• 24. September 2018

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So stehen lassen oder entfernen? Ein Hakenkreuz auf der Außenanlage der Burg Hochosterwitz in Kärnten. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Ein Hakenkreuz als Burggeist12

  • Auf dem Weg durch die 14 Tore zur Burg Hochosterwitz stößt der Besucher auf ein Hakenkreuz. Der Burgherr sagt, er habe andere Sorgen, als sich um die Entfernung zu kümmern.

Ein sonniger Sonntag Nachmittag in Kärnten lud ein zu einem Besuch eines Wahrzeichens des südlichen Bundeslandes: Der Burg Hochosterwitz. Malerisch liegt die Anlage, deren Anfänge um 860 datiert werden, weithin sichtbar auf einem 175 Meter hohen Kalkfelsen. 14 Tore sind vom Besucher zu durchschreiten, ehe man vor der eigentlichen Burg steht... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Klimanazis und neue Juden18

  • Die deutsche AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch hat eine Grenze überschritten. Der Begriff Nazi ist kein Synonym für Extremist oder jemanden, der etwas unbedingt durchsetzen möchte. Genauso wie das Wort Jude kein Synonym für den Begriff Opfer ist.

Politiker und Politikerinnen kreieren immer neue Superlative. Sprache muss plakativ sein, Sprache muss es auf den Punkt bringen. So manche Wortschöpfung hinterlässt einen allerdings staunend bis unangenehm berührt. Oder wütend. Wobei Wut und Aggression wiederum die Ingredienzien des aktuellen politischen Diskurses vor allem in Zeitungsforen und... weiter




Rindfleisch, das von einem koscheren Fleischer in Salz eingelegt wurde, um das restliche Blut zu entfernen. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Mehr als nur ein Schnitt101

  • Die Produktion von koscherem Fleisch ist so viel mehr als die Schlachtung von Hand. Das Tier muss gesund aufwachsen, darf nicht durch einen langen Tiertransport gestresst sein und muss nach seinem Tod völlig ausbluten. Die jüdischen Speisegesetze bemühen sich hier, das Leid des Tieres so gering als möglich zu halten, sagt Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister im Gespräch mit der Wiener Zeitung. Einen minutenlangen Todeskampf gibt es nicht.

Gerät das Thema Schächten in den medialen Fokus gibt es – abseits parteipolitischer Implikationen wie aktuell – zwei Elemente, die den Diskurs stets bestimmen: Zum einen generell das Anprangern von Schlachtung und Fleischkonsum durch Vegetarier und Veganer... weiter




Hühnerfleisch bei einem Wiener koscheren Fleischhauer. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Angriff auf die Religionsfreiheit?674

  • In Niederösterreich geschächtetes Fleisch soll künftig nur mehr an Juden und Jüdinnen verkauft werden, die nachweislich koscher essen- und daher eine entsprechende Genehmigung zum Kauf von koscherem Fleisch erhalten haben. Nur sie hätten einen Bedarf, wird argumentiert. Der zuständige Landesrat Gottfried Waldhäusl meint, aus Sicht des Tierschutzes wäre das Schächten generell abzulehnen. Das ist ein Angriff auf die freie Religionsausübung. Und was kommt als nächstes?

Es gibt ein paar Eckpfeiler, ohne die ein jüdisches Leben in einem Land nicht möglich ist: Dazu gehört die Brit Mila, die Beschneidung. Und dazu gehört das Schächten – also die Produktion von koscherem Fleisch. Was die Freiheitlichen in den vergangenen Jahren immer wieder mit Kampagnen, die vordergründig mit dem Tierschutz argumentierten... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Alte Wunden14

  • Mit einem Text zum jüdisch-christlichen Dialog hat der emeritierte Papst Benedikt XVI. alte Wunden aufgerissen. Schade.

