• 21. November 2018

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Severin Groebner ist Kabarettist und Autor, Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne" und sein aktuelles Programm heißt "Der Abendgang des Unterlands". Spieltermine und weitere Informationen findenSie unter: www.severin-groebner.de Alle Beiträge dieser Rubrik unter: www.wienerzeitung.at/ glossenhauer

Glosse

Der Wiener Knigge9

  • Wien hat jetzt eine Charta, die das Zusammenleben in der Stadt verbessern soll. Leider ist diese Liste von Benimmregeln nicht vollständig.

Was in der "Wiener Charta" noch fehlt: - Die "Erstsprache" ist in Wien Deutsch, heißt es. Stimmt. Allerdings wird dieses Deutsch mit möglichst vielen selbst-reflexiven Verben aufgeladen. So treffen wir einander nicht in Wien, sondern "wir treffen sich." Wir rufen uns auch nicht an, sondern "wir rufen sich zusammen"... weiter




Glosse

Lieben Kinder keine Überraschungen mehr?3

  • An Kaugummiautomaten kommt man kaum vorbei - Kinder schon.

Es ist so etwas wie eine nostalgische Kindheitserinnerung. Beinah in jedem Dorf fand sich ein Kaugummiautomat. Wo sonst konnte man die mühsam abgesparten (oder auf der Straße gefundenen) Schillinge besser investieren? Blau, grün, rot, gelb - oder doch ein Plastikring? Bei Kaugummiautomaten spielt der Zufall Regie... weiter




Robert Sedlaczek ist der Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Sein Buch "Wiener Wortgeschichten" wird am

Jugendsprache

Gelbe Möwe oder Schachtelwirt?4

  • Ein österreichisches Meinungsforschungsinstitut wollte die Funktionsmechanismen der Jugendsprache mit einer Umfrage ergründen.

Grün oder Gelb, das ist die Frage, wenn es um Wörterbücher geht. Grün sind die Wörterbücher von Pons, gelb sind jene von Langenscheidt. Früher einmal waren die gelben der unumstrittene Marktführer, inzwischen haben die grünen stark aufgeholt. Seit dem Jahr 2001 gibt es auch ein jährlich erscheinendes "Pons-Wörterbuch der Jugendsprache"... weiter




Glosse

Im Augenblick2

Mein Hund liegt in seinem Hundebett auf dem Rücken, die Pfoten in die Luft gestreckt, und schläft den Schlaf des Gerechten. Oder des Müden. Jedenfalls lässt er sich nicht durch mein Vorbeigehen stören. Später kommt er in die Küche, um lautstark Wasser zu schlabbern und dabei die Hälfte aus der Schüssel rundherum auf dem Boden zu verteilen... weiter




nah&fern

Wien-Westeros5

  • nah & fern

"Gratuliere, du hast gerade elf Stunden deines Lebens verschwendet", ätzte Laura, meine ehemalige Studienkollegin aus New York, als ich ihr von meiner Nacht erzählte. Sie hatte mich über Skype eben beim Aufstehen erwischt: Samstag Nachmittag, 15.30 Uhr, nachdem ich erst um 7.30 Uhr ins Bett gekrochen war. Was ich unternommen hatte... weiter




Extra

Unter Raubtieren2

Was meine Katzen anlangt, habe ich mich stets bemüht, ihnen so weit wie möglich eine "artgerechte" Unterbringung zu gewährleisten. Lili und Maxi sollen wenigstens manche ihrer angeborenen Verhaltensweisen ausüben können. Doch es hilft kein Herumreden: Wenn man keine Katzenzucht betreiben will, ist es mit der Artgerechtheit nicht weit her... weiter




Extra

Fluch des Goldes

Carlos Slim Helú hat leicht lachen - immerhin wurde er kürzlich einmal mehr zum reichsten Mann der Welt gekürt. Was immer der mexikanische Telekom-Tykoon anfasst, scheint zu Geld zu werden. Doch das muss nicht immer von Vorteil sein. Die alten Griechen erzählten sich eine Geschichte... weiter




Robert Sedlaczek ist der Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Sein Buch "Wiener Wortgeschichten" wird am

Sedlaczek am Mittwoch

Deutsche Sprache - Männersprache?4

  • Die grüne Studentenorganisation GRAS fordert in einer Broschüre zum "geschlechtergerechten" Formulieren auf. Auf der Strecke bleibt die Sprache.

Unlängst ist mir eine Broschüre der jungen Grünen zugetragen worden. Sie trägt den Titel "Deutsche Sprache - Männersprache?" Im Untertitel heißt es: "Nicht mit dir, nicht mit mir, nicht mit uns!" In der Analyse bin ich mit den grünen Feministinnen einer Meinung... weiter




Extra

Wo was geht5

Manchmal wünsche ich mir die korrekte Schweiz etwas korrupter. So wie Wien, nach dem Motto: Ein bisserl was geht immer. In der Schweiz geht nie irgendetwas. Vor ein paar Tagen habe ich es wieder geschafft, eine Regel zu brechen. Ich habe das Tagesticket für die Schweizer Bahn, das ich am Schalter gekauft hatte, nicht selbst entwertet... weiter




Kunstsinnig

Das Gelbe vom Schnee1

  • Wenn man einen Taschenrechner daheim hat, ist eine Katze dann eigentlich überflüssig? Und ist ein ungelöstes Sudoku eine Mona Lisa, die nicht lächelt?

Anhören tut es sich ja wie ein Witz: "He, kennen Sie den? Eine Katze besitzt 18 Krallen!" (Echt? 18? Total abgefahren.) Aber darüber können wahrscheinlich nicht einmal die Mathematiker lachen. 18 dividiert durch vier ergibt halt 4,5. Und wenn so eine simple Rechnung ein Kätzchen überfordert - Pech fürs Katzerl... weiter




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