• 24. Februar 2018

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Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

FPÖ, es reicht!42

  • Während an der Universität Wien eine internationale Antisemitismus-Konferenz abgehalten wird, veröffentlicht der "Falter" antisemitische Texte aus dem Liederbuch einer weiteren Burschenschaft.

Es reicht. Schon lange – aber nun wird es unerträglich. Während in Wien seit Sonntag internationale Experten und Expertinnen bei der Konferenz "An End to Antisemitism!" darüber beraten, wie Antisemitismus ein für alle Mal aus der Welt geschafft werden kann, ... weiter




Beschmierungen am Denkmal am Schwedenplatz für sieben Wiener jüdische Kinder, die in Auschwitz ermordet wurden. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Gedankenlos oder antisemitisch?10

  • Beschmierungen im öffentlichen Raum: Manchmal ist die Intention sofort klar. Anderes kann so oder so ausgelegt werden. Ärgerlich ist es in jedem Fall.

Wie oft der kleine Georgy Halpern wohl in seinem kurzen Leben dort vorüber gegangen ist, wo seit vergangenem Frühjahr am Schwedenplatz das Denkmal steht, das an ihn und weitere sechs Wiener jüdische Kinder erinnert, die in der NS-Zeit vom Kinderheim im französischen Izieu nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurden... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Liebe SPÖ, warum erst jetzt?26

Ja, wenn es um Statements gegen Antisemitismus, um das Zeigen von Haltung im Sinn von NS-Gedenken geht, hat sich die SPÖ in den vergangenen Jahren immer mehr als korrekt verhalten. Ob in Reden am Heldenplatz – am 27. Jänner (internationaler Holocaustgedenktag) oder am 8... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Von wegen Alarmismus11

  • Die FPÖ muss sich von den Burschenschaften abkoppeln. Ansonsten wird es wieder nur bei Lippenbekenntnissen bleiben.

Ich habe noch die Stimmen im Ohr: Die Regierung sei demokratisch gewählt. Man könne doch nicht auf die Straße gehen, wenn sich eben eine Mehrheit der Bevölkerung für ÖVP und FPÖ entschieden hätten. Man solle die neue Wenderegierung einmal arbeiten lassen. Es sei ja immer noch Zeit zu protestieren, sollten Beschlüsse fallen, die zu kritisieren seien... weiter




Es ist leichter, sich an Einzelne zu erinnern als an sechs Millionen Menschen auf einmal. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

"Bevor wir alle erschossen werden ..."10

  • Letzte Briefe aus dem Holocaust.

Heute gäbe es wohl keinen letzten Brief mehr. Heute würde man seine Liebsten anrufen, ein Mail schreiben, noch hastig eine WhatsApp-Nachricht schicken. Wenn man sein Smartphone zur Hand hat. Ja, wenn. Wenn es einem nicht vorher abgenommen wurde, wie auch die Nationalsozialisten jenen, die sie gedachten, zu ermorden... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Wenn Erinnerung verblasst9

"Die letzten Zeugen" hieß eine beeindruckende Burgtheaterproduktion, für die Doron Rabinovici und Matthias Hartmann erstmals 2013 die Erinnerungen von Holocaust-Überlebenden auf die Bühne brachten und diese anschließend selbst mit ein paar Worten vor das Publikum traten... weiter




Wie viele Zeremonien es im kommenden Gedenkjahr wohl vor dem Mahnmal von Rachel Whiteread am Judenplatz geben wird? - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

1938/201844

Das Gedenkjahr 1938/2018 wirft seine Schatten voraus und ich versinke in der Lektüre einschlägiger Texte, in Gesprächen mit noch lebenden Zeitzeugen oder ihren Nachfahren. Dabei gibt es die immer wiederkehrenden Momente: Das Nicht-glauben-Wollen, dass es einen auch treffen könnte. Damals... weiter




Benjamin Hess, Co-Vorsitzender der Jüdischen Österreichischen HochschülerInnen (JÖH), warnt in einer Rede am Heldenplatz vor Rassismus, Diskriminierung und Hetze.  - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Tag eins15

  • FPÖ-Regierungsbeteiligung für IKG Wien und Jüdische HochschülerInnen besorgniserregend.

Österreich hat also wieder eine ÖVP-FPÖ-Regierung. "Fein, großartig!", sagen die einen. "Wird auch wieder vorbeigehen", sagen die anderen. "Wir müssen widerständig sein", meinen die Dritten. Zu letzteren zählt auch Benjamin Hess, Jusstudent und Co-Vorsitzender der Jüdischen Österreichischen HochschülerInnen (JÖH)... weiter




Altstadt von Jerusalem in der Vorweihnachtszeit. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Jerusalem und brennende Fahnen39

Als sich abzeichnete, dass US-Präsident Donald Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennt und bekannt geben würde, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu übersiedeln, dachte ich: unklug. Als es kurz darauf so weit war, habe ich nicht gejubelt und, ganz salopp gesagt... weiter




Acht Kerzen - acht Tage, acht Wünsche. Die etwas höher gestellte Kerze ist die Dienerkerze, sie dient zum Anzünden.  - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Acht Wünsche5

  • Kommenden Dienstag beginnt das achttägige Lichterfest Chanukka.

"Season’s greetings" steht auf englischsprachigen Feiertagskarten und ich fand das schon immer eine wunderbar integrative Formulierung: Viele Menschen feiern Weihnachten, manche Chanukka, für andere ist es schlicht Winter. "Season’s greetings" schafft Verbindung und schließt niemanden aus... weiter




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