Die kirchlichen Nachrichtendienste Vaticannews und Kathpress üben sich bei der Besprechung eines vom emeritierten Papst Benedikt XVI. im Oktober 2017 verfassten und nun in der Zeitschrift Communio veröffentlichten Beitrag zum jüdisch-christlichen Dialog in Zurückhaltung... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Zumutbarkeit16

  • Immer wieder kommt es bei Flügen zu Verspätungen, weil sich ultraorthodoxe Männer weigern, neben Frauen zu sitzen – nun ist das auch auf einem AUA-Flug passiert. Ich halte das für unzumutbar.

Die israelische Fluglinie El Al hat seit Jahren damit zu kämpfen: Flüge verspäten sich, weil manche charedischen Männer sich weigern, im Flugzeug neben Frauen zu sitzen und darauf pochen, umgesetzt zu werden. Nun ist dies auch auf einem Austrian Airlines-Flug passiert... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Genetisch jüdisch?13

  • Mittels Speicheltest kann eine jüdische Herkunft nachgewiesen werden. Doch wie aussagekräftig ist solch eine Genanalyse?

Wer im Netz unterwegs ist und oft nach Inhalten mit jüdischem Bezug googelt, der bekommt sie immer wieder eingeblendet: Anzeigen von privaten Anbietern von Gentests, welche die eigene Herkunft aufschlüsseln. Mittels Speichelprobe wird ermittelt, woher die Vorfahren stammen, die Angabe erfolgt in Prozent... weiter




Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister, Bischof Michael Bünker, Ibrahim Olgun (Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft) und Kardinal Christoph Schönborn unterzeichneten am Dienstag auf Einladung von Christian Konrad (ganz links im Bild) und Ferry Maier (ganz rechts) von der Allianz "Menschen.Würde.Österreich" eine gemeinsame Botschaft zum Weltflüchtlingstag 2018. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Sich nicht gegeneinander ausspielen lassen10

  • Wenn in einer Moschee Hass gepredigt wird, soll sie geschlossen werden. Als Inszenierung vor einer Israel-Reise, wie nun vom ÖVP-Abgeordneten Efgani Dönmez beschrieben, kann sich solch ein Vorgehen allerdings höchst kontraproduktiv auswirken. Umso erfreulicher ist dann ein Schulterschluss der Religionsgemeinschaften, die sich nicht auseinanderdividieren lassen wollen. Auf Initiative von "Menschen.Würde.Österreich" veröffentlichten sie heute eine Botschaft anlässlich des morgigen Weltflüchtlingstages.

Aktuell werden im politischen Diskurs verschiedenste Gruppen gegeneinander ausgespielt: Hier seit Generationen Ansässige gegen Zuwanderer, Muslime, die sich modern geben gegen Muslime, die auf die Einhaltung ihrer Traditionen pochen, ja, selbst Hunde werden in die politische Debatte miteingebracht... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Vätersorgen25

  • Jüdisch ist, wer eine jüdische Mutter hat. Was aber ist mit den Kindern jüdischer Väter und nichtjüdischer Mütter?

Wer jüdisch ist, ist in der Halacha – dem jüdischen Religionsrecht – klar geregelt: Jüdisch ist, wer eine jüdische Mutter hat. Und dann gibt es auch noch die Möglichkeit, zum Judentum überzutreten, wobei das seitens der jüdischen Gemeinden nicht forciert wird... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Al-Quds-Tag-Zeit12

  • Der jährliche Aktionstag gegen das Existenzrecht Israels mündet in vielen Städten, auch in Wien, immer am letzten Samstag im Ramadan in eine antisemitische Demonstration. Über ein befremdliches Schauspiel.

Kleine Buben in Uniform waren bei der Al-Quds-Tag-Kundgebung im Vorjahr in Wien zu sehen. "Zionismus ist Faschismus" wurde skandiert. Al-Quds bedeutet auf Arabisch Jerusalem. Der jährliche Aktionstag am letzten Samstag des Ramadan wurde vom Iran ausgerufen – Ziel ist die Befreiung Jerusalems von den Juden... weiter




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