER

Josefstadt

Hier rockt das Lotterleben

Alle wollen sie heiraten! Feentochter Brillantine ihren Hilaris, der Tischler Leim die Hobelmann’sche Peppi und das stürzt nicht nur die drei Handwerksgesellen im Lumpazivagabundus ins erwartbare Chaos. Nestroys Stück rund um das Glück, das die Menschen mit Füßen treten und das sich dann dafür mit festen Tritten in den Allerwertesten... weiter




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