• 23. September 2018

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Der Waldvogel (Ana Durlovski) rät Siegfried (Stefan Vinke), den Ring an sich zu nehmen. - © apa

Oper

Der "Ring" der Stunde

  • Das Kernstück des laufenden Bayreuth-Jahrgangs ist komplett.

In Bayreuth ist die Wiederaufnahme des Frank-Castorf-"Rings" gelaufen. Wie sich das Publikum heuer zu der so streitbaren wie bilderstarken Inszenierung verhält, lässt sich so genau nicht sagen, weil Castorf am Ende der "Götterdämmerung" nicht vor den Vorhang kam... weiter




Erschöpfung und Exzess definieren das Castorf-Theater. Im Bild eine Szene aus "Tschwegenur", der Festwochen-Eröffnungspremiere. - © T. Aurin

Frank Castorf

Wanderer mit offenem Herzen2

  • Vom Bühnenstürmer zum Gegenwartsklassiker: Die fulminante Karriere des deutschen Regisseurs Frank Castorf, der die diesjährigen Wiener Festwochen am Freitag, 13. Mai, eröffnet.

Untergang oder Triumph? Zu Beginn von Frank Castorfs Laufbahn stand ein Hasardspiel, das ganz nach dem Geschmack des Künstlers gewesen sein dürfte. Der Theaterkritiker und Bühnenpraktiker Ivan Nagel ordnete nach dem DDR-Mauerfall die Zukunft der Berliner Theaterlandschaft... weiter




Castorf ist angekommen: Szene aus "Walküre". - © BF/E. Nawrath/dpa

Bayreuth

Premierenhalbzeit auf dem Grünen Hügel1

  • In ihrem dritten Jahr werden "Das Rheingold" und "Die Walküre" in Bayreuth bejubelt.

Der Eröffnungsreigen in Bayreuth ist noch in vollem Gange. Vor dem ersten Pausentag der diesjährigen Festspiele sind jetzt die ersten beiden Ring-Teile über die Bühne gegangen. Und vom Publikum gefeiert worden! Dieser Ring wird ebenso stark von Frank Castorf und seinem Bühnenbildner Aleksander Denic wie von Kirill Petrenko geprägt... weiter




"Ich liebe das Chaos." Zerrissene Figuren, voll widersprüchlicher Emotionen: Die kreuzbrave Katarina (v.l.n.r.: Lilith Stangenberg) wird von der schillernden Gruschenka (Kathrin Angerer) verführt. - © T. Aurin

Theaterkritik

In der Welt-Kampfzone1

  • Frank Castorf inszeniert "Die Brüder Karamasow" als Widerstreit zwischen liberalem Westen und wildem Osten.

"Ich will mein Leben sinnvoll gestalten: Ich will Sport, gesundes Essen, Revolution, eine Zigarette, um 11 Uhr schlafen gehen", sagt Katerina. Volksbühnen-Schauspielerin Lilith Stangenberg sieht als Katerina wie ein kreuzbraves russisches Mädchen aus - geflochtener Zopf, folkloristisch bestickte Tunika... weiter




Kommentar

Die Freiheit des Regisseurs

Das ist ein seltsamer Fall: Der Suhrkamp-Verlag will die Aufführung von Bertolt Brechts "Baal" am Münchener Residenztheater "aus urheberrechtlichen Gründen" untersagen. Es ist ein "Fall Regietheater". Frank Castorf inszenierte Brechts frühes Drama als Auseinandersetzung mit dem Vietnam-Krieg, mit dem es naturgemäß nichts zu tun hat... weiter




Bildergalerie

"Die Krönung Richards III": Burgspiele auf der Burg-Bühne14

  • Österreichische Erstaufführung von Hans Henny Jahnns Stück unter der Regie von Frank Castorf im Burgtheater.

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Ewiger Rebell: Castorf. - © dpa

Oper

Bühne

(pat) Er ist bekannt wie ein bunter Hund: Frank Castorf, 62, gilt als einer der wichtigsten Theatermacher, er arbeitete in Berlin, Wien, Zürich, Salzburg, seine Inszenierungen sind in Südamerika so gefeiert worden wie in Serbien. Zugleich ist er verschrien als Stückezertrümmerer, Theaterwüterich, ewiger Rebell... weiter




Gewaltiges Drama: Valery Murga (r.) in "Fürst Igor".

Frank Castorf

Erfolg für eine rare Borodin-Oper, Schlappe für Castorfs "Amerika"

Zürich.In Russland gehört Alexander Borodins "Fürst Igor" seit jeher zum festen Bestandteil des Repertoires, denn das Werk eignet sich ideal zur Heroisierung politischer Führer jeglicher Couleur. Borodin, 1887 jäh verschieden, hinterließ die Oper als Fragment... weiter




Kathrin Angerer als Natalja Iwanowna in Castorfs "Nach Moskau! Nach Moskau!". - © apa/Roland Schlager

Frank Castorf

Kantig, grantig, bösartig

  • Entblößter und mit neuem Sinn gefüllter Tschechow.

 "Schluss mit der Sehnsucht!" betitelt Frank Castorf einen Text über seine Herangehensweise an sein jüngstes Werk "Nach Moskau! Nach Moskau!", das Freitagabend im Rahmen der Wiener Festwochen seine Premiere im deutschsprachigen Raum feierte. "Ein grauenvolles Missverständnis" nennt der Regisseur die weltweite Tschechow-Tradition... weiter




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