• 22. September 2018

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Schlagwortsuche

Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien. Foto: Daniel Novotny

Aus sicherer Entfernung

Zur Causa Dönmez35

  • Erkenntnisse, die man aus Vermutungen gewinnt.

Noch ein Wort zur Causa Dönmez. Kommentatoren lieben es gemeinhin, mehr zu wissen. Oder solches Mehr-Wissen zumindest anzudeuten. Dieser Kommentar beruht auf keinerlei geheimem Wissen, das unter der Hand zirkuliert. Er kann keine Interna auffahren. Er kann sich keiner größeren Nähe zur Macht rühmen als jeder andere Leser auch... weiter




Claudia Aigner

Baut den Stephansdom lieber doch nicht fertig27

  • Das würde nur zu Missverständnissen führen. Nicht, dass noch ein Religionskrieg ausbricht.

So, jetzt hab ich wieder ein reines Gewissen. Weil ich Buße getan habe. Dafür, dass ich mich früher selber so fleißig an dieser Hetze beteiligt habe. Gegen die Ausländer. Bevor ich eben erkannt habe, dass wir sie brauchen. Ihnen dankbar sein sollten. Weil sie unsere Stadt schöner machen, die wir nämlich extra für sie herausputzen. Für die Touristen... weiter




Robert Sedlaczek istAutor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch". Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/sedlaczek

Sedlaczek

"Es bleibt immer a Scherm!"21

  • Sicherlich ist es kein Zufall, dass gerade das Jiddische ein fruchtbarer Boden für Wortspiele und Sprachwitze war.

Neulich rief der Ö3-Callboy bei der "Wiener Städtischen" an und fragte, ob er sich Stehtische ausborgen könne. Die nichts ahnende Mitarbeiterin versuchte, dem Anrufer zu erklären, dass eine Versicherung nicht dazu da ist, Stehtische zu vermieten. "Aber Ihre Firma heißt doch ,Wiener Stehtische‘!" - "Ja, ,Wiener Städtische‘... weiter




Groebchen

UFO-Alarm in Wien-Neubau14

  • Schon einmal einem undefinierbaren Fortbewegungs-Objekt begegnet? Ihr Biotop: der Graubereich der Straßenverkehrsordnung.

Daran, dass der Straßenverkehr nicht mehr so funktioniert wie zu jenen Zeiten, als ich den Führerschein erwarb (tief in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts), habe ich mich gewöhnt. Es bleibt einem auch gar nichts anderes übrig. Wer z.B. in den wilden Schluchten von Wien-Favoriten oder, verschärft... weiter




Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien. Foto: Daniel Novotny

Isolde Charim

Größenwahn gepaart mit Tollpatschigkeit64

  • Vom BVT bis zum Knicks: Das Profil der FPÖ schärft sich.

Das würde ihn "an das Jahr 2000 erinnern", so der blaue Fraktionsführer im BVT-Untersuchungsausschuss Jörg Jenewein. Das - das sind die "politisch motivierten und parteipolitisch bestellten Stellungnahmen zum BVT". "Bestellte Kritik" wie etwa der Artikel der renommierten "Washington Post" zur Causa... weiter




Maschinenraum

Funkloch revisited7

  • Der Datenübertragungsstandard LTE ist in der Gegenwart angekommen.

Was macht man in einer Urlaubsgegend, in der es mit dem Internet hapert? Richtig: man liest. Endlich wieder einmal: bedrucktes Papier. Und, ja, davon habe ich im Haus meiner Mutter im nördlichen Weinviertel, knapp an der Grenze zum Waldviertel, einiges gehortet... weiter




Maschinenraum

Blaulicht am Salzburgring3

  • Die Schnittmenge zwischen Super-Sportwagen für die Rennstrecke und dem Alltag von Polizisten wird von "Marketing-Experten" entdeckt.

Difficile est satiram non scribere. Wie schon die alten Lateiner wussten: Es fällt schwer, keine Satire zu schreiben. In diesem Fall erst recht. Aber mir ist nicht zum Lachen zumute. Denn was sich die uns Regierenden alles so einfallen lassen, um ihre Wähler - zu denen ich offensichtlich nicht zähle - bei Laune zu halten... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Okay, okay, okay . . .9

  • Warum ein Modewort aus der Jugendsprache bei den Erwachsenen angekommen ist und welche Rolle Google dabei spielt.

Schon einmal habe ich an dieser Stelle über das Wort "okay" geschrieben. Damals, vor fünf Jahren, erschien es mir als Modewort der Jugendsprache, das sich allmählich in der Alltagskommunikation der Erwachsenen festsetzt. Heute bin ich der Ansicht, dass "okay" bei den Erwachsenen angekommen ist... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Glosse

Wiens Bürgermeister und der Knacklaut15

  • Das Binnen-I funktioniert nur in der Schriftform. FeministInnen glauben nun, eine Methode gefunden zu haben, das Binnen-I auszusprechen.

"Roter Star steigt gegen Kurz in den Ring" - so lautete der Titel eines Interviews mit Michael Ludwig in der Zeitung "Österreich". Der Bürgermeister kritisierte wortgewandt die türkis-blaue Regierung. Das Durchpeitschen des 12-Stunden-Tages sei eine gefährliche Entwicklung, weil dadurch das sozialpartnerschaftliche Modell, um das uns viele beneiden... weiter




Maschinenraum

Die Zukunft der Vergangenheit17

  • Eine kleine Bücherschau: von Visionären, Hell- und Schwarzsehern. Und dem seltsam ungebrochenen Gewicht von Papier.

"Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben." Das ist natürlich ein höchst elegantes Zitat am Eingang dieser Kolumne. Es stammt von Albert Einstein - und ich habe es dem Umschlag eines Buchs entlehnt, das wie zufällig auf dem Schreibtisch meiner Freundin lag... weiter




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