• 20. Juni 2018

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Der Holocaust, in einer kompakten Schau von Yad Vashem zusammengefasst. Derzeit zu sehen im Bibliotheksgang der Universität Wien. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Unbelehrbar7

  • An der Uni Wien ist aktuell die Schau "Shoah. Wie war es menschlich möglich?" zu sehen. Die nüchterne Antwort: Es war möglich. Und es kann wieder passieren.

"Bist Du mit der am 13. März 1938 vollzogenen Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich einverstanden und stimmst Du für die Liste unseres Führers Adolf Hitler?" Die Nationalsozialisten ließen im Nachhinein über den bereits vollzogenen "Anschluss" Österreichs an NS-Deutschland abstimmen und die Österreicher und Österreicherinnen sagten... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Geschichtsklitterung9

  • Nach Polen überlegt nun auch Litauen, Aussagen über eine Mitverantwortung an NS-Verbrechen, unter Strafe zu stellen. Und dann ist da noch Österreichs Opfermythos, der nicht gänzlich eliminierbar scheint.

Da kommt etwas ins Rollen. Und es ist eine Entwicklung, die nachdenklich stimmen sollte. Dass der Holocaust stattgefunden hat, steht außer Zweifel. Nun geht es um das Thema Verantwortung. Während es um die Jahrtausendwende den Anschein hatte, dass sich hier Staaten ihrer Verantwortung stellen, wie zum Beispiel Österreich mit dem Entschädigungspaket... weiter




- © Jacob Kohn/Muslim Jewish Conference

Jüdisch leben

Kämpfen wir vereint8

  • In Paris wurde eine 85jährige Holocaust-Überlebende ermordet. Es ist nicht der erste antisemitisch motivierte Mord in Frankreich in den vergangenen Jahren. Französische Juden und Jüdinnen reagieren zunehmend mit Auswanderung.

Mireille Knoll hat den Holocaust überlebt. Am Ende sollte sie dennoch eines gewaltsamen Todes sterben. Vergangenen Freitag wurde sie in ihrer Wohnung erstochen und das Apartment im 11. Pariser Arrondissement anschließend in Brand gesetzt. Ermordet und danach den Flammen preisgegeben. So wie es die Nationalsozialisten damals machten... weiter




Aus der aktuellen Ausstellung des Filmarchiv Austria im Metro Kino "Die Stadt ohne. Juden Muslime Flüchtlinge Ausländer". - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Juden müssen nicht dankbar sein8

  • Hugo Bettauer schrieb mit "Die Stadt ohne Juden" im Rückblick einen beklemmenden Roman. Mit seinem Ende lag er aber völlig falsch. Auch daraus kann man Lehren für die Gegenwart ziehen.

"Um ein Uhr mittags verkündeten Sirenentöne, dass der letzte Zug mit Juden Wien verlassen, um sechs Uhr abends läuteten sämtliche Kirchenglocken zum Zeichen, dass in ganz Österreich kein Jude mehr weilte. In diesem Augenblicke begann Wien sein großes Befreiungsfest zu feiern. (... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Ja zum Denkmal! Aber.16

  • Bundeskanzler Kurz will anlässlich des Gedenkjahrs 1938-2018 in der Wiener Innenstadt ein Denkmal mit den Namen aller ermordeten österreichischen Jüdinnen und Juden errichten lassen. Das ist zu begrüßen. Allerdings gibt es drängendere Probleme zu lösen. Und es ist die Frage zu stellen: Gäbe es auch für solch ein Mahnmal nicht zeitgemäßere Ansätze?

Ein Holocaust-Mahnmal im öffentlichen Raum, das alle Namen der von den Nationalsozialisten ermordeten Jüdinnen und Juden trägt: Das regte der französische Philosoph Bernard-Henry Lévy bei der Eröffnung der Konferenz "An End to Antisemitism!" im Februar in Wien an... weiter




Die Ausstellung "Die Stadt ohne. Juden Muslime Flüchtlinge Ausländer" im Wiener Metro Kino rückt Ausgrenzung und Marginalisierung in den Mittelpunkt. Ausgangspunkt ist der Film "Die Stadt ohne Juden". - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Menschenleben in Gefahr13

  • Über aktuelle Asylentscheidungen und die Ausstellung "Die Stadt ohne". Wie weit grenzt die Mehrheitsgesellschaft aus, wie weit zeigt sie sich mit den Schwächsten solidarisch?

Wann fühlen Sie sich persönlich bedroht? Wenn man Sie beschimpft? Wenn Ihnen jemand ein Hassmail schickt? Wenn Ihnen jemand eine Waffe an den Kopf hält? Letzteres wird wohl von den meisten Menschen als massiver Übergriff und Einschüchterung verstanden. Die Beamten und Beamtinnen des Bundesamts für Asyl sehen das offenbar anders... weiter




Polen will es unter Strafe stellen, von den Nationalsozialisten errichtete Vernichtungslager wie Auschwitz, als "polnische Lager" zu bezeichnen.  - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

2018, mitten in Europa18

  • Heute beginnt das Purimfest und es gibt Antisemitismus, wohin man auch schaut. Aber auch Zivilgesellschaft, die sich dagegen einsetzt. Das ist der Lichtblick.

Auf das Leben! Heute Abend beginnt Purim und Purim ist ein fröhliches Fest. Kinder verkleiden sich, Erwachsene kostümieren sich auch, es gibt Hamantaschen zum Naschen, die Stimmung ist beschwingt und so mancher wird heute auch ein Gläschen zu viel trinken... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

FPÖ, es reicht!50

  • Während an der Universität Wien eine internationale Antisemitismus-Konferenz abgehalten wird, veröffentlicht der "Falter" antisemitische Texte aus dem Liederbuch einer weiteren Burschenschaft.

Es reicht. Schon lange – aber nun wird es unerträglich. Während in Wien seit Sonntag internationale Experten und Expertinnen bei der Konferenz "An End to Antisemitism!" darüber beraten, wie Antisemitismus ein für alle Mal aus der Welt geschafft werden kann, ... weiter




Beschmierungen am Denkmal am Schwedenplatz für sieben Wiener jüdische Kinder, die in Auschwitz ermordet wurden. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Gedankenlos oder antisemitisch?14

  • Beschmierungen im öffentlichen Raum: Manchmal ist die Intention sofort klar. Anderes kann so oder so ausgelegt werden. Ärgerlich ist es in jedem Fall.

Wie oft der kleine Georgy Halpern wohl in seinem kurzen Leben dort vorüber gegangen ist, wo seit vergangenem Frühjahr am Schwedenplatz das Denkmal steht, das an ihn und weitere sechs Wiener jüdische Kinder erinnert, die in der NS-Zeit vom Kinderheim im französischen Izieu nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurden... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Liebe SPÖ, warum erst jetzt?26

Ja, wenn es um Statements gegen Antisemitismus, um das Zeigen von Haltung im Sinn von NS-Gedenken geht, hat sich die SPÖ in den vergangenen Jahren immer mehr als korrekt verhalten. Ob in Reden am Heldenplatz – am 27. Jänner (internationaler Holocaustgedenktag) oder am 8... weiter




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