• 18. September 2018

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Schlagwortsuche

Maschinenraum

Geschmacksfragen13

  • Musik ist eventuell die menschlichste aller Kunstformen. Aber bald mischen auch hier Maschinen entschieden mit.

Na, schon eine Einladung erhalten? Freilich nicht zur Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle, die würde ich glatt an die nächste "Goldenes Blatt"-Abonnentin verschenken. Die Rede ist vom grassierenden "Poste Deine Lieblingsalben"-Fieber auf Facebook, wo man von Freunden - eventuell auch von Feinden - dazu vergattert wird... weiter




Irene Prugger, geboren 1959, lebt als freie Schriftstellerin und Journalistin in Stams in Tirol.

Glosse

Parmesan oder Pecorino?6

Mittagspause. Wohin gehen wir heute essen? - In eines dieser schicken gehobenen Restaurants, wo man sich alles detailliert selber aussuchen kann! - Tatsächlich? Da stellt der Kellner keinen Teller vor dir ab und sagt: Was auf den Tisch kommt, wird gegessen? Das scheint wirklich etwas Besonderes zu sein, dort gehen wir hin... weiter




Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien. Foto: Daniel Novotny

Feuilleton

Orbáns Mogelpackung heißt illiberale Demokratie20

  • Über demokratische und "echte" Siege.

Viktor Orbán ging letzten Sonntag als Sieger aus freien Wahlen hervor. Dennoch aber hat dieser Triumph eine spezielle Bedeutung. Er geht über "normale" Wahlsiege hinaus. Schon 2014 hat Orban einen Namen für sein politisches Projekt vorgeschlagen: illiberale Demokratie. Ist das eine andere Art von Demokratie... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Robert Sedlaczek am Mittwoch

So wird aus einer Mücke ein Elefant14

  • Die Aussage einer Skirennläuferin, sie sei "schwul" hinuntergefahren, sorgte für Diskussionsstoff. Was meinte die junge Tirolerin?

Eine Meldung aus Yongpyong: Ricarda Haaser war am Donnerstag bei den Olympischen Spielen 17. ge- worden und hatte danach im ORF-Fernsehen gesagt: "Der ganze zweite Lauf war lockerer und flüssiger, aber trotzdem noch zu wenig. Aber das Gefühl war doch besser als im ersten Lauf... weiter




Maschinenraum

Hör’ doch mal, Opa!11

  • Die Compact Disc verschwindet aus unseren Haushalten. Dafür halten weit zauberhaftere Tonträger Einzug in die Kinderzimmer.

Für meine Enkeltochter, gerade mal vier Jahre jung, ist es schon ein alter Hut, hat aber nichts von seinem Reiz verloren. Für mich dagegen war es ein Initialerlebnis erster Klasse. Die Erstbegegnung mit den Tonies nämlich. Mit wem?, höre ich Sie fragen. Gegenfrage: Haben Sie Nachwuchs daheim? Wenn ja, geht er oder sie noch in den Kindergarten... weiter




Maschinenraum

Elektro-Golfpartie3

  • Der VW e-Golf ist ein Wolf im Schafspelz. Er verrät einiges über die Gegenwart der Elektromobilität, aber wenig über die Zukunft.

Der erste Gedanke ist: wau! Der zweite: Da sollte man keine Anfänger ranlassen. Oder gar jemanden, der einen VW Golf mit einem Sportwagen verwechselt. Und die engen Gassen der Großstadt mit einem Rennparcours. Denn das Hinterhältige an diesem Auto ist: Es sieht aus wie ein Volkswagen, also ein optisch... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Viele offene Fragen rund um den "Anschluss"24

  • Im März 1938 marschierten Hitlertruppen in Österreich ein - das war das vorläufige Ende der Eigenstaatlichkeit Österreichs.

Der Kabarettist Michael Mittermeier, ein Bayer, feixte vor einigen Jahren bei einem Auftritt im "Gasometer": "Ich bin auf der Autobahn zu euch gefahren. Auf einer Tafel stand ,Anschlussstelle Sankt Marx‘. Da hab ich mir gedacht: Aha, dort war’s." Verhaltenes Lachen im Publikum... weiter




Hans-Paul Nosko, geboren 1957, lebt als Journalist und Glossist in Wien.

Glosse

Stumme Darsteller5

Als ich ein Bub war, war es immer mein Großvater, der mit mir Anzüge einkaufen ging. Unsere Familie hatte ihn für derartige Besorgungen ausersehen, da er stets tadellos gekleidet war und sich mit der Qualität von Stoffen auskannte. Meist gingen wir in ein Geschäft auf der Mariahilfer Straße... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Das ist der Beginn eines wunderbaren Bankings!8

  • Wie kommunizieren die großen Unternehmen mit ihrer Kundschaft? Die Erste Bank hat sich für ein moderates Gendern entschieden.

Meine Hausbank wirbt mit dem Slogan: "Was zählt, sind die Menschen!" Das ist beachtlich. Nicht der Cash Flow oder die Aktienkurse zählen, es zählen die Menschen. Den Slogan könnte eine sozialdemokratische Partei eins zu eins übernehmen - wobei es nicht einer gewissen Ironie entbehrt, dass gerade eine Bank auf diese Weise wirbt... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Ich bin nicht gerade vom Rübenwagen heruntergefallen!2

  • Es ist unterhaltsam und lehrreich, klassische Redewendungen unseres Sprachgebrauchs ins Englische zu übersetzen.

Die Feiertage sind ein Anlass, alte Freunde zu treffen. So war es auch dieses Jahr. Mein amerikanischer Freund Bob war zu Besuch, und irgendwann begannen wir über Redewendungen zu philosophieren. Mit einem wissenschaftlichen Terminus hätte man das vergleichende Sprachwissenschaft genannt, für uns war es ein Spaß... weiter




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