• 16. Juli 2018

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Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Alte Wunden8

  • Mit einem Text zum jüdisch-christlichen Dialog hat der emeritierte Papst Benedikt XVI. alte Wunden aufgerissen. Schade.

Die kirchlichen Nachrichtendienste Vaticannews und Kathpress üben sich bei der Besprechung eines vom emeritierten Papst Benedikt XVI. im Oktober 2017 verfassten und nun in der Zeitschrift Communio veröffentlichten Beitrag zum jüdisch-christlichen Dialog in Zurückhaltung... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Zumutbarkeit14

  • Immer wieder kommt es bei Flügen zu Verspätungen, weil sich ultraorthodoxe Männer weigern, neben Frauen zu sitzen – nun ist das auch auf einem AUA-Flug passiert. Ich halte das für unzumutbar.

Die israelische Fluglinie El Al hat seit Jahren damit zu kämpfen: Flüge verspäten sich, weil manche charedischen Männer sich weigern, im Flugzeug neben Frauen zu sitzen und darauf pochen, umgesetzt zu werden. Nun ist dies auch auf einem Austrian Airlines-Flug passiert... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Genetisch jüdisch?10

  • Mittels Speicheltest kann eine jüdische Herkunft nachgewiesen werden. Doch wie aussagekräftig ist solch eine Genanalyse?

Wer im Netz unterwegs ist und oft nach Inhalten mit jüdischem Bezug googelt, der bekommt sie immer wieder eingeblendet: Anzeigen von privaten Anbietern von Gentests, welche die eigene Herkunft aufschlüsseln. Mittels Speichelprobe wird ermittelt, woher die Vorfahren stammen, die Angabe erfolgt in Prozent... weiter




Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister, Bischof Michael Bünker, Ibrahim Olgun (Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft) und Kardinal Christoph Schönborn unterzeichneten am Dienstag auf Einladung von Christian Konrad (ganz links im Bild) und Ferry Maier (ganz rechts) von der Allianz "Menschen.Würde.Österreich" eine gemeinsame Botschaft zum Weltflüchtlingstag 2018. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Sich nicht gegeneinander ausspielen lassen8

  • Wenn in einer Moschee Hass gepredigt wird, soll sie geschlossen werden. Als Inszenierung vor einer Israel-Reise, wie nun vom ÖVP-Abgeordneten Efgani Dönmez beschrieben, kann sich solch ein Vorgehen allerdings höchst kontraproduktiv auswirken. Umso erfreulicher ist dann ein Schulterschluss der Religionsgemeinschaften, die sich nicht auseinanderdividieren lassen wollen. Auf Initiative von "Menschen.Würde.Österreich" veröffentlichten sie heute eine Botschaft anlässlich des morgigen Weltflüchtlingstages.

Aktuell werden im politischen Diskurs verschiedenste Gruppen gegeneinander ausgespielt: Hier seit Generationen Ansässige gegen Zuwanderer, Muslime, die sich modern geben gegen Muslime, die auf die Einhaltung ihrer Traditionen pochen, ja, selbst Hunde werden in die politische Debatte miteingebracht... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Vätersorgen25

  • Jüdisch ist, wer eine jüdische Mutter hat. Was aber ist mit den Kindern jüdischer Väter und nichtjüdischer Mütter?

Wer jüdisch ist, ist in der Halacha – dem jüdischen Religionsrecht – klar geregelt: Jüdisch ist, wer eine jüdische Mutter hat. Und dann gibt es auch noch die Möglichkeit, zum Judentum überzutreten, wobei das seitens der jüdischen Gemeinden nicht forciert wird... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Al-Quds-Tag-Zeit12

  • Der jährliche Aktionstag gegen das Existenzrecht Israels mündet in vielen Städten, auch in Wien, immer am letzten Samstag im Ramadan in eine antisemitische Demonstration. Über ein befremdliches Schauspiel.

Kleine Buben in Uniform waren bei der Al-Quds-Tag-Kundgebung im Vorjahr in Wien zu sehen. "Zionismus ist Faschismus" wurde skandiert. Al-Quds bedeutet auf Arabisch Jerusalem. Der jährliche Aktionstag am letzten Samstag des Ramadan wurde vom Iran ausgerufen – Ziel ist die Befreiung Jerusalems von den Juden... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Integration /Ausgrenzung14

  • Der Ramadan stellt Muslime in einer nichtmuslimischen Mehrheitsgesellschaft vor viele Probleme. Der soziale Charakter der Fastenzeit erinnert an jüdische Feiertage: Tradition wird groß geschrieben, das Beisammensein mit Familie und Freunden auch.

Es ist Ramadan. Muslime und Musliminnen fasten untertags, abends nach Sonnenuntergang gibt es eine Mahlzeit, die oft in geselligem Rahmen eingenommen wird – das Fastenbrechen, Iftar genannt. Die Wahrnehmung des Ramadan in den nichtmuslimischen Teilen der Gesellschaft ist oft vorrangig problembeladen... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Talking about Netta18

  • Der Song Contest-Sieg Israels förderte viel Antisemitismus zu Tage. Und dann ist da noch die Verknüpfung mit den aktuellen Geschehnissen an der Grenze zwischen Gaza und Israel sowie der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem.

Wie war der Jubel in der jüdischen Community groß. Eine israelische Künstlerin legte beim diesjährigen Song Contest eine Performance hin, die sowohl Jury als auch Publikum überzeugte. Sie gab sich dabei nicht gefällig, weder optisch noch inhaltlich, und transportierte damit ihre Botschaft: I am not your toy... weiter




Alexia Weiss - © Stanislav Jenis

Jüdisch leben

Schlussstrichdenken9

  • Die FPÖ verunmöglicht selbst, dass man ihr das Bemühen, gegen Antisemitismus zu kämpfen, abnimmt. Etwa wenn der Parteichef abstreitet, dass eine Karikatur, auf der deutlich drei Davidsterne zu sehen sind, Davidsterne enthält. Es sind diese ständigen Abwehrmanöver, welche jegliche Glaubwürdigkeit untergraben.

Es reicht, es ist schon genug. Es ist endlich Zeit, versöhnlich zu werden und der FPÖ die Hand zu reichen. Ich höre das Anliegen, doch nein, so einfach ist das nicht. Was hier mitschwingt? Ein Schlussstrichdenken. Es muss doch endlich gut sein, die Tätergeneration, sie lebt längst nicht mehr... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Die unversöhnlichen Juden66

  • Zur aktuellen Debatte um das Mauthausen-Gedenken: Die Täter-Opfer-Umkehr lässt grüßen.

Das alljährliche Befreiungsgedenken in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen ist international bekannt – vor allem, da die Opfer aus den verschiedensten Ländern kamen beziehungsweise die Überlebenden heute noch aus den unterschiedlichsten Staaten anreisen... weiter




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