• 26. September 2018

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Schlagwortsuche

Kunstsinnig

Stur wie der Reis, der niemals klebt1

  • Weshalb steigen Leute auf den Mount Everest? Weil er da ist. Aber gilt das auch für Sandhaufen? (Oder eh bloß für Füße in der U-Bahn?)

Warum ich mit einem knöchellangen Kleid und Stöckelschuhen über einen Sandhaufen gekraxelt bin? Weil ich anscheinend den zweitanstrengendsten Beruf auf der Welt habe. Wieso eigentlich nur den zweitanstrengendsten? Ach, irgendwas wird ja wohl noch strapaziöser sein als das, was eine Kunstkritikerin macht. (Wagneropern singen, vielleicht... weiter




Kunst

Lauf, Amok, lauf!3

  • Hat am 16. September endlich die Ewigkeit begonnen (in Klagenfurt)? Aber haben wir sie eh schon überstanden (bis zum nächsten Mal halt)? Und singt man während der Apokalypse Schlager?

Letztes Wochenende hätte ich so ein Ding auch gut gebrauchen können. So eins wie das, das dieser namenlose Cowboy in "Spiel mir das Lied vom Tod" gleich in der ersten Szene benutzt. Am Bahnhof. Denn immerhin war ich kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Hm. Atmet man da nicht besser in ein Sackerl hinein und nicht in eine - Mundharmonika? Ja eh... weiter




Extra

Antike Randalierer1

Als die ehrbaren Bürger am Morgen erwachten, bot sich ihnen ein verheerendes Bild: Unbekannte waren nächstens durch die Stadt gezogen und hatten eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die Rede ist allerdings nicht von jugendlichen Krawallmachern im heutigen London oder Berlin, sondern von Randalierern im alten Athen. Man schrieb das Jahr 415 v. Chr... weiter




Kunstsinnig

Der Sand zählt seine Körner1

  • Nein, die exotische Materie hat nicht wirklich einen Waschbrettbauch. (Und was Sie hier für mein Gesicht halten, das ist natürlich bloß ein Symbolfoto aus der Kategorie "nette Kolumnistin".)

Es ist weder Fisch noch Fleisch, nicht Apfel, nicht Birne, auch Kraut nicht oder Rübe, nicht einmal ein Dings und schon gar kein Bums. Und außerdem ist es blau. Oh, genau das hab ich zu Hause. Meine Sanduhr wird damit betrieben. Aber wie sich dieses blaue Zeugs in der Zeiterfassungsvorrichtung aufführt, ist echt nicht normal. Das ist abartig... weiter




nah&fern

Großer Kleingärtner2

Früher zog sich der schreibende Mensch auf eine Alm zurück. Ich nutze hierzu den Schrebergarten meines Vaters auf dem Wiener Schafberg. In diesem Häuschen, von dem meine Schwester überzeugt ist, dass unsere Urgroßtante Betty nachts durchs Gebälk spukt, geht mir das Schreiben am besten von der Hand. Die Sonne weckt mich frühmorgens um sechs... weiter




Kunstsinnig

Warum lacht sich die Banane krumm?1

  • Sind Bananen wirklich kitzlig? (Oder tun sie nur so?) Und hat der Leonardo da Vinci gleich zwei Wurmlöcher entworfen, weil er sich einfach nicht entscheiden hat können: rund oder eckig?

Tja, die Zeit war halt immer schon ziemlich relativ. Der Botticelli ist vielleicht älter gewesen, aber der Leonardo da Vinci, der ist älter geworden. (Später. Irgendwann nach Botticellis Tod.) Woran das liegt? Vermutlich am Geburts- und Sterbedatum vom Botticelli (1445-1510) und am Geburts- und Sterbedatum vom Leonardo (1452- 1519)... weiter




Extra

Eine trügerische Idylle1

Unser diesjähriger Sommerurlaub führte uns an einen Badesee im französischen Zentralmassiv. Allerdings war es am Tag unserer Ankunft mit dem warmen Wetter vorbei, und so mussten wir im Großen und Ganzen auf Wandern und das Besichtigen historischer Bauwerke umplanen... weiter




Extra

Aus Kittys Welt1

Kitty ist eine hinreißende Blondine mit schwarzen Tupfen als Blickfang. Die Weizenblondheit und den typischen Haarschopf hat sie von ihrem Papa Otto, unserem Sulmtaler Hahn, geerbt. Die Geparden-Tupfen stammen von ihrer Mama Nora, einer noblen schwarzen Maranshenne. Nora war selbst noch kein Jahr alt, als sie Mutter wurde... weiter




Kultur

Ein Gänsehäutl im Gänsehäufel6

  • So badet man, ohne dabei nass zu werden. (Und wenn in der Titelzeile ein bissl mehr Platz wäre, dann würde diese Kolumne ja sowieso heißen: "About a Burger oder: Der Tag der fettigen Ente.")

Die Antwortmöglichkeiten sind jedenfalls: a) Eine Chilischote. b) Sonnenöl. Und wenn grad keins zur Hand, dann eine Ente, lebend. Oder c) Angorasocken. Wie lautet die Frage? Die hab ich mir übrigens neulich selber gestellt. Als ich bei Wind und Wetter im Gänsehäufel war (kühl war’s halt) und mich keine zehn Motivationstrainer ins Wasser... weiter




Extra

Mit "See-Anstoß"

Bevor ich in die Schweiz gezogen bin, habe ich oft damit gehadert, im öden Zürich leben zu müssen. Meine Wiener Freunde hatten natürlich Mitleid, die Weisheit vom doppelt so lustigen Zentralfriedhof sitzt in Wien bekanntlich tief. Irgendwann kam dann immer der folgende Satz: "Bestimmt ist Zürich gar nicht so öd... weiter




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