• 22. Februar 2019

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Schlagwortsuche

Glosse

Ein wenig Rechtsbeistand kann nicht schaden1

Das Internet funktioniert bei mir fast genauso wie das Fernsehen. Schläfrig schalte ich mich durch die Sender, bleibe da ein paar Sekunden stehen und dort etwas länger, schaue nichts wirklich an, aber doch alles irgendwie und habe am Ende tausend Details, aber niemals das Ganze gesehen... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch". Alle Beiträge dieser Rubrik unter: www.wienerzeitung.at/sedlaczek

Glosse

Das Internet wird nicht zum Weltnetz, sondern zum Netz13

  • Auch im Bereich der schönen neuen Medienwelt gibt es erfolgreiche Übertragungen ins Deutsche. Wir sollten sie nutzen und propagieren.

Unlängst lese ich im "Profil", dass sich im Computerjargon deutsche Ausdrücke niemals durchsetzen würden. So gäbe es beispielsweise für das Wort Internet keine Entsprechung im Deutschen. Das sehe ich nicht so. Ich muss aber vorher kurz etwas erklären... weiter




Glosse

Sie redet weiter eifrig auf die Familie ein5

Die ältere Dame sei durchaus gepflegt gewesen, erzählt meine Frau. Ja, sie habe zwar vier Reisetaschen und einen prall gefüllten Rucksack mit sich geschleppt, das habe vielleicht merkwürdig gewirkt, aber weil sie durchaus gepflegt gewesen ist, Schminke, Frisur und teurer Mantel und so, hat sich meine Frau keine größeren Gedanken gemacht... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch". Alle Beiträge dieser Rubrik unter: www.wienerzeitung.at/sedlaczek

Sedlaczek am Mittwoch

Empört euch!12

  • Die FPÖ wirft der Caritas vor, sie sei Teil einer "Asylindustrie". Woher kommt der Ausdruck und was soll er bewirken?

Ursprünglich war mit Industrie etwas anderes gemeint: Das lateinische industria bedeutete Fleiß und Betriebsamkeit, anfangs auch im Deutschen. Dann verstand man darunter den Gewerbefleiß und das Gewerbe, seit der Mitte des 18. Jahrhunderts werden damit Betriebe bezeichnet, die Konsum- und Produktionsgüter in einer Massenproduktion herstellen... weiter




Maschinenraum

Frisch geladen5

  • "Klapprad mitnehmen!" Auch eine Möglichkeit im Irrgarten für E-Auto-Novizen (2).

Man steigt nicht einfach ein und fährt drauflos. Diese essenzielle Lektion für E-Auto-Nutzer muss ich mir jedes Mal wieder vergegenwärtigen, wenn ich - eigentlich längst kein Frischling mehr auf dem Gebiet - ein rein elektrisches Vehikel lenke. Denn dann gibt es, anders als bei Hybrid-Fahrzeugen und natürlich althergebrachten Verbrennern... weiter




Maschinenraum

Mikro-Ökonomie5

  • Ein kabelloses Mikrofon aus Österreich kann ein wunderbares Geschenk für Stimmverliebte sein.

Es hat mich wieder zum Radio verschlagen. Dort, wo ich einst meine berufliche Laufbahn begonnen habe - im Funkhaus in der Wiener Argentinierstraße -, gehe ich einmal mehr ein und aus. Zu meiner eigenen Überraschung, ich hatte keine Wiederkehr geplant... weiter




Glosse

Wüsten-Beschimpfung11

  • Manches, was uns Computer-Giganten als Fortschritt andienen, ist nur eine behübschte Verschlimmbesserung.

Neulich stieg ich auf "Mojave" um. Das ist kein exotischer Longdrink mit Kakteen-Geschmack, sondern das aktuelle Desktop-Betriebssystem von Apple (ausgesprochen: "Mohhaawe"). Die eigentliche Bezeichnung lautet macOS 10.14, aber das merken sich nur Computertechniker... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch". Alle Beiträge dieser Rubrik unter: www.wienerzeitung.at/sedlaczek

Sedlaczek am Mittwoch

Warum die Kanadier keine Kanaken sind18

  • Was Hans Knauß mit "Kanaken" wirklich meinte.

Worüber man sich aufregen kann. . . Der ORF-Co-Kommentator Hans Knauß soll beim Super-G in Lake Louise die Kanadier als Kanaken bezeichnet haben. Auf den Websites von Tageszeitungen, zum Beispiel von "Österreich" und von der "Kleinen Zeitung", konnte man lesen: "Als eine Zeitlupeneinblendung gezeigt wurde, monierte der ORF-Co-Kommentator... weiter




Glosse

Das Ende der Sehnsucht5

  • Der Kauf eines Sportwagens ist sinnvoll

Wie werde ich meinen Enkelkindern davon erzählen, wenn ich noch erzählen kann? Vielleicht so: Es gab einmal eine Zeit, da fuhren Autos nicht selbständig, man musste in eine Karte oder später auf ein Display schauen, bevor man losfuhr, es gab noch Tankstellen, die nach Benzin rochen, und man konnte die Innenstadt als Ziel wählen... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch". Alle Beiträge dieser Rubrik unter: www.wienerzeitung.at/sedlaczek

Sedlaczek am Mittwoch

Geht Oppositionspolitik auch mit dem Florett?3

  • Pamela Rendi-Wagner kämpft nicht mit dem Bihänder

Man kennt es ja: In langweiligen Sitzungen verwendet jemand einen ausgefallenen Begriff, der die Sache aber gut trifft - sofort wird das Wort von anderen in ihren Redebeiträgen aufgegriffen, in seinem Bedeutungsumfang erweitert, hinterfragt, verdreht oder ad absurdum geführt. In der Politik ist es ähnlich... weiter




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