• 20. November 2018

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Schlagwortsuche

Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch". Alle Beiträge dieser Rubrik unter:www.wienerzeitung.at/sedlaczek

Sedlaczek am Mittwoch

Aus alt mach neu!

  • Ist es nur eine Worthülse oder ein ausdrucksstarkes neues Wort? Jedenfalls ist der Satz immer öfter zu hören: "Es braucht ein neues Narrativ!"

Die EU sei zwar "ökonomisch ein gewaltiger Fels", auf Dauer werde aber der Binnenmarkt nicht genügen, sagte Bundespräsident Alexander Van der Bellen im Mai dieses Jahres. "Wir brauchen hier ein neues Narrativ, eine neue Erzählung über den Sinn der Union... weiter




Martina Madner ist Redakteurin im "Österreich"-Ressort. - © Thomas Seifert

Glosse

Echt jetzt?9

Mit den Worten "Aber jetzt" startete Peter Pilz sein Statement bei der Pressekonferenz zur Umbenennung der von ihm gegründeten Liste auf den Namen "Jetzt". Er beweist damit auch gleich, dass man das Wörtchen einfach und häufig in den Sprachgebrauch einfließen lassen kann... weiter




Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien. Foto: Daniel Novotny

Feuilleton

Die neue Art, Gesellschaft zu verstehen16

  • Andreas Reckwitz: Gegen die alten Kategorien im Kopf.

Politisches Feuilleton - das ist jenes Genre, dem sich diese Kolumne verschrieben hat. Politisches Feuilleton bedeutet meist, aktuelle Geschehnisse zu interpretieren. Mit Hilfe von Theorien und Überlegungen versuchen, gegenwärtige Entwicklungen zu lesen, zu verstehen... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch". Alle Beiträge dieser Rubrik unter:www.wienerzeitung.at/sedlaczek

Sedlaczek am Mittwoch

Versunkene Wortschätze18

  • Wer vom Aussterben bedrohte Wörter verwendet, leistet einen Beitrag dafür, dass die Vielfalt der Ausdrucksweise erhalten bleibt.

Neulich ist mir ein wunderbares Buch in die Hände gefallen. Es heißt so wie der Titel dieses Beitrags: "Versunkene Wortschätze" - mit dem Zusatz "Österreich". Autor ist der Linzer Jakob Ebner, bekannt als Verfasser des "Duden"-Bandes "Wie sagt man in Österreich?"... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch". Alle Beiträge dieser Rubrik unter:www.wienerzeitung.at/sedlaczek

Sedlaczek am Mittwoch

Ein verschüttetes Kulturgut12

  • Mit den Ländern, die früher zur Habsburgermonarchie gehörten, haben wir vieles gemeinsam. Ein Beispiel aus der Welt der Kartenspiele.

Blickt man auf die österreichische Geschichte jenseits der Mythen rund um Kaiser Franz Joseph und Sisi, so lässt sich sagen: Über einen erstaunlich langen Zeitraum integrierte die Monarchie unterschiedliche Nationen und Kulturen. Diese Feststellung im Leitartikel vom vergangenen Samstag kann ich durch persönliche Erfahrungen als Kartenspieler... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch". Alle Beiträge dieser Rubrik unter:www.wienerzeitung.at/sedlaczek

Sedlaczek am Mittwoch

"Der Mirko und die Jagoda haben serbisch gesprochen. . ."12

  • Die FPÖ versucht, Deutsch als Pausensprache an den Schulen durchzusetzen. Wenn es gelänge, gäbe es hin und wieder etwas zu lachen.

Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat es vor wenigen Tagen auf Facebook und Twitter erneut gefordert: "Deutsch ist unsere Staatssprache und der Schlüssel zur Integration. Nur wer Deutsch spricht, kann sich ordentlich verständigen, integrieren und auch dem Unterricht folgen... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch". Alle Beiträge dieser Rubrik unter:www.wienerzeitung.at/sedlaczek

Sedlaczek am Mittwoch

Vielleicht bin ich doch ein Messie. . .13

  • Wenn ein neues Wort auch in den Boulevardzeitungen auftaucht, dann ist es in der Alltagskommunikation angekommen.

Nein, ich meine nicht den argentinischen Dribbelkünstler Lionel Messi, der beim FC Barcelona unter Vertrag steht. Dieser schreibt sich anders. Ich meine "Messie". Den Ausdruck fand ich neulich in einem Artikel der "Kronen Zeitung". Die Rede war von einem ehemaligen Koch, der in einem unglaublichen Ausmaß Essensreste, Pizzaschachteln... weiter




Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien. Foto: Daniel Novotny

Gastkommentar

Das neueste "Kickl-Gate"59

  • Warum fürchtet sich der Innenminister vor negativer Berichterstattung?

Die Frage, die sich beim neuesten "Kickl-Gate" stellt - also bei dem Mail mit der dringenden Anregung, bei aufgelisteten "kritischen" Medien die Informationspflicht auf Dienst nach Vorschrift zu reduzieren -, die Frage, die sich da aufdrängt, ist: Wieso stört es ihn eigentlich... weiter




Glosse

Fragen über Fragen3

  • Diese Kolumne ist nicht übermäßig unbotmäßig: Sie stellt nur Fragen. Aber sie verlangt auch nach Antworten.

Was verbirgt sich hinter dem unschuldigen Wort "Vorratsdatenspeicherung"? Und was hinter dem noch harmloser wirkenden Begriff "TKG-Novelle"? Was bedeutet beides für die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes? Warum ploppen diese Fragen jetzt - einmal mehr - auf? Waren sie nicht gerade Thema im Parlament? Gab es eine öffentliche Debatte... weiter




Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien. Foto: Daniel Novotny

Aus sicherer Entfernung

Zur Causa Dönmez35

  • Erkenntnisse, die man aus Vermutungen gewinnt.

Noch ein Wort zur Causa Dönmez. Kommentatoren lieben es gemeinhin, mehr zu wissen. Oder solches Mehr-Wissen zumindest anzudeuten. Dieser Kommentar beruht auf keinerlei geheimem Wissen, das unter der Hand zirkuliert. Er kann keine Interna auffahren. Er kann sich keiner größeren Nähe zur Macht rühmen als jeder andere Leser auch... weiter




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